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#336 EINQUELLENPRINZIP
00:00:05
Ich fühle mich manchmal wie ein Prinz, manchmal wie das Letzte. Das, meine Damen und Herren, war Luvre47 auf seinem Track Unbegrenzt, auf dem gleichnamigen Mixtape Unbegrenzt, was gerade rausgekommen ist. Solltet ihr unbedingt auschecken. Der Junge ist einfach krass. Und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge Gemischtes Hack.
00:00:23
Mein Name ist Felix Lobrecht. Mir digital gegenüber sitzt wie immer der wunderbare Tommi Schmitt. Und wir können es direkt vorweg schicken. Wir sind beide so ein bisschen, einfach so ein bisschen, nicht low, aber irgendwie so ein bisschen ruhig heute. Nicht so gackerig.
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Obwohl ich in meinen Kölle bin. Ich bin in Kölle, Felix. Ich bin erst dann angekommen, hab den Dom gesehen, hab mich erschreckt und war ums Herz.
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Entschuldigung, ums Hetz, ums Hetz, ums Hetz.
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Ich probier hier gerade, damit du hier nicht so einen Performance-Druck hast, irgendwie so die Erwartungshaltung der Leute so runter zu kühlen. Dann fährst du mir hier so in den Pimmel. So fährst du mir in den Arsch rein.
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Das macht die Stadt, wirklich. Felix versucht so, ey, heute ist alles mal ein bisschen ruhiger. Und ich auf der anderen Seite. Wenn am Himmel Sterne tanzen. Und dann bin ich schon da.
00:01:16
Na, mein Lieber?
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Jetzt brauchst du auch nicht mehr hier. Jetzt brauchst du auch nicht mehr mit deinem Haar.
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Ich seufze, so rumseufzen. Weißt du, wem es gerade so geht?
00:01:25
Was?
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Banksy.
00:01:28
Warum?
00:01:28
Banksy wurde enttarnt.
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Wirklich?
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Ja, also so sehr wahrscheinlich, wie es immer so heißt. Aber will ich dich mal fragen.
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Echt jetzt? Jetzt hab ich ja überhaupt nicht mitbekommen. Das ist ja voll die krasse ...
00:01:42
Das ist wohl einfach so ein 50-jähriger Engländer. So aus Bristol. Also alles mutmaßlich. Die haben das noch nicht bestätigt.
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Ich will tippen, wie er aussieht. Ich will tippen, wie er aussieht. Weil die haben bestimmt Bilder mit bei, habe ich nicht gesehen.
00:01:53
Ja, also es gibt ein mögliches Bild, wenn er es denn ist.
00:01:57
Ja, ja, ja. Okay, also ich ... Ja, genau. 50, so hätte ich auch getippt ungefähr. Ich sage, der ist weiß. Ich sage ...
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Ich guck das Bild parallel nochmal an gerade.
00:02:09
Ja, ich sage, der ist weiß.
00:02:10
Bevor ich mich jetzt hier strafbar mache und von so einem Engländer verklagt werde. Gar kein Bock heute vom Engländer verklagt zu werden.
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Ich schätze, der ist so hager. Also ich schätze, der ist groß.
00:02:19
Ja.
00:02:20
Und relativ bis auffallend dünn, schätze ich.
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Also der hockt auf dem Bild, was es gibt.
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Aber man sieht ja, ob der lange Schenkel hat beim Hocken. Das sieht man ja.
00:02:32
Weißt du, wie der aussieht?
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Warte, warte, warte. Ich bin noch nicht fertig.
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Dann so vom Style her, würde ich sagen, so klassische Englisch-Hooligan-Function-Wear-mäßig.
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Also so Arcteryx oder CP Company oder so.
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Ich weiß nicht, wie alt das Foto ist, weil das ist auf dem Foto nicht zu sehen. Nee, das kann ich nicht sagen.
00:02:53
Also auf dem Foto sieht er ein bisschen aus wie ein Typ, der früher so auf der Schule so der Skater ist,
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dann aber auf diesen Klamotten so ein bisschen hängen geblieben, wenn das Foto aktuell ist.
00:03:05
Weißt du, wie so ein Typ, der so mit Mitte 50 in einem Skateboardladen arbeitet?
00:03:09
So sieht er ein bisschen aus.
00:03:11
Ich will aber, falls dir das ist, also für alle, die das nicht wissen,
00:03:15
so ein Street-Art-Künstler ist, glaube ich, kennt jeder, mit politischen Botschaften so aufmerksam gemacht und so weiter und so fort.
00:03:22
Und Jahre, seit Jahrzehnten, glaube ich, sogar schon fast, fragt man sich, wer das denn ist, weil das ist so ein Phantom.
00:03:28
Immer wieder tauchen irgendwo Künstler, Künstlereien, Bilder von dem auf, Graffiti.
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Es gab auch schon ganz viele, ganz viele Theorien, ob er, ob es ein Mensch ist, ob das mehrere sind,
00:03:38
ob das quasi sowas wie ein Kollektiv ist oder sowas.
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Man weiß eigentlich nichts über den, außer, dass er aus England kommt.
00:03:43
Ja, selbst das war irgendwie so nicht verifiziert.
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Und jetzt frage ich dich, weil das irgendwie so ...
00:03:50
Ich hatte das wirklich nicht mitbekommen.
00:03:51
Du musst mich mehr abholen.
00:03:53
Ich habe es gar nicht mitbekommen.
00:03:55
Wo kam die ...
00:03:55
Ja, wollte ich gerade sagen.
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Also es ist eine groß angelegte Recherche von Reuters, wenn ich richtig informiert bin, von der Nachrichtenagentur.
00:04:04
Und die haben den schon länger verfolgt und das jetzt gemeldet.
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Und dann frage ich mich jetzt, wo das dann rauskam.
00:04:10
Was bringt denn das?
00:04:11
Also es ist das nicht irgendwie ...
00:04:15
Also es ist jetzt nicht irgendwie, als würde man sagen, ich weiß, Jan Marsalek ist in Moskau oder so.
00:04:19
Irgendjemand, der irgendwas ...
00:04:21
Also das ist doch sein ...
00:04:24
Also warum tut man das?
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Ich hätte nicht gedacht, dass ich das zu dem Thema sage.
00:04:29
Aber ist das nicht voll gemein?
00:04:31
Das ist voll gemein.
00:04:32
Vor allen Dingen, es wird jetzt einen Haufen so Anzeigenhauptmeister mäßige Leute geben, die den jetzt anzeigen.
00:04:41
Stimmt, wegen ...
00:04:42
Also der wird jetzt unendlich viele Strafverfahren an den Hacken kriegen.
00:04:47
Wegen, ich weiß nicht, es gibt ja immer so Fantasieparagrafen gegen Graffiti.
00:04:53
Vandalismus, Zerstörung, weiß jetzt ich was.
00:04:56
Schuhparagraf.
00:04:56
Ja, also der wird jetzt einfach so richtig juristisch gefickt.
00:04:59
Nur weil diese Reuter-Leute das vielleicht so als Challenge so, naja doch, wir finden den.
00:05:04
Ja.
00:05:04
Einfach so ein weltweiter Mythos.
00:05:06
Das war ja was total Geiles, dass niemand wusste, wer dieser grandios begabte Künstler ist.
00:05:14
Und der hat ja auch wirklich noch so Kunst gemacht.
00:05:15
Also Kunst nach so einem geilen alten Kunstverständnis, die auch weh tut und verstört und trotzdem dabei schön ist.
00:05:26
Trotzdem dabei auch wirklich so, du willst dir das angucken, auch wenn die Message vielleicht fürchterlich ist.
00:05:32
Aber auch Actionkunst, ein Bild wurde auch mal versteigert von ihm.
00:05:35
Und da war doch so ein eingebauter Schredder mit im Bilderrahmen.
00:05:38
Und als das gezeigt wurde, ist das ganze Bild geschreddert worden dann.
00:05:40
Nee, zur Hälfte.
00:05:42
Oder zur Hälfte geschreddert.
00:05:43
Und das ist so.
00:05:43
War danach doppelt so viel wert.
00:05:45
Ja, und ich glaube, die Schönheit, die Ästhetik dieser Graffiti kommt auch daher, dass da eben so eine Mystik drumherum ist.
00:05:53
Jetzt wo man weiß, wenn der das denn ist, wenn er das irgendwann bestätigt, wird er das natürlich nicht machen.
00:05:58
Wahrscheinlich ist die Veröffentlichung auch wieder ein Gag von dem.
00:06:02
Keine Ahnung.
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Ich frage mich, ob man diese Bilder noch so gut findet oder ob das dann ganz schnell wirkt wie so Poster, die es früher bei Karstadt gab, die so 15-Jährige ins Zimmer hängen.
00:06:13
Das glaube ich nicht.
00:06:14
Ich hoffe es nicht.
00:06:16
Dafür ist der zu einflussreich einfach.
00:06:21
Es gibt ja so Leute, wenn du so bei Instagram bei Leuten aufs Profil gehst, dann siehst du ja immer so, wenn es Leute gibt, denen ihr beide folgt.
00:06:32
Und eigentlich bei fast jedem, bei dem man auf die Seite geht, folgt auch Banksy.
00:06:37
Achso, folgt auch.
00:06:41
Ich frage mich dann auch so, als die Journalisten oder Reporter ihn dann hatten, waren die dann so wie Jäger, die dann in so einem Reh so einen Zweig ins Maul schlagen.
00:06:55
Also so, dass man sagt, was hat das jetzt eigentlich gebracht?
00:06:59
Du hast ja nicht jetzt irgendwie so einen Mafia-Boss gefunden oder so, weißt du, wo du dann der Polizei sagst, hier, da ist er.
00:07:06
Ich finde es irgendwie so ein bisschen low.
00:07:09
Nee, das ist totale Scheiße.
00:07:11
Der tut ja niemandem was.
00:07:13
Im Gegenteil.
00:07:14
Der macht ja die hässliche Städte und hässliche Wände schöner.
00:07:19
Eigentlich sollte man dem dankbar sein.
00:07:21
Ja, und eigentlich ist es auch so, es gab damals, erinnerst du dich noch daran, da waren wir ganz klein.
00:07:25
Vielleicht hast du es auch gesehen.
00:07:26
Da gab es auch, glaube ich, Super RTL, eine Show mit so einem maskierten Zauberer, der die Zaubertricks von den größten Zauberern verraten hat.
00:07:35
Und der, angeblich, vielleicht wurde da auch mal so eine Mystik gebaut, aber der angeblich auch so Mord drogen und verfolgt wurde von anderen Zauberern oder Magiern und so, weil der eben deren Tricks verraten hat.
00:07:45
Und das fand ich auch schon als Kind scheiße.
00:07:48
Dass er es gemacht hat?
00:07:49
Ja, was soll das denn?
00:07:51
Ich weiß ja, dass es keine Magier gibt.
00:07:53
Ich weiß ja, dass da keine Frau wirklich zersägt wird.
00:07:56
Das wäre einfach Mord.
00:07:57
Ich mag einfach die Vorstellung davon.
00:08:00
Ich glaube, du bist da im Publikum und glaubst das so und musst ja die Polizei rufen.
00:08:04
Das ist ja auch unterlassene Hilfeleistung.
00:08:06
Das ist ja eindeutig ein Trick.
00:08:10
Man guckt auf Zaubertricks, weil man sagt, geil, ich habe es nicht mitbekommen.
00:08:14
Und diese Sendung habe ich damals schon nicht verstanden.
00:08:16
Genauso als ich jetzt diese Nachricht gelesen habe, das ist Banksy, das ist eher Dankeschön.
00:08:20
Was soll denn die Scheiße?
00:08:21
Das ist so, als wenn du irgendwie so einen harten Tag Arbeit gerade hinter dir hast und freust dich darauf, gleich im Real Life irgendwie ein Champions League Spiel zu gucken.
00:08:32
Und auf dem Weg dahin spoilert dir einer kurzes Ergebnis.
00:08:36
Bayern, wa?
00:08:36
Wir haben so richtig reingekackt.
00:08:41
Ja, genau.
00:08:42
Aber was glaubst du, was war die Reaktion von Banksy?
00:08:48
Jürgen Banksy heißt der übrigens.
00:08:49
Ich will den Namen jetzt auch nicht sagen.
00:08:51
Das fand ich auch gleichzeitig so komisch, weil so ganz viele Nachrichtenmagazine haben darüber berichtet.
00:08:58
Und dann machst du dich ja so mitschuldig.
00:09:02
Wir sind gerade auch mitschuldig.
00:09:04
Also du bist schuldig.
00:09:06
Ich habe es ja auch nicht mitbekommen.
00:09:07
Ja, aber das ist ja die alte moralische Frage beim Journalismus.
00:09:17
Wie darüber berichten, auch jetzt so, ich weiß nicht, von Banksy bis zu Amokläufen kommen, aber auch über Amokläufe reden und so weiter.
00:09:24
Also wie darüber berichten, ohne Aufmerksamkeit dafür zu machen und so.
00:09:28
Ich werde jetzt nicht die Veröffentlichung von Banksy mit dem Amoklauf vergleichen, aber du weißt, wo ich hin will.
00:09:32
Aber was glaubst du, wie er reagiert hat?
00:09:35
War klar, dass das passiert?
00:09:38
Wenn wir jetzt davon ausgehen, es ist kein Stunt von dem.
00:09:41
Oder war der so, Mann, so eine Scheiße, ausgerechnet Reuters.
00:09:46
Oder was glaubst du, wie seine Reaktion war?
00:09:49
Kann ich dir nicht sagen, ey.
00:09:52
Ich war ja gut, es ist ja so ein bisschen sein Beruf gewesen, sich zu verstecken.
00:09:57
Und wenn man so Statements und Interviews von dem liest, dann wirkt er auch immer ziemlich klug.
00:10:02
Also ich denke mal, der wird das schon permanent auf dem Schirm gehabt haben, dass das irgendwann vorbei ist.
00:10:07
Ich könnte mir auch vorstellen, dass der das alles wie so ein großes Spiel irgendwie betrachtet und sich denkt,
00:10:10
ja gut, ich habe jetzt irgendwie 20 Jahre lang am Stück hier gewonnen.
00:10:15
Irgendwann macht man irgendeinen Fehler.
00:10:18
Weiß man denn, wie die dem jetzt auf die Schliche gekommen sind?
00:10:22
Muss man im Anschluss mal darüber lesen.
00:10:25
Also es ist sehr, sehr komplex, verschiedene Versatzstücke zusammengeführt.
00:10:29
Ehemalige Leute, die mit ihm zusammengearbeitet haben, haben auch mal über den gesprochen.
00:10:32
Er wurde mal irgendwo verhaftet, da aus irgendwelchen Gerichtsakten konnten die das zusammenführen.
00:10:35
Und dann kamen die irgendwie auf den Namen, keine Ahnung, irgendwie so.
00:10:38
Auf jeden Fall haben sie ihn jetzt wohl, mutmaßlich.
00:10:43
Aber das endet ja auch mit nichts irgendwie so.
00:10:45
Also sonst ist ja so, wenn irgendjemand Gesuchtes gefunden wird, dann werden die ja so verhaftet.
00:10:51
Aber der wird ja dann jetzt erst mal, das ist ja, das ist er, alle klar.
00:10:55
Ja eben, deswegen, es endet nichts.
00:10:59
Auch das jetzt hier, das ist alles irgendwie komisch.
00:11:02
Free Banksy.
00:11:03
So, wirklich.
00:11:05
Felix, ich möchte erst mal den Kompliment machen.
00:11:10
Ich war ja bei deiner Arena-Tour.
00:11:13
Ah, stimmt.
00:11:14
Und ich war in Berlin da, bei deinem Heimspiel.
00:11:17
Und ich kannte das Programm ja schon, aber ich habe es ja nur gesehen in Palma.
00:11:22
Ja, du kanntest es unter ganz schlechten Vorzeichen.
00:11:26
Ja, wirklich.
00:11:26
Tommi hat Comedy unter den schlimmsten Bedingungen gesehen,
00:11:30
weil man wollte Tommi irgendwie einen Ort organisieren in Palma bei den Shows,
00:11:36
wo er einigermaßen in Ruhe gucken kann.
00:11:40
Ja, und heimlich.
00:11:41
Ja, heimlich.
00:11:42
Und dann kam irgendjemand auf die findige Idee, Tommi in das Techniker-Kabuff zu setzen.
00:11:47
Genau, das war ja so, Felix ist ja aufgetreten in Palma
00:11:50
und am Ende bin ich so spontan mit auf die Bühne und wir haben unser Lied gesungen
00:11:54
und dann kommt die Gurke rein.
00:11:55
Und ich kannte das Programm noch nicht.
00:11:57
Und von der Seite so auf der Bühne gucken hinter dem Vorgang ist halt doof.
00:12:00
Ich wollte dich ja von frontal sehen.
00:12:01
Und im Publikum, dafür war das Theater zu breit und klein.
00:12:04
Das macht dann keinen Sinn.
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Also wurde ich dann außen rumgeführt, oben in so einen Glaskasten,
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wo wie du schon sagst, wo die Technik ist.
00:12:10
Und die war einfach so abgeschirmt audiotechnisch,
00:12:15
dass ich die Lacher der Leute einfach nicht gehört habe.
00:12:17
Ich habe nur deine Stimme gehört.
00:12:18
Genau, da lief quasi der Ton aus dem Mikro.
00:12:20
Ja.
00:12:20
Der lief da drinnen über Lautsprecher.
00:12:22
Ja.
00:12:23
Und sonst war das aber wie so schallabgedichtet.
00:12:25
Das heißt, Tommi hat wirklich nur meine Sprache gehört.
00:12:28
Du bist nur gebombt.
00:12:28
Du bist nur gebombt.
00:12:29
Die ganze Zeit.
00:12:30
Felix hat Witze gemacht und niemand hat gelacht.
00:12:32
Das ist so, wenn man sich mal fragt, wieso immer bei Sitcoms Lacher eingespielt sind.
00:12:36
Guckt euch mal Sitcoms ohne Lacher an.
00:12:38
Gibt es bestimmt YouTube-Videos, kann ich mir vorstellen.
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Weiß ich nicht, aber das funktioniert nicht.
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Und das ist so Stand-Up-Comedy auch.
00:12:45
Ich habe trotzdem natürlich auch so, sag mal, unter technischen Gründen, Faktoren und so,
00:12:50
konnte ich schon beurteilen, ob das gut ist oder nicht.
00:12:53
Ich finde die nicht, ey.
00:12:54
Find ich nicht.
00:12:55
Findest du nicht?
00:12:55
Also ich wusste, das ist gut.
00:12:58
Trotzdem ist es natürlich dann in der Arena, das mal zu sehen.
00:13:02
Ich habe einen richtig großen Vergleich.
00:13:04
Okay, sag.
00:13:05
Das ist so, als wenn du ein Lied nur a cappella hörst.
00:13:11
Es ist schön gesungen oder der Text ist irgendwie gut geschrieben oder was auch immer.
00:13:18
Aber du wirst da definitiv nicht anfangen zu tanzen.
00:13:22
Nein, natürlich nicht.
00:13:23
Aber aus beruflichen Gründen konnte ich es gucken und nachvollziehen, wie es wohl gewesen wäre.
00:13:29
Weil ich weiß schon, wo die Leute dann gelacht haben werden, haben, Futur 9.
00:13:35
Ja, da musst du nämlich erst so eine grammatikalische Figur erfinden, ey.
00:13:40
Dann war ich aber in der Arena und das mal zu sehen unter den Bedingungen,
00:13:44
das Programm ist noch was ganz anderes natürlich.
00:13:47
Und ein großes Kompliment.
00:13:50
Ja, Dankeschön.
00:13:51
Es hat auch wirklich extrem Spaß gemacht.
00:13:55
Leider, muss man ja wirklich sagen, leider sind die Arenashows einfach das geilste.
00:14:00
Also es wäre ja so viel besser, wenn man so eine Arenashow macht und sich dann denkt,
00:14:05
ja, ist cool, aber die 500er Theater, die sind eigentlich das Beste.
00:14:09
Aber das stimmt einfach nicht.
00:14:11
Ja, aber dann ist das jetzt spannend, weil irgendjemand, ich weiß nicht mehr,
00:14:13
wer hat vorher, den ich getroffen hatte, ah, fuck, auch im Umlauf dieser Arena,
00:14:20
sagte jemand, Jan Felix hat ja mal gesagt, eigentlich ist Comedy ja für die kleinen Orte.
00:14:24
Das stimmt überhaupt nicht, hab ich nie gesagt.
00:14:25
Hast du das nie gesagt?
00:14:27
Na, Quatsch.
00:14:29
Ja, okay, mir war aber auch so.
00:14:30
Ich mag auch, eigentlich mag ich jede Größe, also wirklich von kleinem Open Mic mit 30 Leuten
00:14:38
bis irgendwie riesige Arena.
00:14:39
Ich kann jeder Venue-Größe was abgewinnen.
00:14:42
Ja.
00:14:42
Aber so vom wirklichen Spaß und Energie und Geilheitsfaktor kommt nichts an eine Arenashow ran, leider.
00:14:51
Ja, okay.
00:14:52
Aber man merkt auch, wie dir das Spaß gemacht hat.
00:14:54
Aber ich muss auch neben den Komplimenten, die ich an dich verteile, aber auch sagen,
00:14:57
Openerin Filiz Tasdantan, Wahnsinn.
00:15:02
Tashi kann's einfach, ey.
00:15:05
Filiz kann das einfach.
00:15:07
Ich hab ja so eine Gruppe an Openern, das letzte Jahr hat größtenteils Assan Badyan geopend,
00:15:15
manchmal auch Samuel Sibylski.
00:15:17
Und dieses Jahr ist Filiz fast überall dabei.
00:15:21
Ja.
00:15:22
Und man muss das auch können, ja.
00:15:27
In so einer Arena, ich bin ja auch nicht immer in so einer Arena, weißt du, das ist ja…
00:15:31
Nee, nee, nee.
00:15:32
Man braucht auch überhaupt nicht glauben, dass nur weil da irgendwie Comedy-affines Publikum sitzt
00:15:35
und irgendwie alle Randbedingungen irgendwie sehr komfortabel sind,
00:15:41
dass man dann automatisch auch funktioniert.
00:15:43
Also Openen ist wirklich sehr, sehr schwer.
00:15:48
Und das hab ich sowohl Assan als auch Samuel als auch Filiz, muss ich das wirklich immer wieder sagen,
00:15:54
dass das absolut auch deren Leistung und Können ist, dass das funktioniert.
00:15:59
Ja.
00:15:59
Also du kannst ja nicht jeden Comedian einfach hinstellen, weil die Bedingungen geil sind,
00:16:05
sondern man muss das in dem Moment dann auch wirklich gut machen.
00:16:08
Und die machen das auch alle wirklich gut.
00:16:12
Und jetzt gerade Filiz bei den Arenen, die macht das, als wenn sie nie was anderes gemacht hätte.
00:16:16
Ja, das ist crazy.
00:16:17
Selten erlebt, dass du links und rechts guckst und bevor der Künstler auf der Bühne ist, werden sich schon so Tränen…
00:16:22
Teilweise hab ich Leute gesehen, die vor Lachen so Tränen weggewischt haben.
00:16:26
Und das ist ja wirklich nicht die Regel.
00:16:31
Und ja, großes Kompliment. Also war ein richtig gelungener Abend.
00:16:34
Hat richtig Spaß gemacht.
00:16:36
Ich bin vor Berlin-Shows immer…
00:16:38
Ich hab so eine ganz komische Beziehung zu Shows in Berlin,
00:16:41
weil einerseits ist es natürlich irgendwie das geilste, was man machen kann,
00:16:45
irgendwie so in seiner Hometown irgendwie aufzutreten, ja.
00:16:49
Und dann in der UBA-Arena, was ja einfach auch die größte Venue ist, die es in der Stadt gibt,
00:16:54
also quasi so den größten Raum der eigenen Heimatstadt irgendwie mehrmals auszuverkaufen
00:17:00
und da zu spielen, ist natürlich objektiv betrachtet unglaublich geil
00:17:03
und eigentlich das Beste, was man so als Künstler irgendwie machen kann, einerseits.
00:17:08
Aber andererseits bedeuten Berlin-Shows für mich auch immer unglaublich viele Zuschauer, die ich kenne.
00:17:15
Also die ich persönlich kenne.
00:17:17
Und ich hasse es, vor Leuten aufzutreten, die ich kenne.
00:17:21
So Familie, Freunde und so.
00:17:24
Weil ich will immer, dass die… Also wenn die Show dann geil lief,
00:17:28
dann würde ich mir immer am liebsten wünschen, dass alle da waren und das gesehen haben,
00:17:31
dass wir so diesen Moment zusammen haben.
00:17:34
Aber ich will eigentlich vorher nicht wissen, dass die Leute da sind.
00:17:38
Weil mich das… Also vor fünf Leuten, die man kennt, aufzutreten, ist tausendmal belastender als vor 20.000 Fremden.
00:17:48
Ja, das macht mich wirklich irre. Ich werde da wirklich verrückt.
00:17:50
Und ich sage dann wirklich immer den Satz bei so Shows, ich freue mich über jeden, der nicht kommt.
00:17:56
So aus meinem normalen Leben.
00:17:58
Aber das ist auch sowas, was man lernt. Das ist sowas, was man in dem Job auch lernen muss.
00:18:01
Also das ist ja… Ich hatte das im Kleineren bei…
00:18:06
Also wenn du eine Fernsehshow kriegst, bei mir war es dann Studio Schmitt,
00:18:10
muss vorher… Wird eine Pilotsendung ja aufgezeichnet.
00:18:13
Das erzähle ich jetzt nicht dir, sondern den Leuten, die jetzt nicht so fernsehaffin sind.
00:18:16
Wird eine Pilotsendung aufgezeichnet, die unter den normalen Bedingungen abläuft,
00:18:21
damit der Sender sich das mal anguckt und sagt, ja, das geben wir in Auftrag.
00:18:26
Das ist gut. Weil damit die nicht einfach…
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Wenn jetzt nicht gerade H.P. Kerkling oder Bastian Pastewka um die Ecke kommen,
00:18:31
wo man weiß, das funktioniert eh, gibt es mal eine Pilotsendung, um zu gucken, ist das überhaupt was.
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Und die landet auch im Giftschrank. In der Regel wird sie nicht gesendet.
00:18:40
Manchmal schon, aber in der Regel nicht.
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Was übrigens voll scheiße ist für die Gäste.
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Ich werde ja auch manchmal angefragt für so, ja, wir planen eine neue Sendung für die Pilotfolge.
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Und ich sage, na klar, das wird nie gesendet und das kostet trotzdem genauso meine Zeit.
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Das ist ja super.
00:18:55
Und ich habe in dieser Sendung, weil ich da auch noch so…
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Das wusste ich halt einfach nicht. Wir brauchen natürlich auch ganz normal Publikum.
00:19:03
Und da kriegst du auch normal Publikum.
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Ich glaube, das wurde sogar ausgeschrieben. Es gibt ja so Ticketportale.
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Dann kommen dann auch Leute.
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Aber ich habe auch einfach so 15 Freunden von mir Bescheid gesagt oder 10 oder so,
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die alle so gefühlt erste Reihe saßen.
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Und es war noch die Corona-Zeit.
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Das heißt, sie saßen alle noch so ein bisschen weit auseinander,
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sodass es nicht so eine Masse war,
00:19:25
sondern ich wirklich so vorne bei so Deathpieces oder Witzen erzählen,
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wirklich so in die Gesichter, so einen Meter entfernt von einem guten Kumpel von mir,
00:19:32
der abends noch vorher in Köln in der Stadt war.
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Und da denke ich so, boah, ist das dumm.
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Währenddessen habe ich gedacht, boah, ist das eine dumme Entscheidung gewesen?
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Zum Glück ist das dann trotzdem in Auftrag gegeben worden.
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Aber das sind auch übrigens so quälende Monate, Wochen und Monate.
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Ich weiß nicht mehr, wie es war.
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Aber ich glaube, so ein paar Monate ging das dann ins Land, wo dann du wartest,
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wird das jetzt gemacht oder nicht?
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Das ist schon echt ganz interessant beim Fernsehen.
00:19:58
Aber in diese Gesichter zu gucken und die Kumpels,
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die Gefahr ist ja auch, dass du Lachflashes bekommst.
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Die lachen ja nicht, das sind ja Kumpels, die sind ja selber mit dir angespannt,
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das sind ja deine Freunde.
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Und die lachen dann ja nicht über die Witze,
00:20:10
sondern weil sie halt so wie in einer Schule, weil man sich halt so beömmelt.
00:20:13
Und das war einfach so eine völlig dumme Entscheidung von mir,
00:20:16
dass überall Freunde von mir in der ersten Reihe sitzen.
00:20:20
Ich mag das auch gar nicht.
00:20:22
Also hinterher, wenn die Show dann gut lief, dann freue ich mich.
00:20:26
Aber gerade hast du so ein bisschen die Erklärung mitgeliefert,
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warum Arenashows so geil sind.
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Weil du beschreibst quasi, es war noch Corona, die Leute sitzen da so total zerpflückt.
00:20:36
Und so eine zerpflückte, zerstückelte Gruppe irgendwie in so eine Wallung zu kriegen,
00:20:42
dass du da so ein Momentum kreierst, auf dem du so reiten kannst.
00:20:46
Also so eine Welle kreierst, auf der du da irgendwie jokemäßig reiten kannst.
00:20:51
Das ist ja so viel schwerer, wenn du so eine Arena, wenn du die einmal in Wallung hast.
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Und das hast du relativ schnell, wenn du irgendwie einen guten Opener dabei hast
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und irgendwie dein Material so anordnest, dass halt am Anfang wirklich hohe Geschwindigkeit,
00:21:08
schnelle, klare Jokes, dass du diese Leute einmal so in Wallung kriegst.
00:21:11
Und wenn du 12.000 Leute einmal hast am Lachen, dann kannst du da wirklich drüber surfen.
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Weil dann passiert immer irgendwas.
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Es ist immer irgendwie so, ich nenne das immer positive Unruhe im Raum.
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Also irgendjemand lacht immer noch.
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Du hast immer so ein Grundrauschen an guter Stimmung.
00:21:27
Und bei kleinen Shows ist es oft so, dass du dir jeden Lacher neu erarbeiten musst.
00:21:34
Also du machst deinen Joke, die Leute lachen, aber dann hören die auch wieder auf zu lachen.
00:21:37
Und dann ist es auf einmal wieder still.
00:21:38
Und da ist es schwer, dass du alle so in Fahrt hast.
00:21:48
Ja, es ist wirklich eine abgefahrene Situation, glaube ich.
00:21:53
Gerade auch in deiner Stadt.
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Deswegen habe ich auch so gedacht, das wäre jetzt eine Frage gewesen,
00:21:58
nicht nur weil du die Leute kennst, aber gibt es nicht auch dann trotzdem,
00:22:02
obwohl du jetzt so lange schon auf der Bühne bist,
00:22:04
aber diese Momente, wo du hinter der Bühne sitzt,
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und dann wirklich, das ist jetzt so diese Hollywood-Frage,
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aber ich frage mich das trotzdem, als ich da oben saß und mir das angeguckt habe,
00:22:13
krass, was passiert ist in den letzten 20 Jahren?
00:22:17
Oder bist du mittlerweile so arriviert drin, dass du dich zu diesen Gedanken eher zwingen musst?
00:22:23
Kann man ja auch.
00:22:23
Man kann ja sich zum Genießen zwingen, das klappt ja auch.
00:22:28
Oder ist es dann Arbeit, Perfektionismus und am Ende freust du dich, wenn es vorbei ist?
00:22:33
Also nicht, weil es vorbei ist, sondern weil du stolz bist, meine ich.
00:22:36
Ja, das ist schwer zu sagen.
00:22:38
Also dieses positive Reflektieren, das mache ich ehrlich gesagt sehr selten.
00:22:43
Aber es gibt schon immer so Momente, wo ich mich einfach so darüber freuen kann
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und wo ich das einfach irgendwie geil finden kann.
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Aber das ist meistens nicht so ein Look-How-Far-We-Came-Gedanken,
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sondern einfach so ein Krass, ey.
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Also meistens ist das wirklich so, wenn ich,
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also erstmal der Spaß auf der Bühne, aber der ist halt sofort weg.
00:23:03
Also das verpufft, das ist halt nicht greifbar.
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Das ist einfach in dem Moment und ist danach sofort weg.
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Das macht es einerseits total wertvoll, aber andererseits halt ganz komisch,
00:23:15
also es ist unmöglich, das zu konservieren und irgendwie so zu behalten.
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Das rinnt einen so, wie so ein schöner Moment halt.
00:23:22
Ein schöner Moment ist in dem Moment schön und dann ist er vorbei.
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Wo ich das noch am ehesten habe, ist, wenn ich mir nach den Shows die Publikumsfotos angucke.
00:23:34
Also mein Fotografen Marvin Ruppert rennt ja immer, ist ja immer mit auf Tour,
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macht irgendwie Bühnenfotos.
00:23:39
Die Bühnenfotos finde ich immer schweinelangweilig.
00:23:42
Aber er macht vor allen Dingen, sage ich dem immer, fotografier das Publikum.
00:23:46
Der kennt ja das Programm mittlerweile auch in- und auswendig.
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Er weiß, wo die größten Lacher kommen.
00:23:50
Bei dem größten Lacher will ich diese Leute sehen.
00:23:55
Also das macht mich wirklich glücklich, die Leute zu sehen.
00:24:00
Einfach, was da auch so für wilde Kombinationen an Menschen so nebeneinander sitzen.
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Ja, ich muss sagen, das ist echt ein exorbitant diverses Publikum.
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Also wenn man das so beobachtet.
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Ich habe so sehr analytisch immer geguckt, die ganze Zeit natürlich.
00:24:15
Das ist schon sehr auffällig.
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Ja, das ist so eine ganz komische Mischung.
00:24:18
Also man kann das gar nicht beschreiben.
00:24:20
Es gibt gar nicht die Zielgruppe, finde ich.
00:24:22
Ich fand es ganz schwer, das sind typische Felix-Lobrecht-Fans,
00:24:25
was man vielleicht auch denken würde.
00:24:27
Klar, über jeden Künstler und jede Künstlerin.
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Aber da war alles.
00:24:32
Alles, aber ich glaube, am ehesten könnte man es vielleicht noch über das Alter machen.
00:24:35
Aber das funktioniert auch nicht.
00:24:37
Er war noch so alt.
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Es gibt auch so Bilder, da sitzt einfach so ein 60-jähriges Ehepaar.
00:24:45
So völlig deplatzt, wo du auch nicht irgendwie,
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ja okay, die sind bestimmt mit denen daneben da.
00:24:49
Das sind irgendwie deren Enkel oder so.
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Es ist einfach so ein Ehepaar, die sich da so kaputt lachen.
00:24:55
Aber am ehesten noch übers Alter würde ich schätzen.
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Alles so zwischen Anfang 20 und Ende 30.
00:25:02
Aber das ist ja auch schon voll die weite Spanne.
00:25:04
Wie vorher gesagt.
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Eigentlich weiß ich es auch nicht.
00:25:09
Aber ja, die Leute vereinen halt irgendwie, dass sie das witzig finden.
00:25:12
Und das finde ich total cool.
00:25:14
Du warst ja bei der ersten Berlin-Show da.
00:25:16
Genau.
00:25:18
Vor der ich übrigens noch aufgeregter war als vor der zweiten,
00:25:21
weil das nicht nur halt in Berlin war, was ich gerade erzählt habe,
00:25:24
sondern dann auch noch die erste Solo-Arena-Show seit langem.
00:25:29
Also waren im Herbst ja auch große Shows gespielt,
00:25:31
aber diese Riesendinger schon lange nicht mehr.
00:25:33
So zweieinhalb Jahre oder so nicht.
00:25:35
Deshalb war ich da auch noch mal so extra aufgeregt.
00:25:37
Aber am zweiten Tag ist was passiert, was auch richtig crazy war.
00:25:42
Und zwar ist da in der Mitte der zweiten Hälfte
00:25:44
hatten wir einen medizinischen Notfall im Publikum.
00:25:49
Und zwar hatte da eine Frau einen epileptischen Anfall.
00:25:53
Ja.
00:25:54
Völlig krass.
00:25:54
Und dann mussten da richtig so Sanis hinrennen.
00:25:56
Du hast ja bei so großen Shows zum Glück immer so Sanitäter und sowas alles da.
00:26:02
Und alle Umsitzenden haben sich auch vorbildlich verhalten,
00:26:07
habe ich später gehört.
00:26:08
Und dann hat die da irgendwie so eine Infusion gelegt bekommen
00:26:11
mit so einem richtigen medizinischen Sachverhalt.
00:26:16
Der Frau geht es auch gut wieder.
00:26:18
Der ging es schon vor Ort noch gut.
00:26:19
Die wurde dann trotzdem pro Format noch ins Krankenhaus gebracht.
00:26:23
Trotzdem auch hier noch mal alles Gute.
00:26:25
Wir haben auch probiert mit der Kontakt aufzunehmen,
00:26:28
mal sehen, ob das klappt.
00:26:29
Wissen aber, dass es ihr zumindest wieder gut geht.
00:26:32
Aber das krasse daran ist, ich habe davon nichts mitbekommen.
00:26:35
Wie?
00:26:36
Nichts.
00:26:36
Ich habe das nicht mitbekommen.
00:26:37
Ich stehe auf der Bühne, bin voll drinnen, Show ballert.
00:26:42
Ich bin mitten im Material und nach der Show erzählt mein Team mir das.
00:26:47
Und das krasse war, ich habe das nicht nur nicht gesehen,
00:26:50
weil ich habe es auch nicht irgendwie an den Reaktionen des Publikums mitbekommen.
00:26:55
Weil Ablenkung ist ja das Schlimmste, was es gibt für Jokes.
00:26:58
Und wenn da irgendwie so 50 Leute irgendwie betroffen sind,
00:27:03
weil vor ihnen irgendwie da gerade jemand so voll schlimm verarztet wird
00:27:07
und ein epileptischer Anfall, sieht ja auch krass aus.
00:27:10
Also das ist ja richtig übel, Alter.
00:27:14
Und da würde man ja eigentlich meinen, dass das die Aufmerksamkeit so wegbündelt,
00:27:18
dass ich auf der Bühne stehe und denke, okay, irgendwas ist hier gerade komisch.
00:27:20
Die ganze Show ballert und jetzt ist es auf einmal voll still.
00:27:25
Aber es gab keine Veränderung in den Publikumsreaktionen auf die Jokes.
00:27:31
Deswegen habe ich das doppelt nicht mitbekommen.
00:27:33
Ich habe es nicht gesehen und auch sonst nicht mitbekommen.
00:27:35
Also völlig krass. Ich habe mich echt erschrocken.
00:27:41
Habe mich dann gefreut, dass es der Frau zum Glück gut geht.
00:27:44
Es ist nichts passiert.
00:27:46
Wurde auch explizit gesagt, dass da die umsitzenden Leute wirklich vorbildlich reagiert haben.
00:27:51
Waren sogar welche bei, die irgendwie so direkt erste Hilfe geleistet haben.
00:27:54
Dann kamen die Sanis und alle haben brav Platz gemacht und so.
00:27:58
Also auch vielen Dank an das Personal und an die umsitzenden Zuschauer.
00:28:04
Aber ja, crazy.
00:28:07
Das ist halt auch krass.
00:28:09
Bei diesen riesigen Shows, gesetzt der großen Zahl,
00:28:12
da steigt auch die Wahrscheinlichkeit für alles Mögliche.
00:28:15
Ich wollte gerade sagen, das ist immer dieses,
00:28:18
wenn irgendwie bei einem Marathon jemand einen Herzinfarkt bekommt
00:28:21
und man denkt so, ja, joggen halt.
00:28:23
Und dann denkst du, okay, da machen aber auch fast eine Million Menschen mit.
00:28:30
Das erhöht auch einfach die Wahrscheinlichkeit,
00:28:32
dass jemand einen Herzinfarkt bekommt.
00:28:36
Ja, krass.
00:28:37
Aber es ist das erste Mal, dass du einen medizinischen Notfall hattest?
00:28:41
Auf jeden Fall so, dass mir das irgendwie gesagt wurde.
00:28:44
Wir hatten einmal in Kassel so eine komische Situation.
00:28:46
Da kamen so in der Pause, das ist schon ewig her,
00:28:49
in der Pause kamen so Typen in so richtigen,
00:28:52
wie man bei Corona gesehen hat, wenn die in so Sicherheitslaboren waren,
00:28:56
so richtig angezogen wie so Marsmännchen.
00:28:58
Da kam da so ein Typ in unserem Backstage
00:29:00
und meinte so angesprochen, wo muss ich denn hin?
00:29:04
Weiß ich nicht.
00:29:05
Ich weiß überhaupt nicht, wer sie sind und was sie hier machen.
00:29:08
Wegen der Bombe.
00:29:09
Und warum sie hier so gekleidet sind, so in so einem Hochsicherheitsanzug.
00:29:12
Und dann kam irgendwie später raus,
00:29:14
dass es irgendwie so ein Verdacht auf so ein Norovirus irgendwas gab.
00:29:18
Und dann sollte ich auf einmal entscheiden, ob die Show weitergeht.
00:29:21
Weiß ich doch nicht. Ja, ja, machen wir weiter.
00:29:26
Norovirus, drauf geschissen.
00:29:28
So wie wir damals die 1F-Krone bekommen haben.
00:29:30
Da kam auch jemand im Raumanzug und hat uns die in Corona-Zeiten gegeben.
00:29:34
Und dann haben wir uns nachher doch in Savoy mit Bowser noch so richtig einen umgehangen.
00:29:38
Also Alkohol getrunken.
00:29:40
Oder? War doch mit Bowser, glaube ich, ne?
00:29:42
Das war ja auch eine wilde Zeit.
00:29:43
Das war dann so eine ganz komische Kombi.
00:29:46
Ja, das war echt eine wilde Zeit.
00:29:49
Auf jeden Fall danach waren wir in Leipzig, das war geil.
00:29:51
Und ich freue mich jetzt richtig auf die nächsten Shows in Hannover.
00:29:54
Ich habe mich auch sehr gefreut, als die Show dann vorbei war, dass du gekommen bist, Tommi.
00:29:58
Vorher muss ich, wie gesagt, fielst du auch unter.
00:30:00
Ich freue mich über jeden, der nicht kommt.
00:30:03
Aber er war da.
00:30:05
Aber du warst vor der Show, ich war ja bei dir Backstage.
00:30:08
Da hast du ja deine eigene Kaffeemaschine da.
00:30:10
Da hast du mir noch einen Kaffee gemacht aus einem Siebträger.
00:30:13
Ich habe mich da sehr wohl gefühlt.
00:30:16
War aber auch sehr mit Samtpfötchen unterwegs.
00:30:20
Da habe ich so gedacht, ja, lass ich den jetzt mal in Ruhe und so.
00:30:22
Und bin dann ja auch irgendwann rausgegangen.
00:30:24
Das war so eine Dreiviertelstunde vor der Show.
00:30:32
Felix, unser heutiger Werbepartner ist ja NordVPN.
00:30:35
Bevor ich dazu komme, muss ich eine kleine Geschichte erzählen.
00:30:38
Ich war in England, im UK und habe da einen Fußballspieler begleitet.
00:30:43
Und da hatte ich abends Feierabend.
00:30:45
Ich hatte so ein Hüngerchen, bin ich so in den Supermarkt gegangen.
00:30:47
In England brauchst du ein bisschen im Supermarkt, weil das ist nicht ganz so lecker alles.
00:30:50
Da haben wir ein paar geile Sachen zusammengesucht.
00:30:52
Und so gedacht, geil, jetzt machen wir so ein kleines eigenes Picknick im Bett.
00:30:56
Zuhause im Hotelzimmer.
00:30:57
Und machen wir dazu ein schönes Fußballspiel an, was dann live kam.
00:31:01
Wo ich mich so drauf gefreut habe.
00:31:02
Haben wir Sachen zusammengesucht, ein schönes Brot, einen geilen Dip.
00:31:05
Und so alles wirklich zusammen.
00:31:06
Bin ins Hotel, Tablet hingestellt, Play gedrückt.
00:31:10
Geht nicht in deinem Land. Geht nicht.
00:31:12
Da dachte ich so, okay, dann halt kein Fußball für mich.
00:31:15
Die Hölle.
00:31:17
Deutsches Fernsehen ging auch nicht.
00:31:18
Und dann am nächsten Morgen habe ich dem Team mein Leid geklagt beim Frühstück.
00:31:22
Da meinte einer, hast du nicht NordVPN?
00:31:24
Nicht gedacht, dass du das hast.
00:31:25
Und ich wäre technisch überhaupt nicht versiert.
00:31:28
Doch, habe ich.
00:31:29
Bin dann sofort hoch, habe so geguckt, was es ist.
00:31:32
Und natürlich sofort abgeschlossen, Abo.
00:31:34
Das ist wirklich ein Gamechanger für sowas.
00:31:36
Ich kenne das. Ich nutze das auch schon lange.
00:31:37
Erklär den Leuten mal, was das genau ist, technisch.
00:31:39
Ja, Tobi, das weiß ich doch nicht.
00:31:40
Ja, aber was das kann, wieso das im Ausland geht und zuhause plötzlich?
00:31:44
Also, was ich weiß, ist, dass ich damit im Ausland auf beispielsweise die deutschen Mediatheken zugreifen kann.
00:31:51
Ich kann ARD gucken, ZDF.
00:31:53
Ich kann Fußball gucken.
00:31:57
Und das funktioniert irgendwie so, ich weiß nicht wie, aber es funktioniert so.
00:32:00
Du machst den NordVPN auf und dann wählst du quasi dein Heimatland aus, in unserem Fall Deutschland.
00:32:07
Und dann wirst du über NordVPN quasi nach Deutschland umgeleitet und kannst entsprechend von da aus zugreifen auf alle Inhalte, die es in Deutschland gibt.
00:32:17
Und es funktioniert nicht nur für Deutschland, sondern für jedes Land der Welt.
00:32:20
Also, wenn du irgendwie aus Albanien bist und du bist gerade in Deutschland, kannst du dich in Deutschland über NordVPN aus Albanien anmelden und dann da die Inhalte und so weiter.
00:32:27
Das ist eine Sache, die richtig gut ist, dass man einfach überall auf seinen Kram zugreifen kann.
00:32:33
So stellt euch vor, Leute, ihr seid irgendwie mal unterwegs irgendwo und aus irgendeinem Grund gibt es da keinen Hack.
00:32:38
Stellt euch das mal vor.
00:32:39
Da ist Hackverbot.
00:32:40
Undenkbar.
00:32:41
Da gibt es einfach so ein Thailands Hackverbot.
00:32:43
Und dann könnt ihr mit NordVPN euch einfach in Deutschland quasi einloggen und könnt ganz normal eure wöchentliche Dosis Hack hören.
00:32:50
Das ist eine geile Sache.
00:32:51
Und die andere gute Sache, gerade für dich, Tommi, du bist ein kleiner Sicherheitssalamander.
00:32:55
Absolut.
00:32:55
Und da ist auch NordVPN ein richtig guter Ansprechpartner.
00:32:58
Ja.
00:32:58
Du bist nicht mehr so leicht zu hacken.
00:33:00
Du kannst nicht so zugeballert werden mit Werbung, weil nicht jeder deiner Schritte im Internet irgendwie beobachtet wird.
00:33:05
Also ist wirklich eine vernünftige, gute Sache.
00:33:07
Sollte man haben.
00:33:08
Sollte man unbedingt haben.
00:33:09
Und wir wären nicht euer Lieblingspodcast, wenn wir nicht noch einen geilen Deal für euch rausgeholt hätten.
00:33:15
Und zwar der gemischtes Hackdeal beinhaltet ein Megarabatt und vier zusätzliche Monate auf die zwei Jahrespläne plus 30 Tage Geld-Zurück-Garantie.
00:33:23
Also Leute, probiert NordVPN aus, sichert euch euren Megarabatt und vier extra Monate auf nordvpn.com slash gemischtes Hack.
00:33:35
NordVPN. NordVPN.
00:33:38
Ey, Tommi, letzte Nacht wurden die Oscars verliehen.
00:33:41
Ja.
00:33:43
Und es interessiert mich null, aber...
00:33:46
Die Steven Getjens wurden verliehen.
00:33:49
Oh, ey, Steven Getjens, die arme Sau. Oh, da muss ich direkt rein, leider.
00:33:52
Ich liebe Steven, sag jetzt nichts Schlimmes über Steven.
00:33:54
Nein, ich sag nichts Schlimmes über Steven, ich erzähl was Schlimmes mit Steven.
00:33:58
Okay.
00:34:00
Und zwar man konnte, gestern Nacht wurden die Oscars verliehen.
00:34:03
Ja.
00:34:04
In L.A. ist das, glaube ich, wahrscheinlich immer.
00:34:06
Ja.
00:34:07
Und dann gibt's natürlich, vor der Veranstaltung gibt's ein Red Carpet.
00:34:11
Ja.
00:34:11
Also da ein roter Teppich, wo die ganzen Pressearzten stehen und die ganzen Promis einmal lang watscheln, da ihren Hans Otto in die Kamera winken.
00:34:20
Ihre zwei vorgefertigten politischen Statements, die ihnen keiner abkauft, in irgendeinem Mikrofon husten und weiterlaufen.
00:34:26
Ich bin gegen Hunger.
00:34:28
Ja.
00:34:28
Weitergehen.
00:34:29
Ja, genau.
00:34:30
Das ist so stark von dir.
00:34:32
Ein starkes Statement von Leonardo DiCaprio zum Thema Hunger.
00:34:35
Das ist so stark.
00:34:35
Wirklich sehr, sehr stark.
00:34:36
Guck mal, da hat er noch an seinem Jet stehen, da, gegen Hunger.
00:34:39
Ja.
00:34:40
Jedenfalls.
00:34:40
Da stehen dann Reporter aus aller Herren Länder.
00:34:43
Mhm.
00:34:44
Und man konnte sich das auf ProSieben live angucken, die Oscar-Veranstaltung.
00:34:48
Ja.
00:34:48
Und auch ein bisschen Vorberichterstattung.
00:34:51
Also vom Red Carpet.
00:34:52
Mhm.
00:34:53
Und dann stand da unser Bundessympathie-Minister Steven Getjen.
00:34:56
Ich hab's zwei Minuten gesehen, da stand da neben Guillermo von, oder wie heißt der nochmal?
00:34:59
Von Jimmy Kimmel, der Sidekick.
00:35:02
Und Ethan Hawke hat ihn einmal stehen lassen.
00:35:05
Das hab ich gesehen.
00:35:05
Ja, darauf will ich nämlich hinaus, Tommi.
00:35:07
Okay.
00:35:07
Der wurde die ganze Zeit mit dem Arsch nicht angeguckt.
00:35:10
Alle sind an dem vorbeigelaufen.
00:35:13
Alle.
00:35:13
Der wurde so richtig geschnitten teilweise.
00:35:15
Aber eigentlich ist er doch immer der, wo sich die anderen international wundern, wieso der die alle kriegt.
00:35:20
Er sagt immer, we're from Germany, we're live.
00:35:23
Ja, an dem Tag nicht.
00:35:24
An dem Tag.
00:35:24
Und dann kommen immer alle, weil die den ja auch kennen.
00:35:26
Ja, an dem Tag nicht.
00:35:28
Es sind wirklich alle an dem vorbeigelaufen.
00:35:30
Irgendwann war das wirklich so, dass der sich da einfach mit so einem Ordner unterhalt.
00:35:34
Einfach damit der mit irgendwem da irgendwas redet.
00:35:37
War ärgerlich.
00:35:38
Nee, das war nicht ärgerlich, das war schlimm zu sehen.
00:35:41
Oh man.
00:35:42
Steven Getjen, die arme Sau, ey.
00:35:43
Der will da einfach nur seinen Job machen.
00:35:44
Aber ich weiß nicht, ob der da irgendwie scheiße stand.
00:35:47
Ja, also ob der irgendwie so positioniert war, dass die alle schon zwölf Interviews gegeben haben.
00:35:52
Oder dass der irgendwie an so einem toten Spot da stand.
00:35:54
Oder ganz, ganz traurig zu sehen.
00:35:57
Jedenfalls.
00:35:58
Ja.
00:35:59
Die Oscars wurden verliehen.
00:36:00
Ja.
00:36:00
Und nichts könnte mir egaler sein, als dass die Oscars verliehen werden.
00:36:04
Aber trotzdem hat es dafür gesorgt, dass ich heute mit einem Grinsen aufgewacht bin.
00:36:09
Weil dein Hass, dein Hass, Schauspieler.
00:36:12
Mein Erzfeind, mein Erzfeind, Timothy Charlemagne.
00:36:15
Ja.
00:36:16
Ja, dessen neuster Film, Marty Supreme oder sowas, heißt.
00:36:21
Ja.
00:36:21
Der neunmal für einen Oscar nominiert war. Neunmal.
00:36:25
Oder wie Tassi ihn immer nennt, find ich immer sehr witzig, Tuberkulose Chevrolet.
00:36:28
Find ich irgendwie witzig.
00:36:32
Kein feingeistiger Joke, aber funktioniert.
00:36:34
Ja, war witzig, ja.
00:36:35
Ja, ist witzig.
00:36:37
Neunmal nominiert.
00:36:38
Ja.
00:36:39
Null Preise.
00:36:40
Jawohl.
00:36:40
Null.
00:36:42
Kein einzigen.
00:36:43
Ich hätte es der Crew von dem Film total gegönnt.
00:36:45
Aber Timothy Charlemagne war ja auch persönlich nominiert für den besten Schauspieler.
00:36:49
Zack.
00:36:50
Nee.
00:36:51
Kriegt Michael B.
00:36:52
Jordan, Alter.
00:36:53
Und wahrscheinlich, machen wir uns nichts vor.
00:36:55
Ja.
00:36:55
Wahrscheinlich lag das daran, dass der irgendwie kürzlich so ein selten dämliches Interview
00:37:01
gegeben hat.
00:37:02
Wo er sich gegen Europa positioniert hat.
00:37:04
Und Theater, ne?
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Ich weiß nicht, ob der so edgy sein wollte oder sowas.
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Aber so ganz abfällig über so Live-Schauspiel.
00:37:13
Also über Theaterschauspiel und so.
00:37:15
Einfach so, hab das nie gesehen.
00:37:18
Mich interessiert das alles nicht.
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Also so.
00:37:20
Ich glaub, da wollte er einfach nur cool sein.
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Und weißt du, was das ist, Tommi?
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Das ist dem ganz klassisch auf die Füße gefallen.
00:37:26
Aber ganz klassisch.
00:37:27
Um die Ohren geflogen, würd ich fast schon sagen.
00:37:29
Um die Ohren geflogen, auf die Füße fallen alle.
00:37:31
Ja.
00:37:32
Ich hatte, als du hier vor, wann war das, vor ein paar Wochen, sagtest du doch, da hab
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ich dich doch gefragt, oder du mich, ich weiß es gar nicht mehr, wer hier die fünf Fragen
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immer mitbringt.
00:37:41
Irgendjemand, du hast mich gefragt, welchen Hollywoodstar ich ohne Grund hasse.
00:37:47
Ja, da hast du dich ja extrem auf die Füße gemacht.
00:37:48
Da hab ich Eddie Murphy gesagt, da hast du mir Rassismus vorgeworfen.
00:37:51
Implizit.
00:37:51
Ja, ich bleib so bei ihm.
00:37:52
Ja.
00:37:53
Tommi Schmitt Rassist.
00:37:54
Eddie Murphy Hasser.
00:37:55
Ja.
00:37:56
Und du hast dann Timothee Chalamet genannt.
00:37:58
Und mit dem Prädikat, er ist ein Scammer, glaubst du.
00:38:01
Der Typ ist ein Scam.
00:38:02
Der ist ein Scam.
00:38:03
Und da war ich so, nee, das ist doch ein talentierter Junge und sonst wie.
00:38:06
Und die Tage vergingen, gingen ins Land und ich hab immer mehr gemerkt, irgendwie hat
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er einen Punkt.
00:38:11
Ich hab immer, ich wollt's dir nochmal hier eigentlich in der Folge sagen, so irgendwie,
00:38:14
ich hab da nochmal ein paar Sachen geguckt und Interviews.
00:38:16
Ich dachte so, ist der, weil seine Figur, Marty Supreme, ist ja auch in diesem Film,
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für den er nominiert war, ist ja auch sehr unsympathisch.
00:38:23
Da dachte ich, vielleicht ist ihm das so zu Kopf gestiegen, dass er jetzt denkt, er muss
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jetzt so Method-Acting machen und in Interviews auch unsympathisch sein.
00:38:30
Da hab ich ihm zu viel unterstellt.
00:38:31
Weißt du, so Leute, die man zu viel immer, wo man nicht sagen, die können auch einfach
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mal Arschlöcher sein.
00:38:37
Ja, genau.
00:38:37
Ich glaube nämlich, bei dem ist ganz, es gibt ja so Leute, denen, also die, wo man sich
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denkt, also denen man irgendwie noch so eine zweite Ebene andichtet.
00:38:48
Ja, immer.
00:38:48
Ja, ja.
00:38:49
Also, wo man sich denkt so, ja, ey, also bei, weiß ich jetzt, bei irgendeiner Frau so, ja,
00:38:56
die, die ist bestimmt nicht nur einfach so eine sexy Sängerin, die ist bestimmt noch
00:39:01
so richtig intelligent, also wo man so, wo man so selber denen noch so was reindichtet,
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dass man irgendwie so, also weißt du, denen es irgendwie noch so eine extra Ebene gibt.
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Weißt du, so?
00:39:12
Und ich glaube, so ist es bei dem auch so ein bisschen.
00:39:14
Weil der so ein unsympathischer Vogel ist, dass man sich denkt, der kann ja nicht wirklich
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so sein.
00:39:18
Der ist bestimmt in echt ganz anders.
00:39:20
Aber ich glaube, bei denen gibt es nicht noch eine Ebene.
00:39:23
Ich glaube, der ist einfach wirklich so ein kleiner Bastard.
00:39:30
Einfach so ein slicki Bastard, Alter.
00:39:33
Einfach so ein Vogel, Alter.
00:39:34
Ja, es mag sein.
00:39:35
Man muss jetzt, man muss jetzt so, der wird jetzt natürlich, der wird sehr unter die
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Lupe genommen jetzt in den nächsten Jahren, da kannst du davon ausgehen.
00:39:42
Mal gucken.
00:39:43
Er ist halt einfach ein Jung, ne?
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Wie ist das auch, wenn du so jung bist?
00:39:47
Ja klar, Mann, das ist scheiße, so jung berühmt zu werden.
00:39:49
Ja, und das, mal schauen, wie er sich so entwickelt.
00:39:52
Ich wünsche dem ja auch nichts Schlechtes, aber ich glaube, das war jetzt so ein ganz
00:39:56
klassischer, so ein Musterbeispiel von Hochmut kommt vor dem Fall, ja?
00:40:02
Also ich glaube, der hatte so, für sich hatte er den Oscar schon und hat quasi sich ein
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bisschen zu früh angefangen, auch so zu verhalten.
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Was viele an dem unsympathisch finden, was ich gar nicht so schlimm finde, ist, dass
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der, der hat doch mal im Interview irgendwie so gesagt, I wanna be one of the greatest.
00:40:19
Und dann nennt er halt irgendwelche krassen Schauspielernamen oder so Musikernamen, so
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mit denen will ich so auf einer Stufe irgendwann mal stehen.
00:40:26
Das wirkt natürlich so ein bisschen unsympathisch, aber das finde ich jetzt gar nicht mal schlimm,
00:40:30
wenn man irgendwie so, ja, Dream Big mäßig, wenn man einfach so große Träume hat und
00:40:35
irgendwie, und das auch so sagt, ja?
00:40:37
Einfach um sich selbst zu embracen und so.
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Ich kann verstehen, dass es manchmal unsympathisch wirkt, aber gerade wenn man so jung und neu
00:40:44
ist, dann kann man auch schon mal auf die Kacke hauen und so.
00:40:47
Ja, das finde ich schon irgendwie voll okay.
00:40:49
Aber ich glaube, man muss dabei irgendwie so einen Ton treffen und man muss trotzdem
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irgendwie als Typ irgendwie funktionieren und sympathisch sein, ja?
00:40:58
Und nicht einfach nur so ein Wichser sein, ja?
00:41:01
Ja, genau.
00:41:02
Und zusätzlich hat es aber auch, glaube ich, was mit Glück zu tun.
00:41:05
Wer deine Fürsprecher sind, wenn du dich so verhältst, welche vielleicht Leitmedien
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sagen, endlich ist mal so jemand so selbstbewusst.
00:41:13
Manchmal wird das ja auch einfach in so eine Richtung geschoben, wie du schon sagst, ne?
00:41:16
Das sind so, wenn jemand sehr von sich, irgendwie sehr groß, wie du sagst, Dream Big und sagt
00:41:21
irgendwie, ich will der beste Hollywood-Schauspieler werden oder die beste Hollywood-Schauspielerin,
00:41:24
ich will die beste Buchautorin werden, ich will die beste Sängerin werden und so, dass
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dann wirklich manchmal auch Leute sagen, ey geil, endlich mal ist dieses Understatement-Koketterie-Gequatsche
00:41:32
endlich mal weg und jemand sagt, ich will das, weil das ist irgendwie ja auch nur ehrlich.
00:41:37
Aber wie du schon auch gesagt hast, du musst den richtigen Ton treffen.
00:41:40
Und das ist so ein, da brauchst du Glück, aber auch irgendwie so ein Talent für, das
00:41:46
ist wie bei Comedy auch, manche Witze, die jemand macht, kommen so an und der gleiche
00:41:50
Witz kommt anders so an und man weiß gar nicht, wieso eigentlich.
00:41:54
Ja, Delivery.
00:41:55
Find ich, ja, es ist, ja und auch was vorher war und keine Ahnung, ja.
00:42:00
Und natürlich muss man ganz klar sagen, also so ein Verhalten wird bei Männern, so dieses
00:42:05
Dream Big und auf die Kacke hauen, ich will das, ich will das, ich will das, wird bei
00:42:08
Männern noch viel mehr akzeptiert als bei Frauen.
00:42:12
Auf jeden Fall.
00:42:12
Bei Frauen wird das auch immer sofort irgendwie, ja, bleib mal offen, so ein bisschen abgehoben
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ist eine Diva oder sowas.
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Nee, die ist dann karrieregeil.
00:42:20
Karrieregeil oder was auch immer, ja, also diesen krassen Unterschied gibt's, aber ihm
00:42:24
ist das auch irgendwie so, ich glaub, das war so eine Aneinanderreihung von so, entspanne
00:42:31
dich mal ein bisschen dicker.
00:42:31
Und ich glaub, die Fallhöhe war auch krass, weil der ist ja bekannt geworden mit so einem
00:42:35
Film, ach, wie hieß der denn, ey?
00:42:39
Äh, äh, ähm, ähm, warte, nicht sagen, Call Me By Your Name.
00:42:43
Call Me By Your Name?
00:42:44
Ja.
00:42:44
Und da spielt er ja so eine ganz zarte Rolle von so einem 17-jährigen homosexuellen Jungen,
00:42:50
der sich so in so einen älteren Typen verliebt und so ganz verkopft, vergeistigt, tiefgründige
00:42:57
Diskussionen mit seinen, also weißt du, so ein ganz tiefer, feiner Charakter.
00:43:03
So, und auch wenn das natürlich nicht sein Charakter ist, weil er spielt ja nur diese
00:43:06
Rolle, aber wenn das so die, die, ja, wenn die Leute das so mit deinem Gesicht assoziieren
00:43:12
und dann sagst du so komische Sachen, da hast du irgendwie so eine komische, ja, so eine
00:43:17
komische Wortbildschere, ja.
00:43:18
Mhm.
00:43:20
Ja, der will wahrscheinlich auch jetzt mal so Bad Guy sein irgendwie und das nimmt man
00:43:25
dir nicht ab, wenn du es aktiv versuchst zu sein, weißt du, also so zu spielen.
00:43:29
Ja, absolut, ja.
00:43:30
Das funktioniert nicht, das hat was mit Aura einfach zu tun.
00:43:34
Ich wollte noch zu den Oscars sagen, Conan O'Brien hat moderiert, den ich an sich ziemlich
00:43:40
witzig finde.
00:43:41
Ich liebe den.
00:43:42
Ja, aber ich fand Opening ziemlich schwach.
00:43:46
Ich hab's nicht gesehen.
00:43:46
Ich hab's nicht, muss ich noch gucken.
00:43:47
Hast du nicht gesehen?
00:43:48
Naja, also wir machen ja auch mal so ein bisschen Stand-Up am Anfang, probieren halt irgendwie
00:43:52
so die Promis, die da sind, die Filme, um die es so geht, so mit einzubeziehen.
00:43:57
Waren auch ein, zwei okay Jokes dabei, aber insgesamt so.
00:44:01
Okay, muss ich gucken.
00:44:02
Bisschen boring irgendwie.
00:44:03
Podcast-Empfehlung.
00:44:04
Sein Podcast, Conan Needs a Friend, ist wirklich ein sehr guter Podcast.
00:44:08
Da sind halt wirklich so Hollywood-Stars zu Gast und die quatschen dann so auf normaler
00:44:12
Ebene miteinander.
00:44:13
Ist wirklich sehr, sehr lustig.
00:44:14
Naja.
00:44:17
Ich hab ja auch noch ein kleines Quiz, Oscar-Quiz für dich mitgebracht, weil du mir auch mal
00:44:20
einen Quiz mitgebracht hast.
00:44:21
Was?
00:44:21
Ganz schnelles Quiz.
00:44:21
Oscar-Quiz?
00:44:22
Ganz schnelles Quiz.
00:44:22
Eine Frage.
00:44:23
Wenn ich aber gut oder ganz schlecht bin, kann ich jetzt schon sagen.
00:44:24
Eine Frage mit zwei Antworten.
00:44:26
Okay.
00:44:27
Wer hatte die meisten Oscar-Nominierungen?
00:44:31
Welche Person?
00:44:31
Männlich und weiblich.
00:44:34
Also auf All-Time-mäßig?
00:44:36
Ich hab das gegoogelt und die erste Quelle angeklickt.
00:44:39
Das ist meine Quelle.
00:44:42
Also bitte schmeißt es mir nicht um die Ohren, falls es falsch ist.
00:44:46
Also jetzt so Kategorien übergreifend.
00:44:48
Also ob das irgendeinen Unterschied macht, die Info für mich.
00:44:51
Aber so Kategorien übergreifend.
00:44:52
Also bester Hauptdarsteller, bester Nebendarsteller, was auch immer.
00:44:55
Der war einfach am öftesten nominiert.
00:44:57
Richtig.
00:44:58
Männlich und weiblich.
00:45:00
Männlich und weiblich.
00:45:01
Und wie gesagt, Quelle.
00:45:03
Es gibt das Ein-Quellen-Prinzip bei mir.
00:45:06
Wir machen gleich noch eine hart, aber fair, Brigitte Büscher Faktencheck danach.
00:45:10
Aber das wird so sein.
00:45:12
Aber Ein-Quellen-Prinzip ist erstmal ein sehr guter Folgentitel.
00:45:16
Internet-Zeitalter, das ist einfach nur noch das Prinzip.
00:45:19
Ohne Quelle.
00:45:21
Das Ein-Kachel-Prinzip.
00:45:21
Das Ein-Kachel-Prinzip, ey.
00:45:22
Ja.
00:45:25
Am meisten...
00:45:26
Boah, am meisten nominiert.
00:45:28
Am meisten nominiert heißt ja nicht, am meisten gewonnen.
00:45:30
Richtig.
00:45:31
Einfach nur am meisten nominiert.
00:45:33
Ja.
00:45:33
Deswegen sitzt du da, wo du sitzt, Felix.
00:45:36
Wegen dieser geistreichen Gedanken.
00:45:38
Auffassungsgabe.
00:45:40
Also ich weiß, also ich kenn mich wirklich überhaupt nicht, wirklich null aus.
00:45:44
Ich weiß, dass Leonardo DiCaprio ganz oft den Oscar nicht gewonnen hat.
00:45:50
Er hat einen gewonnen.
00:45:51
Genau, und einen hat er dann gewonnen.
00:45:53
Das ist auch noch gar nicht, das ist auch ein paar Jahre her.
00:45:55
Das war ja dann auch so eine große Schlagzeile, eben weil er ihn jetzt endlich mal gewonnen hat, so mäßig.
00:46:01
Und das ist das Einzige, was mir dazu einfällt.
00:46:03
Deswegen sage ich, bei den Männern war es Leonardo DiCaprio.
00:46:07
Weil er auch schon echt in vielen krassen Filmen mitgespielt hat und so.
00:46:11
Bei den Frauen...
00:46:17
Ich sag mal, ich glaube, bei den Frauen ist es eher sowas Grand-Dame-mäßiges.
00:46:23
Einfach die sich, die sich das so über Dienstjahre holt.
00:46:29
Und da sage ich jetzt einfach mal Meryl Streep.
00:46:33
Leonardo DiCaprio und Meryl Streep.
00:46:35
Also Promi, Hasser und Boulevard-Leugner Felix Lobrecht hat mit 50 Prozent der Frauen gewonnen.
00:46:43
Wirklich?
00:46:44
Ja, Meryl Streep.
00:46:45
Also ich sage erstmal, Jack Nicholson ist nämlich der Mann.
00:46:49
Und Jack Nicholson hat zwölf Nominierungen und jetzt halte ich fest Meryl Streep.
00:46:54
21 Mal für den Oscar nominiert.
00:46:56
Und wie oft gewonnen?
00:46:58
Weiß ich nicht, das weiß ich doch wieder nicht.
00:46:59
Das stand in meinem Quellprinzip nicht.
00:47:01
Das müssen wir rauskriegen.
00:47:02
Soll ich mal...
00:47:02
Wenn man hier googelt...
00:47:04
Ich habe die Info gerade reinbekommen.
00:47:06
Ja?
00:47:06
Ich habe das hier gerade aufs Ohr bekommen.
00:47:07
Drei Mal.
00:47:08
Drei Mal gewonnen?
00:47:09
Drei Mal.
00:47:10
Drei aus 21.
00:47:11
Keine gute Quote.
00:47:13
Boah, das ist wirklich keine gute Quote.
00:47:14
Aber 21 Nominierungen.
00:47:17
Naja, aber wie ich gesagt habe, über Dienstjahre.
00:47:20
Ja, aber 21...
00:47:22
Selbst Meryl Streep-Fans können glaube ich nicht 21 Meryl Streep-Filme aufzählen.
00:47:28
Ja.
00:47:29
Es ist wirklich unfassbar.
00:47:30
Ab wann...
00:47:32
Also sagen wir, die Frau hat so bis...
00:47:35
Also ich wette nach der zweiten Oscar-Nominierung hat die immer noch, wenn sie das hat,
00:47:38
sagen wir, stimmt mal für dich, würde unter Imposter-Syndrom, Hochstapler-Syndrom leiden.
00:47:42
Wie ja so viele Menschen.
00:47:44
Ab wie viel Oscar-Nominierungen glaubst du, dass du wirklich, glaube ich, ganz gut bist in dem, was du machst?
00:47:49
Naja.
00:47:50
Ich glaube, fünf.
00:47:51
Scheiße.
00:47:52
Ja.
00:47:53
Fünf ist...
00:47:53
Bei fünf gibt es keine Poster mehr.
00:47:55
Bei fünf gibt es keine Poster mehr.
00:47:57
Weil so eine Oscar-Nominierung schafft jeder irgendwie.
00:48:02
Den kriegt man schon irgendwie hin.
00:48:04
So einmal.
00:48:04
Und der Imposter in dir sagt, beim zweiten, boah, da hatte ich nur Glück, weil da waren die anderen Schauspielerinnen und Schauspieler waren so gut.
00:48:10
Ja.
00:48:11
Ah, beim dritten, da war auch Licht, war auch enorm gut.
00:48:13
Hab ich, da weiß ich gar nicht...
00:48:15
Aber so.
00:48:15
Beim vierten war dann das Drehbuch einfach sehr gut geschrieben und dann ab dem fünften...
00:48:18
Aber ich glaube, bei neunzehn sagst du auch so, boah, ich bin auch echt gut in dem, was ich mache.
00:48:25
Tobi, ich bin ja viel unterwegs gerade.
00:48:28
Mhm.
00:48:28
Und ich hatte eine Beobachtung, die ich gerne noch mit dir mal durchsprechen wollte.
00:48:33
Ja.
00:48:34
Und danach können wir gerne mal langsam in die fünf schnellen Fragen rüberschlüppern.
00:48:37
Fragen rein.
00:48:39
Und zwar, ich glaube, wir hatten auch mal in Hack so auf eine Art drüber geredet.
00:48:45
Und ich hab diesen Gedanken so ein bisschen verfeinert, weil mit dir im Gespräch ist es ja alles eher so grobschlechtig.
00:48:53
Und so sehr grob und einfach alles.
00:48:56
Ja.
00:48:56
Und wenn ich dann...
00:48:57
Und runtergebrochen, vereinfacht.
00:49:00
Ja, genau, vereinfacht, niedrig, schwellig.
00:49:02
Und wenn ich dann aber selber nochmal so drüber nachdenken kann, dann wird es halt alles ein bisschen tiefer und ausdifferenzierter.
00:49:08
Und ich wollte jetzt mal probieren, dich da so ein bisschen mit reinzuholen.
00:49:12
Bitte nur mit Hauptwörtern.
00:49:13
Nur mit Hauptwörtern.
00:49:13
Sonst komme ich nicht mit.
00:49:14
Und zwar hatten wir mal über Lokalpatriotismus gesprochen.
00:49:17
Und wir hatten mal darüber gesprochen, ich glaube, wir hatten mal probiert so was wie ein Ranking von Lokalpatriotismus zu erstellen.
00:49:24
Also so auf Deutschland bezogen, welche Städte, Landkreise, was auch immer, sind so die Lokalpatriotischsten.
00:49:33
Ja.
00:49:34
Aber ich glaube, dass das... und da habe ich neulich nochmal drüber nachgedacht.
00:49:38
Weil ich in Berlin vor den Shows, ich probiere am Anfang von Shows immer irgendwie irgendwas Lokales so mit reinzubauen am Anfang in die Show.
00:49:49
Und da habe ich so viel über Berlin nachgedacht.
00:49:51
Weil mir das viel leichter fällt über, was weiß ich was, irgendeine fremde Stadt wie Bremen, irgendwelche zwei, drei schnellen Jokes über die Stadt zu schreiben.
00:50:00
Weil ich die nur sehr oberflächlich kenne.
00:50:02
Ja.
00:50:03
Aber über Berlin, da kann ich ja alles und nichts drüber erzählen.
00:50:05
Ich bin mein ganzes Leben hier.
00:50:06
Da fällt mir das viel schwerer, darüber so Jokes zu schreiben.
00:50:10
Ja.
00:50:10
Und im Zuge dieses über Berlin Nachdenken...
00:50:14
Vor allem, du musst wie Hemingway wegfahren aus Berlin, um über Berlin zu schreiben.
00:50:19
Das ist, glaube ich, auch der Trick.
00:50:20
Du musst so nach Garmisch und dann zwei Wochen da sein und dann kannst du über Berlin schreiben, wieder über Paris.
00:50:26
Ja, auf jeden Fall.
00:50:27
Ich musste auch erst erwachsen werden, um irgendwie ein Buch über meine Jugend schreiben zu können.
00:50:32
Aber jedenfalls habe ich über Berlin nachgedacht.
00:50:35
Weil Berliner sind extrem stolz.
00:50:39
Wenn man das ranken könnte, wäre Berlin auf jeden Fall Top 3 vom deutschlandweiten Lokalpatriotismus-Ranking.
00:50:47
Aber Berliner Lokalpatriotismus funktioniert, ist mir dann aufgefallen, ganz anders als beispielsweise Kölner Lokalpatriotismus.
00:50:55
Oder Ruhrpotter Lokalpatriotismus.
00:51:00
Zum Beispiel Berliner Lokalpatriotismus, und diese Unterschiede fand ich interessant.
00:51:03
Berliner Lokalpatriotismus ist eigentlich weniger, guck mal wie geil bei uns alles ist.
00:51:09
Sondern Berlin-Lokalpatriotismus funktioniert eher über Abwertungen von anderen.
00:51:14
Also wir sagen eher so, die anderen sind alle scheiße.
00:51:18
Und nicht jetzt, wir sind so geil.
00:51:21
Man muss ja nur mal ein Auge offen haben, während man durch Berlin läuft, um zu sehen, hier ist ja überhaupt nicht alles geil.
00:51:26
Aber man sagt dann einfach, die anderen sind noch beschissener.
00:51:30
Wir sind die krassesten, alle anderen sind Muschis, alles ist nicht so richtig geil.
00:51:35
Nur bei uns.
00:51:36
Also Berliner Lokalpatriotismus funktioniert über Abwertungen.
00:51:39
Also so wie ich in der Schule.
00:51:41
Nicht irgendwie sagen, geil ich habe eine 2, sondern nach Hause gehen mit einer 5 und dann sagen, Tim hat eine 6.
00:51:47
Ja genau.
00:51:49
Und jetzt kommen nämlich ein paar Hot-Takes.
00:51:52
Weil ich finde zum Beispiel der Kölner Lokalpatriotismus, der funktioniert ganz anders.
00:51:57
Der ist offen.
00:51:58
Der Kölner Lokalpatriotismus ist offen für alle, die mitmachen wollen.
00:52:02
Man muss einfach nur irgendwie quasi so sich dem Narrativ anschließen und sagen, Görlitz, die geilste Stadt.
00:52:10
Ja so ein bisschen wie die Idee, in Klammern Ausrufezeichen, Klammern zu, der USA.
00:52:17
Alle können kommen, aber ihr haltet euch bitte genau an die Verfassung, wenn nicht, drakonischste Strafen.
00:52:24
Und wenn du dich dran hältst, darfst du hier alles machen, was du willst.
00:52:27
Alles, Freeman, American Dream, du kannst es schaffen, Tellerwischer zum Millionär.
00:52:31
Und wir ziehen hier durch, aber da fliegen auch die Jets übers Stadion mit USA-Flagge.
00:52:38
Du musst singen in der Schule und so, mach mit und dann gehörst du dazu.
00:52:43
Ja gut, aber das hat so eine Ernsthaftigkeit.
00:52:45
Aber das Kölner ist schon so sehr offen.
00:52:47
Berliner Lokalpatriotismus exklusiv.
00:52:50
So dieses typische, ja ich wohne jetzt seit 36 Jahren hier, darf ich sagen, dass ich ein Berliner bin?
00:52:55
Nein.
00:52:57
Nein, du bist zugezogen.
00:53:02
Und der Köln ist gar nicht so.
00:53:04
Bis in den dritten Monat hier, alle klar, wenn du Karnevalslieder mitsingst und dich verkleidest,
00:53:09
kannst du genauso Köln für dich claimen, wie alle anderen Schwänze hier auch.
00:53:13
Ja dieses, trink doch eine mit.
00:53:15
Das ist immer alles so klischeehaft, aber es ist halt wirklich so.
00:53:17
Komm rein in den Kreis, in die Kneipe, erzähl mal, wer bist du?
00:53:20
Okay, du bist einer von uns.
00:53:22
Das ist halt wirklich so.
00:53:23
Das ist ja immer so, ja, ihr Kölner, aber es ist halt wirklich so.
00:53:26
Und ich weiß, aber es ist gut, aber jetzt bin ich natürlich absolut gespannt,
00:53:29
wie du das, das Ruhrgebiet davon jetzt noch abgrenzt.
00:53:33
Ja, kann ich dir sagen.
00:53:35
Ruhrgebiet hat eher so eine Schicksalsgemeinschaftsmentalität.
00:53:42
Verkeiltes U-Boot auf dem Grund.
00:53:44
Ja, nee, aber wir haben hier irgendwie so plus minus haben wir hier alle so dieselbe Geschichte.
00:53:51
Wir sind Malocher, oder unsere Väter waren Malocher.
00:53:57
Wir haben hier irgendwie den alten Kohleabbau, die Zechen wurden dicht gemacht.
00:54:02
Die Gegenden sind teilweise brach und verarmt.
00:54:07
Aber wir machen uns, also dieses Schicksal haben wir alle in diesem krassen Ballungsgebiet plus minus alle gemeinsam.
00:54:14
Egal ob die Deutschen oder die Migranten.
00:54:15
Ja, ganz viele Gastarbeiter sogenannte kamen ja auch ins Ruhrgebiet, haben da genauso in einer Fabrik gearbeitet und unter Tage und so weiter.
00:54:23
Und das vereint die Leute so, dass die so in diesem, ja, in diesem jetzt rein ökonomisch gesehen traurigen Schicksal,
00:54:32
dass die sich da irgendwie so da so das Beste draus machen.
00:54:35
So, das vereint die so.
00:54:38
Ja, das ist eine schöne Analyse.
00:54:42
Ich glaube, ich würde das wirklich mitgehen.
00:54:47
Erst war ich bei den Berliner skeptisch, weil die Berliner sind ja eigentlich auch so mit so einer Hassliebe bezogen auf ihrer Stadt verbunden.
00:54:56
Und dieses, boah, Berlin ist irgendwie scheiße.
00:54:58
Und oder noch schlimmer dieses, irgendwie ist Berlin vorbei und irgendwie ist es doch scheiße und eigentlich wollen wir doch alle,
00:55:03
aber das sind meistens zugezogene, würde ich sagen.
00:55:06
Kein Berliner würde mal sagen, Berlin ist vorbei.
00:55:07
Genau, deswegen war mein erster Impuls, es war falsch, weil ich dachte so, nee, aber wenn du mit ein paar Leuten sprichst in Berlin, die sagen immer,
00:55:13
boah, ist das so kacke, ich will hier eigentlich nur noch weg.
00:55:15
Und dann dachst du, nee, die Berliner sind halt stolz und finden es auch cool.
00:55:21
Aber dieses Exklusive ist witzig.
00:55:25
Das Exklusive und tendenziell eher abwertend.
00:55:29
Und Frankfurter Lokalpatriotismus ist nochmal was anderes.
00:55:32
Der ist dem Berliner relativ ähnlich auf eine Art.
00:55:35
Aber mit einer Pise Köln.
00:55:37
Nee, ich glaube, der Frankfurter, der hat das vor allen Dingen so ein Representer-Lokalpatriotismus.
00:55:42
Also hat sowas, zumindest der moderne Lokalpatriotismus Frankfurt, hat sowas sehr Hip-Hopiges.
00:55:50
So 069 und Frankfurt.
00:55:52
Also dieses nach außen getragen.
00:55:55
Der Flaggezeigen, ne?
00:55:56
Ja, ja, ja.
00:55:57
So ein Frankfurt-Trikot ist ja auch manchmal einfach so ein Fashion-Piece, auch so in anderen Städten, so Flaggezeigen.
00:56:03
Und Frankfurter Lokalpatriotismus ist auch sehr laut.
00:56:06
Der ist so sehr nach außen und so.
00:56:10
Das ist Frankfurt.
00:56:11
Im Gegenteil zum Beispiel zum schwäbischen Lokalpatriotismus.
00:56:16
Bei der ist eher so, das ist so ein stilles, auch gar nicht so krass exklusives.
00:56:23
Sondern mehr so ein, ja, wir machen das hier einfach besser.
00:56:27
Wir machen es besser.
00:56:29
Das hat aber Bayern auch.
00:56:31
Bayern hat das auch übertrieben.
00:56:33
Aber Bayern hat halt noch diesen praktischen, kulturellen Lokalpatriotismus.
00:56:39
Diesen gelebten, weißt du, richtig so, wo du so unironisch eine Tracht trägst zu manchen Anlässen.
00:56:45
Oder eine Lederhose, ja?
00:56:47
Und nicht nur irgendwie so, nicht halb ironisch, sondern wirklich einfach, ja, so sind wir aufgewachsen.
00:56:52
Das ist ein Teil unserer Kultur einfach so.
00:56:55
Also das ist irgendwie so ein praktischer Lokalpatriotismus.
00:56:58
Und halt sowas Gelebtes, ja?
00:57:00
Also irgendwie, auch wenn das so klischee-mäßig ist.
00:57:02
Aber in Bayern gehen die Leute ja wirklich auf Weißwürste frühstücken, ja?
00:57:05
Ja.
00:57:06
Oder sitzen viel im Biergarten mit ihren Mars-Humpen da und so.
00:57:10
Also das kann ich schon respektieren irgendwie, ja?
00:57:15
Ja, spannend.
00:57:16
Und da habe ich noch einen zum Osten.
00:57:18
Zum Osten als Ganzes.
00:57:20
Ich bin übrigens, ihr könnt hier gerne darauf Bezug nehmen, Leute.
00:57:24
Also das sind nur meine Beobachtungen von außen.
00:57:26
Ihr könnt das gerne verfeinern.
00:57:27
Ihr könnt mich auch korrigieren.
00:57:28
Ihr könnt mir auch Vorschläge schicken.
00:57:31
Vielleicht kommt ja was Spannendes bei rum.
00:57:32
Ihr könnt hier bei Spotify übrigens immer unter den Folgen kommentieren.
00:57:36
Oder ihr schreibt im Insta-Hack-Account oder mir oder Tommi nicht.
00:57:40
Aber für den Osten habe ich noch so ein...
00:57:44
Beim Osten ist es, glaube ich, sehr ein Unter-sich-Bleiben.
00:57:49
Weil die sich auch auf eine Art so was Schicksalsgemeinschaftsmäßiges wie das Ruhrgebiet...
00:57:55
Aber ich glaube, beim Osten ist es noch krass gepaart.
00:57:58
Also es weicht sich natürlich alles über die Zeit zum Glück auf.
00:58:01
Aber ich glaube, es ist noch so sehr viel Misstrauen gegenüber dem Westen und Westdeutschen.
00:58:07
Weil die auch einfach, wenn man sich mal anguckt, wie die Wiedervereinigung irgendwie gelaufen ist.
00:58:13
Weil die auch wirklich einfach gefickt wurden, ja?
00:58:16
Also die wurden ja komplett abgerippt.
00:58:18
Ich glaube auch, dass das einfach noch dauert.
00:58:21
Da ist es mehr so ein misstrauisches Unter-sich-Bleiben.
00:58:24
Wir vertrauen den Westis einfach nicht, ja?
00:58:26
Ja, es ist ein Misstrau... Aber es ist wahrscheinlich auch...
00:58:29
Es ist jetzt schwer für mich zu sagen.
00:58:32
Ja, für mich auch. Deswegen sollen die Leute gerne Bezug nehmen.
00:58:34
Aber so ist mein Gefühl. Man bleibt dann lieber unter sich.
00:58:37
Aber dann auch ähnlich, ich denke gerade daran, ähnlich wahrscheinlich auch wie dieses Ruhrgebiets-Ding.
00:58:44
Was du gesagt hast, aus einem ähnlichen Impuls.
00:58:46
Wir zusammen haben natürlich auch eine Bergbau-Historie, eine große.
00:58:53
Stimmt, ja.
00:58:54
Aber es ist schon spannend, wie sich das jeweils äußert.
00:58:58
Ja genau, aber beim Ruhrgebiet ist das schicksalsgemeinschaftlicher quasi.
00:59:02
Also da gibt es nicht so den klaren Grund, woran...
00:59:06
Also nicht den klaren Schuldigen, woran es gescheitert ist, sondern halt einfach so der Lauf der Dinge.
00:59:12
Die Zeit hat sich einfach wegverändert von dem, was das Ruhrgebiet so zu bieten hat.
00:59:18
Und der Unterschied im Osten ist, dass es da halt schon sowas wie einen klaren Schuldigen gibt.
00:59:25
Die Treuhand, die Westmächte, der Zusammenbruch der Sowjetunion und so.
00:59:32
Also da gibt es mehr so Schuldige, auf die man mit dem Finger zeigen kann.
00:59:37
Oder Norddeutschland ist einfach nur...
00:59:39
Da kommt glaube ich auch diese misstrauische Komponente her, die es glaube ich im Ruhrgebiet nicht so gibt.
00:59:44
Ja gut, das stimmt, ja.
00:59:46
Und in Norddeutschland ist es einfach Wortspiele mit Meer.
00:59:50
Meersänen.
00:59:52
Ist das so? Weil in Norddeutschland kenne ich mich gar nicht aus.
00:59:55
Keine Ahnung, Mann. Das war nur ein schlechter Gag.
00:59:58
Keine Ahnung.
00:59:59
Ja, aber lass mal kurz noch drüber nachdenken.
01:00:01
Was könnte denn das Hamburg-Ding sein? Weil ich mit Hamburg kenne mich nie aus.
01:00:05
Ja, Hamburg als Stadt.
01:00:07
Ich glaube, es ist einfach so dieses schon sehr...
01:00:10
Auch ein bisschen auf eine sympathische Art elitäre.
01:00:14
Dieses, wir sind das Tor zur Welt.
01:00:15
Der große Hafen und so.
01:00:17
Ist das so, ja?
01:00:18
Glaube ich. Keine Ahnung. Ich bin ja kein Hamburger.
01:00:20
Aber weiß ich nicht. Schwer zu sagen.
01:00:22
Aber ich glaube, die sind schon sehr stolz auf ihre Stadt.
01:00:26
Es gibt ja wenig so sehr neben Köln.
01:00:29
Also Köln ist ja wie Irland.
01:00:31
Es ist ja komplett besungen, diese Stadt.
01:00:33
Es gibt ja tausende Lieder über Köln.
01:00:35
Und dann gibt es ja auch natürlich ein paar...
01:00:37
Über jede Stadt gibt es ein paar Lieder.
01:00:39
Aber dann Hamburg natürlich auch.
01:00:41
Wird viel so in Kneipen und sonst wie.
01:00:43
Und generell Norddeutschland und so.
01:00:45
Diese Musik, Schifferklavier und so.
01:00:50
Ich glaube, es wird sehr besungen.
01:00:53
Wird sehr gut gefunden von seinen Bewohnern.
01:00:56
Ja, und ich glaube, bei Hamburg ist auch noch viel...
01:00:58
Ich wüsste aber nicht, wie ich das so auf den Punkt bringen könnte.
01:01:01
Aber auch viel dieses ganze St. Pauli-Thema ist, glaube ich, so sehr wichtig.
01:01:07
Auch dieses Kiez-Ding.
01:01:09
Auch dieses ganze Rotlicht.
01:01:10
Das ist ja unfassbar.
01:01:12
Aber das ist irgendwie auch so auf eine komische Art und Weise identitätsstiftend.
01:01:18
Aber ich weiß es auch nicht.
01:01:18
Es ist halt eine ultra facettenreiche Stadt.
01:01:20
Du hast ja eben das, was du gesagt hast.
01:01:23
Hier Kiez, St. Pauli, Altona und sowas.
01:01:26
Dann am Hafen.
01:01:27
Dann hast du aber auch die ganzen Snobs.
01:01:28
Das ist ganz altes Geld.
01:01:30
Richtig altes Geld, Richtung Blankenese.
01:01:32
Richtig alte, große Villen.
01:01:34
Das sind auch alles Hamburger.
01:01:35
Dann hast du Eppendorf.
01:01:39
Und so viele coole Leute.
01:01:42
Aber auch viele Sylt-Videoleute rumlaufen.
01:01:46
Es ist halt eine ultra facettenreiche Stadt, finde ich, Hamburg.
01:01:51
Ich finde Hamburg ganz schwer zu greifen.
01:01:54
Ich finde die Stadt cool.
01:01:56
Aber ich finde es ganz schwer zu greifen,
01:01:57
was die Identität ist von Hamburg.
01:02:01
Vielleicht macht es das aus.
01:02:02
Vielleicht ist das der Grund, dass es am Hafen ist.
01:02:04
Das ist ein Komm-und-Gehen.
01:02:06
Das ist ein Komm-und-Gehen, Felix.
01:02:08
Ich habe noch eine Frage.
01:02:10
Nehmt gern Bezug.
01:02:12
Korrigiert mich.
01:02:13
Erweitert.
01:02:14
Was ist Hamburg-Patriotismus typisch?
01:02:18
USW, USF.
01:02:21
Eine schnelle Frage noch,
01:02:21
bevor ich zu den Fragen komme.
01:02:23
Die FDP-Generalsekretärin hat sich die Haare abgeschnitten.
01:02:25
Als Wetteinsatz.
01:02:27
Hat sie wirklich gemacht?
01:02:28
Ja, wenn die FDP nicht in den Landtag kommt von Baden-Württemberg,
01:02:31
dann schneidet sie sich die Haare ab,
01:02:32
macht sich eine Glatze, also ganz ab.
01:02:34
Und hat sie jetzt gemacht.
01:02:36
Hat sie wirklich gemacht?
01:02:37
Das sieht gut aus.
01:02:38
Und jetzt ist die Frage an dich.
01:02:40
Meinst du, das ist so ein Jenke-Ding?
01:02:44
Ach, so ein Facelift hatte ich eh mal als Idee.
01:02:46
Halt doch mal die Kamera drauf.
01:02:47
Ich mache das als Experiment.
01:02:50
Dass sie irgendwie dachte,
01:02:51
ach komm, ich wollte das eh mal machen.
01:02:54
Dann nehme ich das als schnellen Wetteinsatz.
01:02:55
So wie du.
01:02:56
Ich unterstelle ihr das natürlich jetzt einfach.
01:02:59
So wie bei dir.
01:03:00
Du liebäugelst ja auch schon länger damit,
01:03:02
dir endlich mal die Haare so abzuschneiden.
01:03:04
Ja, aber das ist ja kein Wetteinsatz.
01:03:06
Ich sage ja nicht irgendwie, ey Felix,
01:03:07
wenn Gladbach nicht absteigt, dann mache ich mir die Haare.
01:03:09
Das wäre dann ja so.
01:03:10
Ja genau, aber du hast ja die ganze Zeit diesen Gedanken im Kopf.
01:03:14
Achso, ich könnte es machen jetzt so.
01:03:15
Genau, und halt, um das irgendwie so dann
01:03:17
immer so diesen Way-Out noch zu haben.
01:03:19
Ja, ich habe eine Wette verloren.
01:03:22
Ja, stimmt.
01:03:24
Ich finde es crazy.
01:03:25
Ich habe das mitbekommen,
01:03:27
dass sie das gesagt hat.
01:03:28
Ich hätte aber im Leben nicht gedacht,
01:03:31
dass sie das durchzieht.
01:03:32
Ja, aber musst du ja.
01:03:33
Schau mal, das macht die nicht.
01:03:36
Natürlich musst du das.
01:03:38
Wenn du das sagst, dann musst du es machen.
01:03:40
Ja, aber in so einer Freundesgruppe,
01:03:44
okay, aber das ist ja trotzdem irgendwie
01:03:45
eine Erwachsene wahrscheinlich,
01:03:48
irgendwie, sag mal Familienvater,
01:03:49
aber nicht Familienmutter,
01:03:50
aber irgendwie so eine Erwachsene im Leben stehende
01:03:54
Frau und Mutter,
01:03:55
die irgendwie so,
01:03:57
ich hätte das nicht von der erwartet,
01:03:59
dass die das jetzt durchzieht.
01:04:00
Aber du musst du.
01:04:01
Wir leben doch in so einer
01:04:04
verflachten Idiotengesellschaft mittlerweile,
01:04:07
auch was die Berichterstattung angeht,
01:04:09
dass der das doch eher
01:04:11
vorgeworfen werden würde in Zukunft.
01:04:13
Sie haben sich damals aber nicht die Haare
01:04:15
abgeschnitten in so einer Polit-Talkshow.
01:04:17
Sie haben damals dieser Reform nicht zugestimmt,
01:04:19
die irgendwie für arme Leute gut gewesen wäre.
01:04:21
Sei ich ganz ehrlich,
01:04:22
da spricht natürlich ein bisschen die Wut aus mir,
01:04:24
aber in so einer Gesellschaft sind wir doch mittlerweile.
01:04:26
Was ist eigentlich mit den Haaren,
01:04:27
sagt dann so einer aus dem Publikum.
01:04:29
Ist doch wie Black Mirror mittlerweile.
01:04:32
Naja, ich glaube nicht,
01:04:34
ich wollte es nur mal so in den Raum stellen,
01:04:36
weil es einfach nicht kacke aussieht.
01:04:40
Okay, aber was war die Frage,
01:04:41
ob ich glaube, dass sie das quasi so...
01:04:43
Ja.
01:04:45
Und nach wie vor?
01:04:46
Wenn man eigentlich keinen Bock auf die Schlägerei hat
01:04:48
und dann sagt, halt mich nicht zurück,
01:04:50
und sich aber so richtig zurückhalten lässt.
01:04:53
Felix, erste Frage.
01:04:55
Fünf Fragen.
01:05:11
Ich finde Straßenverkehr mehr,
01:05:12
wenn du einparken willst
01:05:13
und jemand lässt sich irgendwie sehr Zeit
01:05:16
da beim Ausparken,
01:05:18
oder wenn du ausparken willst
01:05:21
und willst eigentlich noch so ein bisschen
01:05:22
dich bereit machen für die Fahrt,
01:05:24
Sonnenblende runter, Lied anmachen,
01:05:26
Carplay verbinden, ein Getränk,
01:05:28
und dann blinkt schon einer so passiv-aggressiv,
01:05:30
weil er in die Parklücke will.
01:05:32
Ich finde beides unfassbar stressig.
01:05:33
Es geht mir richtig an die Pumpe.
01:05:35
Ich merke das richtig wie mein Brustkorb.
01:05:37
Was von beidem findest du schlimmer?
01:05:39
Also Letzteres macht gar nichts mit mir.
01:05:41
Der kann da warten,
01:05:43
bis der Pfeffer wächst.
01:05:44
Ja, das finde ich gut.
01:05:45
Ist mir völlig egal, da spiele ich richtig Gott.
01:05:48
Ja.
01:05:50
Noch mal einen Tankdeckel polieren.
01:05:51
Du willst meinen Parkplatz haben?
01:05:53
Kannst du haben, Großer. Dauert.
01:05:57
Dauert.
01:05:58
Ich muss hier erst noch
01:06:00
meinen Sitz komischerweise noch mal neu einstellen.
01:06:02
Mit so einem Handsauger.
01:06:04
Ja, wirklich alle
01:06:06
durchtickern schon mal Getränk.
01:06:07
Welchen Radiosender nehme ich denn?
01:06:09
Der hat da erst mal zu warten.
01:06:13
Aber dann ist die Frage ja schon beantwortet.
01:06:15
Ja, genau. Das macht gar nichts mit mir.
01:06:18
Das andere, also du meinst
01:06:20
quasi man steht schon,
01:06:21
man steht parat, man ist quasi der andere.
01:06:24
Ja.
01:06:25
Und die Person auf deren Ausparken
01:06:27
man wartet, braucht einfach ewig.
01:06:29
Die ist du quasi und lässt sich Zeit.
01:06:31
Ja.
01:06:33
Das ist einfach nur nervig dann.
01:06:36
Aber da muss man dann quasi auch
01:06:38
ja so die
01:06:40
Transferintelligenz-Leistung machen,
01:06:42
dass man sich denkt, ja an seiner Stelle würde ich es genauso machen.
01:06:44
Und dann ist es eigentlich wieder entspannt.
01:06:46
Was bei dir?
01:06:48
Du lässt dich stressen, glaube ich.
01:06:50
Es ist 50-50.
01:06:51
Ich mache so komische Sachen, wenn ich dann so, ich bin so im Kofferraum
01:06:53
und dann blinkt so einer, dann gebe ich dem so komische
01:06:55
pantomimische Zeichen, die keinen Sinn ergeben.
01:06:58
Ich fahre raus
01:06:59
und dann mache ich die Sachen, die ich vorher hatte so ein bisschen
01:07:01
schneller, um dem zu suggerieren so
01:07:04
das gleiche Phänomen
01:07:05
wie wenn jemand einen Flur geputzt hat
01:07:08
und ist da noch dabei und dann sagst du, darf ich da rüber
01:07:09
gehen und dann sagt die Person ja und dann geht man auf so komische
01:07:12
Zehenspitzen da so rüber.
01:07:14
Kennst du das, wenn man so aufhackt?
01:07:15
Man geht ja trotzdem rüber so und dann macht man so einfach Respekt
01:07:17
und genauso mache ich da auch Respekt,
01:07:19
so die Sachen ein bisschen schneller. Ich mache dann so schneller
01:07:21
die Tür zu und so schneller die Sonnenblende hoch
01:07:23
und so Kram.
01:07:25
Ich bin von beiden ultra genervt.
01:07:28
Krass.
01:07:29
Ich würde mich gar nicht aus der Ruhe bringen.
01:07:32
Ich würde sogar behaupten,
01:07:34
das ist einer der asozialsten Sachen,
01:07:36
die ich glaube ich, wenn ich je gemacht habe,
01:07:38
das ist schon asozial, dass ich mal
01:07:39
vor hatte, richtig entspannt
01:07:43
loszufahren, weil das war
01:07:44
kurz vor einem, da kommt wieder das Power-Wort,
01:07:45
Roadtrip. Ich hatte
01:07:47
vor, länger zu fahren, so das Essen drapieren, sonst
01:07:49
wieder habe ich der Person, die geblinkt hat, gesagt,
01:07:51
ich fahre nicht raus.
01:07:54
Das ist schon richtig assi.
01:07:55
Ja, Tobi, weißt du, was das ist? Dein gutes Recht.
01:07:58
Nee, das gute Recht
01:07:59
wäre zu sagen, du kannst hier gleich rein,
01:08:01
aber das dauert noch ein bisschen. Aber ich hatte gar keinen Bock
01:08:03
auf sowas und habe einfach gesagt,
01:08:05
die Hand rausgemacht und so
01:08:07
mit dem Zeigefinger.
01:08:08
Ich bin nicht rausgefahren.
01:08:10
Auf den Mund gehalten.
01:08:12
Und dann bin ich aber da rausgefahren.
01:08:14
Als der weg war, kannst du davon ausgehen.
01:08:17
Nächste Frage. Wie waren deine Geburtstage früher?
01:08:20
Haben wir da jemals drüber geredet?
01:08:22
Ich meine, Geburtstage?
01:08:23
Hast du Freunde eingeladen?
01:08:25
Wurdest du morgens irgendwie geweckt?
01:08:27
Von Frankie oder gesagt, hier, du hast Geburtstag
01:08:29
oder sowas? Wie war das eigentlich bei dir?
01:08:31
Oder hast du gar nichts gemacht?
01:08:34
Gib mir mal
01:08:35
so eine Altersspanne.
01:08:38
Neun.
01:08:40
Mit neun.
01:08:41
Nee, mit elf. Elf ist cooler.
01:08:43
Da kann man schon ein bisschen Scheiße bauen. Da war man noch nicht so behütet.
01:08:45
Nicht mehr so behütet. Elf.
01:08:47
Na gut, ich habe an Weihnachten
01:08:49
Geburtstag. Das heißt, da ist eh alles
01:08:51
irgendwie erst mal komisch.
01:08:52
Hast du nie nachgefeiert oder so? Dann irgendwie in der Schule?
01:08:55
Krass, ja stimmt.
01:08:58
Typischer Weihnachtstag
01:08:59
sieht bei Lobrecht so aus,
01:09:01
als wir noch Kinder waren, als wir alle noch zu Hause
01:09:03
gewohnt haben. Die erste Tageshälfte
01:09:05
hat mir gehört, so ein
01:09:07
Anführungszeichen. Also immer wenn
01:09:09
einer von uns Kindern Geburtstag hatte,
01:09:11
dann lief morgens zum Aufwachen
01:09:13
Happy Birthday von
01:09:15
wie heißt der Blinde?
01:09:17
Stevie Wonder. Von Stevie
01:09:19
Wonder. Also immer
01:09:21
wenn ein Kind Geburtstag hatte, lief
01:09:23
Stevie Wonder
01:09:25
Happy Birthday to you.
01:09:27
Und
01:09:29
Entschuldigung. Ja genau.
01:09:30
Und so war es dann an Weihnachten auch, lief
01:09:32
Happy Birthday to you. Dann
01:09:35
alle Tüte meinen Großen.
01:09:37
Dann gab es so ein bisschen
01:09:40
Geschenke, klein
01:09:41
klein.
01:09:43
Und dann irgendwie so auf dem
01:09:45
frühen Nachmittag kam dann meistens
01:09:48
meistens
01:09:48
mein Onkel, mein mittlerweile
01:09:50
verstorbener Onkel mit
01:09:51
meinem Cousin. Die kamen
01:09:54
meistens vorbei, so auf so
01:09:56
einen Halbgeburtstag, Halbweihnachtsbesuch.
01:09:58
Die sind dann aber meistens wieder
01:10:00
abgedampft.
01:10:03
Und dann irgendwann
01:10:04
später kamen dann meistens meine beiden
01:10:06
Tanten, mein Onkel Ray,
01:10:08
meine Oma. Dann haben wir halt so
01:10:10
Family-Weihnachtsmäßig gemacht.
01:10:12
Mit Freunden war es immer schwierig so an Weihnachten,
01:10:14
weil es halt einfach Weihnachten ist.
01:10:17
So vielleicht mal irgendwie ein paar von den Kindern
01:10:18
aus der Siedlung gesehen kurz, aber eigentlich
01:10:21
eigentlich nicht.
01:10:23
Ja und
01:10:24
das war es eigentlich. Also ich hab mir
01:10:27
als Kind natürlich so voll
01:10:28
auf meinen Geburtstag und so gefreut.
01:10:31
Aber ich hab mir da ehrlich gesagt nie
01:10:32
so viel draus gemacht, weil
01:10:34
das Setting an meinem Geburtstag auch immer
01:10:36
ganz klar so anders ist als so
01:10:38
also ja voll der Unterschied, ob man
01:10:40
an Weihnachten im Winter Geburtstag hat
01:10:42
oder so in den Sommerferien
01:10:44
irgendwie im August. Also wo
01:10:46
geiles Wetter ist, alle haben frei und
01:10:48
das ist ja so ein anderes Setting.
01:10:51
Also an so einem Geburtstag hast du ja eine ganz
01:10:52
andere Erwartungshaltung als
01:10:54
irgendwie an so einem Tag, der eh schon so für alle
01:10:56
so als Kinder zumindest
01:10:58
total besonders ist.
01:11:01
Wie sah so ein Tommi Schmitt
01:11:02
Geburtstag aus?
01:11:04
Ich wurde immer voll süß geweckt von
01:11:06
meiner Mama. Die kam immer rein
01:11:08
und hat
01:11:09
mit nem Kuchen
01:11:11
mit Kerzen drauf, auch wenn Schulzeit war
01:11:13
und dann morgens um halb sieben oder so und dann
01:11:15
war ich da schlaftrunken und hab die
01:11:17
dann ausgepustet. Kindergeburtstage
01:11:19
übrigens auch die einzigen
01:11:21
Tage im Jahr, wo es mal sowas wie
01:11:23
Cola Fanta Sprite zu trinken gab bei uns.
01:11:25
Genau, bei mir auch.
01:11:26
Sonst war nur Wasser, maximal Apfelschorle, maximal eher Wasser.
01:11:30
Und
01:11:31
das war so und was richtig geil
01:11:33
war so ab so 10...
01:11:34
Wie hat sich dein Bruder beispielsweise verhalten?
01:11:38
Weiß ich
01:11:38
gar nicht mehr, aber mein Bruder war immer sehr gönnerhaft
01:11:41
und ist der loyalste,
01:11:42
netteste Mensch. Der ist immer so
01:11:44
also, der war
01:11:46
nie neidisch oder auf irgendwas, find ich, also
01:11:48
gar nicht. Der ist ziemlich gefreut wahrscheinlich.
01:11:52
Wenn
01:11:52
einer von uns Geburtstag hatte und dann kam so
01:11:54
Family, dann musste man den anderen auch immer
01:11:56
ne Kleinigkeit noch mitbringen.
01:11:58
Damit da nicht irgendwie so
01:12:00
Zwietracht entsteht. Boah, das kann sein,
01:12:02
dass jetzt geht das los, dass da meine
01:12:04
Erinnerungen verblassen. Weiß ich nicht, ob der auch was
01:12:06
Kleines bekommen hat oder ich, wenn er Geburtstag hat, das weiß ich
01:12:08
nicht mehr. Aber es war, was halt
01:12:10
richtig geil war bei mir, dass
01:12:12
mein Papa hatte über den Job
01:12:14
Zugang zu so ner ganz kleinen Turnhalle.
01:12:17
Also der hatte
01:12:18
nicht immer Zugang. Was?
01:12:20
Ja pass auf, der hatte nicht immer... Was ist das denn als Kind?
01:12:23
Ja genau, der hatte nicht
01:12:24
Zugang so immer, sondern der hat dafür
01:12:26
dann mal so nen Schlüssel ausleihen dürfen.
01:12:28
Und dann hab ich natürlich Fußballturniere
01:12:30
veranstaltet und jetzt muss man für
01:12:32
alle Gensieler, die jetzt zuhören, da gab's noch
01:12:34
keine Soccer-Parks, wo man jetzt
01:12:36
so hingehen kann, so Indoor-Soccer. Das gab's nicht.
01:12:39
Das gab's einfach nicht. Also es gab
01:12:40
nur öffentliche Turnhallen,
01:12:42
die aber in Deutschland komischerweise nie öffentlich
01:12:44
sind. Das ist mal alles abgeschlossen.
01:12:46
Genau wie draußen, wenn man
01:12:48
Fußball spielen wollte, auf Plätzen wurde man von Hausmeistern
01:12:50
verjagt, um jetzt mal populistisch
01:12:52
zu sein und dann wundert man sich, dass der Nachwuchs
01:12:54
nicht so doll ist im Fußball. Egal.
01:12:57
Aber das war halt
01:12:58
krass. Das war so ne ganz, ganz kleine
01:13:00
Turnhalle. Das geilste. Wie so ne
01:13:02
Grundschulturnhalle, weißt du? Und dann
01:13:04
so ähnlich, da dann wirklich so drei Mannschaften
01:13:06
und den ganzen Tag, dann lagen da so
01:13:08
Frikadellen und so
01:13:10
Muffins oder Kuchen und dann wurde da den ganzen
01:13:12
Tag einfach gebolzt, drei Mannschaften oder vier.
01:13:14
Das wär mein absoluter
01:13:16
Traum gewesen. Das war so geil.
01:13:18
Das war wirklich, ich hab das immer geliebt.
01:13:20
Und dann nach Hause und dann gab's da irgendwie nochmal so Pommes.
01:13:22
So Kinderessen, einfach so nen Teller
01:13:24
Pommes, sonst nix. Und dann
01:13:26
alle nach Hause. Ja.
01:13:28
Ich hab das geliebt.
01:13:29
Geburtstag hab ich geliebt.
01:13:30
Also ich probier mich grad zu erinnern, ob ich an meinem Geburtstag
01:13:33
auch mal so Freunde zu Gast hatte.
01:13:35
Aber ich glaube eigentlich so gut wie nie, oder?
01:13:37
Ja, das stimmt. Ich hab aber ehrlich gesagt, muss ich jetzt
01:13:39
ganz ehrlich, als ich die Frage mir überlegt hatte,
01:13:41
nicht drüber nachgedacht, wann du Geburtstag hast.
01:13:43
Also ich weiß, wann du Geburtstag hast, aber ich hab nicht
01:13:45
drüber nachgedacht in dem Moment.
01:13:46
Schon hätt ich sie dann verworfen. Also später
01:13:49
war's dann was ganz anderes. Irgendwann war's
01:13:51
dann später so, dass
01:13:53
dann so meine Kumpels halt nach Weihnachten,
01:13:55
also nach der Weihnachtsgaga,
01:13:59
als ich dann schon
01:14:00
nicht mehr zu Hause gewohnt hab.
01:14:01
Und so sind wir nachher halt immer saufen gegangen.
01:14:04
Und das, lustigerweise,
01:14:06
gibt's jetzt auch
01:14:07
wieder nicht mehr, weil die halt mittlerweile
01:14:09
alle Kinder haben. Und die können ja nicht
01:14:11
einfach so am Weihnachten alle klacken.
01:14:13
Papa, jetzt saufen.
01:14:15
Weißt du, so mäßig.
01:14:19
Also hat sich
01:14:19
so über die Jahre irgendwie
01:14:20
so verändert.
01:14:22
Ja.
01:14:24
Nächste Frage.
01:14:26
Vielleicht ein bisschen eine kryptische Frage,
01:14:28
aber wir müssen uns zusammen rantasten.
01:14:30
Weil ich hab eine Antwort dazu und dann hab ich mir quasi
01:14:32
die Frage dazu überlegt.
01:14:34
Deswegen weiß ich nicht, ob es überhaupt noch andere Antworten gibt.
01:14:36
Was ist das dystopischste,
01:14:40
was du dir vorstellen kannst, was in naher Zukunft
01:14:42
passiert, was aber gar nicht mehr so
01:14:44
unrealistisch ist?
01:14:46
Beispiel, wenn dir jetzt einer vor 15 Jahren
01:14:48
gesagt hätte, Roboter übernehmen
01:14:50
irgendein Land. Oder
01:14:52
was weiß ich, was passiert. Oder Atomkrieg
01:14:54
und so. Da vor 15 Jahren hättest du dir gesagt,
01:14:55
willst du mich verarschen? Das sind ja alles so Dinge.
01:14:59
Joa.
01:15:00
Vielleicht. Jetzt Atomkrieg
01:15:02
ist vielleicht ein bisschen doll, weil Krieg ist das Schlimmste.
01:15:05
Ich glaube, das könnte man jetzt
01:15:06
so ein bisschen rausnehmen, würde ich sagen.
01:15:08
Weil es so einfach ist.
01:15:10
Das ist wie wenn Prominente sagen, was sie sich am meisten
01:15:12
wünschen, Weltfrieden. Ja, danke.
01:15:15
Und
01:15:17
sag doch mal.
01:15:17
Oder soll ich erst mal meins sagen?
01:15:19
Damit du weißt, was ich so meine.
01:15:22
Ja, sag mal.
01:15:23
Also bei mir ist es so,
01:15:25
das klingt jetzt wie so ein
01:15:28
Technikverweigerer. Dann werden viele Leute
01:15:29
sagen, ja, das haben die Leute auch schon als Google erfunden,
01:15:31
wurde gesagt und so. Aber ich hab ekelig die Sorge,
01:15:34
ich weiß, das ist noch sehr
01:15:35
unrealistisch, aber nicht ganz unrealistisch,
01:15:38
dass es wirklich
01:15:39
in naher Zukunft zwei
01:15:41
verschiedene Arten von Menschen gibt. Die einen, die so
01:15:44
Chat-KI nutzen
01:15:46
und die, die es nicht tun.
01:15:48
Und die wirklich so aktiv
01:15:49
ein bisschen, also der Mensch
01:15:51
wird ja grad anders klug, der verdummt ja auf jeden Fall
01:15:53
auf eine Art, aber wird grad so anders klug.
01:15:56
Weil er nutzt das halt so
01:15:57
als Tool.
01:16:01
Diese Chatbots.
01:16:02
Und ich hab irgendwie die Sorge,
01:16:03
dass Leute
01:16:05
diesen Dingern so richtig hörig werden.
01:16:08
Dass sie so immer das
01:16:09
machen, was sie sagen. Dass sie
01:16:12
nicht mehr zum Therapeuten gehen,
01:16:13
sondern dahin. Dass sie
01:16:16
Job danach auswählen, was
01:16:17
die KI sagt. Dass sie Beziehungen am Laufen
01:16:19
halten, je nachdem, was die KI sagt. Dass sie
01:16:22
das, keine Ahnung,
01:16:24
die Kinder erziehen, je nachdem, was die KI
01:16:25
sagt und gar nicht mehr selber denken.
01:16:27
Aber dann auch so in ihrem Freundeskreis gegenüber
01:16:29
Leuten, die das nicht nutzen, so
01:16:32
selbstbewusst sagen, ja, aber das musst du so
01:16:33
machen und so machen. Und meine Sorge ist eben,
01:16:35
weil diese Chatbots
01:16:37
gehören ja auch nicht der Allgemeinheit,
01:16:39
sondern kommen ja von Tech-Firmen, dass da eben
01:16:41
auch so politisch reingestreut
01:16:43
wird,
01:16:45
identitätspolitisch. Dass die Antworten quasi
01:16:47
gebiased werden. Ja, kann, dass irgendwann
01:16:49
alles noch konservativer wird, jetzt mal
01:16:51
völlig polemisch gesagt.
01:16:53
Eine Frau wird von ihrem Mann verhauen und die KI
01:16:55
sagt dann, ja, aber verlass den mal nicht.
01:16:57
Das ist gegen
01:16:59
unsere Kultur, weißte, ich was, oder
01:17:01
gegen
01:17:03
unser Wertesystem. Kein Plan.
01:17:06
Und das ist jetzt
01:17:07
ein übertriebenes Beispiel. Aber du weißt, was ich meine.
01:17:10
Und das ist
01:17:11
ein bisschen meine Sorge.
01:17:13
Politisch gefärbte Tipps.
01:17:16
Das plus,
01:17:17
dass irgendwie Leute ganz, weil ich merke das jetzt schon
01:17:19
leicht im Alltag.
01:17:22
Ich hab halt gewisse
01:17:23
Freunde, bei denen ist so was wie
01:17:26
Rechtschreibung gar kein Thema mehr.
01:17:27
Die jagen alles einmal da durch.
01:17:29
Das heißt, es ist halt gar kein Skill mehr,
01:17:31
sich cool ausdrücken zu können
01:17:34
oder eine knackige
01:17:35
E-Mail verfassen zu können oder irgendwie
01:17:37
so eine schöne Rede zu halten. Wie auch immer.
01:17:39
Egal was.
01:17:42
Nutzen die das
01:17:43
als Zeitverlust. Jage schnell durch, dann halte ich
01:17:45
deine Keynote. Zack, zack.
01:17:47
Und das finde ich, weil die leben schon
01:17:49
ein ganz anderes Leben als ich. Weil ich nutze das ja alles.
01:17:51
Und ich hab keinen Chat-GP. Du auch nicht.
01:17:53
Aber was glaubst du, wer da, also in deinem
01:17:55
Worst-Case-Szenario, was, also wie äußert
01:17:57
sich die? Ist die Spaltung noch krasser? Wir sind
01:17:59
auf einer anderen Ebene. Aber wie äußert
01:18:01
sich das?
01:18:03
Ich weiß noch nicht
01:18:05
genau, was da die Dystopie quasi
01:18:07
... Ja, dass sie hörig
01:18:09
einem Roboter hinterherlaufen.
01:18:11
Und wir so daneben stehen und die so schütteln wollen.
01:18:13
Leute, was ist los mit euch? Also denkt doch mal
01:18:15
wieder alleine.
01:18:17
Und jetzt werden natürlich sehr viele Technik-Freaks
01:18:19
denken, was redet der für eine Scheiße.
01:18:21
Aber deswegen sag ich ja, das ist ja eine Dystopie.
01:18:23
Aber die ist gar nicht mehr so unrealistisch
01:18:25
noch wie vor 20 Jahren.
01:18:27
Dass Leute eher einem
01:18:29
Roboter in ihrem Handy auch alles anvertrauen.
01:18:31
Irgendwelche Dinge hochladen, Blutwerte
01:18:33
hochladen, alles freigeben. Wir haben noch
01:18:35
vor Jahren überlegt, ob man E-Mail-Adressen
01:18:37
irgendwo hinterlegt. Und jetzt wird alles einfach
01:18:39
da reinkopiert. Das finde ich schon krass.
01:18:41
Aber hast du irgend so ein praktisches
01:18:43
Beispiel für so ein Szenario?
01:18:46
Also
01:18:47
ähm
01:18:49
Dein Kumpel macht irgendeine Scheiße
01:18:51
oder ist kurz davor, irgendeine Scheiße
01:18:53
zu machen und du sagst
01:18:55
Aber die KI hat gesagt, ich soll das so machen. Genau, wieso willst du das machen?
01:18:57
Und er sagt,
01:18:59
Chatty hat das gesagt. Ja, genau.
01:19:00
Aber Dicker überlegt mal A, B, C
01:19:02
und sagt, aber Chatty hat das gesagt, ich mach das jetzt.
01:19:04
So was. Genau.
01:19:06
Und wenn das dann noch zusätzlich politisch gefärbt wird,
01:19:08
dann werden die Leute wirklich in gewisse Richtungen
01:19:10
gedrängt, ohne dass sie es merken, weil das natürlich
01:19:12
sukzessive passiert.
01:19:13
Und das ist so ein bisschen meine dystopische Angst,
01:19:16
die an einem Horrorfilm gleicht.
01:19:19
Aber es muss gar nicht in dieser
01:19:20
KI-Welt spielen. Vielleicht ist es ja dann
01:19:22
doch sowas wie irgendwas Militärisches bei dir.
01:19:24
Keine Ahnung.
01:19:26
Schwer zu sagen. Also ich glaube,
01:19:31
oder sowas wie eine
01:19:32
Fentanyl-Schwemme, noch eine größere.
01:19:34
Keine Ahnung. Noch mehr Wohnungslosigkeit.
01:19:38
Viele
01:19:38
so Dinge.
01:19:39
Da hatte ich ja schon mal gesagt, ich habe so ein bisschen
01:19:43
Angst,
01:19:44
dass Berlin einfach irgendwann
01:19:46
zu so einer
01:19:48
Kack-Weltmetropole wird,
01:19:50
wie so diese ganzen anderen Kack-Weltmetropolen,
01:19:52
wo du gar nicht mehr genau
01:19:54
weißt, wo du gerade bist, weil das eh irgendwie
01:19:56
alles dasselbe ist.
01:19:57
Also dass da nur noch so
01:19:59
Leute wohnen, die nicht von da sind
01:20:01
und aber auch nur eine bestimmte Schicht
01:20:02
und Art Leute, weil das die einzigen sind,
01:20:05
die sich das irgendwie leisten können.
01:20:08
Das ist so meine
01:20:09
Heimatstadt Berlin, so komplett ihren Charakter
01:20:11
und alles, was die Stadt halt so
01:20:13
ausmacht.
01:20:16
Die Leute sind
01:20:17
die Stadt.
01:20:19
Und das, was Berlin so cool macht, sind
01:20:21
die Leute, die hier leben.
01:20:22
Da gehört auch so eine bunte Mischung an
01:20:24
so ganz, also nicht nur
01:20:26
Bullshit im ethnischen
01:20:28
Sinne, sondern auch so
01:20:30
eine wilde Konstellation an so verschiedensten
01:20:33
Arten von Leuten. Das gehört schon
01:20:34
damit zu, das macht die Stadt aus.
01:20:37
Aber ich habe manchmal eigentlich Angst,
01:20:39
dass das so kippt und dann irgendwann hast du
01:20:40
nur noch so eine
01:20:42
komischen Besserverdiener-Tech-Heinis,
01:20:45
so eine,
01:20:46
weißt du, so ein Mensch gewordener Uber-Eats-
01:20:49
Konsument.
01:20:51
Leute, die so alle Zig-Man, die
01:20:52
so eine Smart-Home-Idioten,
01:20:54
also dass so eine Stadt
01:20:57
Berlin so
01:20:58
diesen Charakter so verliert, aber
01:21:00
das ist ja jetzt so im Kleinen, im Großen, würde ich
01:21:02
jetzt sagen, macht mir manchmal sowas Angst,
01:21:04
dass wir so
01:21:07
ja, dass wir sowas wie
01:21:08
Völkerrecht und so,
01:21:11
dass ich das Gefühl habe, dass man das immer
01:21:12
so auslegt, wie es einem gerade so
01:21:14
in den Kram passt. Also ich hatte ja hier schon mal
01:21:16
Das ist ja keine Dystopie, das ist ja Realität.
01:21:19
Das ist Realität.
01:21:19
Aber ich weiß nicht,
01:21:22
ob den Leuten irgendwie
01:21:23
klar ist, dass gerade so, ich meine,
01:21:25
Deutschland ist irgendwie ein wirtschaftsstarkes und
01:21:27
ein relevantes Land, aber wir sind
01:21:29
global gesehen ein kleines Land.
01:21:32
Und
01:21:34
gerade kleine Länder
01:21:35
brauchen das Völkerrecht.
01:21:38
Also das ist unsere
01:21:39
Versicherung, dass uns nicht
01:21:41
einfach irgendjemand angreifen kann,
01:21:43
weil wir irgendwie schwächer sind.
01:21:46
Und
01:21:47
irgendwie, ja, wenn
01:21:49
der das macht, dann ist völkerrechtswidrig.
01:21:51
Wenn der andere das macht, ja, es ist
01:21:53
komplex und also
01:21:56
das ist extremst
01:21:57
gefährlich.
01:21:59
So, und jetzt
01:22:01
konkreter Aufhänger ist offensichtlich der Iran.
01:22:03
So, also
01:22:05
ich wünsche mir für die Menschen im Iran absolut,
01:22:07
dass sie dieses fürchterliche Regime da
01:22:09
loswerden und in Freiheit leben können und so.
01:22:11
Ich verstehe auch, dass das total
01:22:13
schwierig ist, aber es ist auch
01:22:15
trotzdem ein Problem, wenn einfach
01:22:17
wir einfach anfangen, so Länder
01:22:18
anzugreifen, ja.
01:22:21
Vor allen Dingen, wenn wir das bei
01:22:23
anderen Ländern halt nicht wollen.
01:22:25
Also, dass so
01:22:26
Das ist ja dein dystopischer Gedanke.
01:22:29
Dass wir uns immer weiter vom, also
01:22:30
ich glaube, der dystopische Gedanke ist, dass wir uns
01:22:33
immer weiter von diesen universalistischen
01:22:36
Grundgedanken, sprich
01:22:37
Regeln gelten für
01:22:39
alle, so, dass wir uns immer weiter
01:22:41
davon entfernen und dass uns das
01:22:43
irgendwann mal ganz schlimm auf die Füße
01:22:45
fällt. Ja. Und das
01:22:47
ist nicht sonderlich unwahrscheinlich, leider.
01:22:51
Ja.
01:22:52
Das ist eine gute Antwort. Nächste Frage.
01:22:56
Ähm, vorletzte.
01:22:57
Ist der Ort, an dem du die meiste Zeit verbringst
01:22:59
Jetzt ziehen wir das Bett mal ab.
01:23:01
Ähm, auch der Ort, an dem du am liebsten
01:23:03
bist?
01:23:05
Ist
01:23:07
der Ort, an dem ich am meisten
01:23:09
Zeit verbringe auch der Ort, an dem ich
01:23:11
am liebsten bin?
01:23:12
Das ist die Frage. Ja, also quasi
01:23:15
bist du, wahrscheinlich
01:23:16
ist das Quatsch, weil man ist am meisten, wo ist man eigentlich am
01:23:19
meisten? Das ist vielleicht
01:23:21
die bessere Frage. Wo ist man am meisten?
01:23:23
Wo ist man am meisten? Als Freiberufler.
01:23:25
Ich glaube, die meisten Menschen sind am meisten im
01:23:27
Wohnzimmer. Ja, ne? Wir sind ja
01:23:29
Freiberufler beide. Ich bin, glaube ich,
01:23:31
am meisten,
01:23:32
vielleicht ist man traurigerweise am meisten auch wirklich
01:23:34
in einem Gefährt.
01:23:36
Im Auto oder im Zug.
01:23:37
Nein, nein, nein. Ich weiß, was du meinst.
01:23:40
Man ist viel unterwegs,
01:23:42
aber das erdet nicht ab. Ich glaube,
01:23:43
am meisten Zeit verbringe ich wirklich
01:23:46
jetzt so all over gerechnet
01:23:48
immer im Wohnzimmer.
01:23:51
Ja.
01:23:52
Und ich mag mein Wohnzimmer.
01:23:54
Ja, genau. Ich glaube auch,
01:23:55
bei mir ist es Wohnzimmer, es ist Sofa.
01:23:58
Ähm, aber ich mag mein Sofa.
01:23:59
Bei mir ist das Wohnzimmer ja noch, bei mir ist auch noch,
01:24:01
bei mir hängt die Küche mit am Wohnzimmer dran,
01:24:03
der Balkon hängt am Wohnzimmer dran,
01:24:05
da ist auch der Esstisch,
01:24:07
da ist natürlich auch Couch und Fernseher.
01:24:09
Ja.
01:24:10
Das ist ein Multifunktionswohnzimmer.
01:24:13
Ist jetzt nicht so, also
01:24:14
der Raum ist
01:24:16
quasi auch das Tor in
01:24:19
alles andere in der Wohnung.
01:24:20
Und ich würde schon sagen, so
01:24:22
in diesem Areal bin ich so am meisten.
01:24:25
Jetzt auch nicht so ultra krass viel,
01:24:26
aber wahrscheinlich so, wenn man jetzt so die Stunden
01:24:29
aufrechnen würde und
01:24:30
Schlafzimmer nicht zählt,
01:24:32
dann wäre es wahrscheinlich das Wohnzimmer, oder?
01:24:34
Aber da bist du ja auch happy.
01:24:35
Weil das zielt dann auf die Frage ab.
01:24:37
Da bist du ja gerne.
01:24:38
Ich bin gerne in meinem Wohnzimmer.
01:24:41
Mir graust es immer wieder vor dem Sommer,
01:24:43
weil ich im Dachgeschoss wohne und selbst mit Klimaanlage
01:24:46
und so
01:24:48
hat man einfach ab einer bestimmten,
01:24:49
also ab einer bestimmten Gradzahl
01:24:51
ist es einfach nie angenehm in meiner Wohnung.
01:24:54
Es ist entweder zu warm oder es ist halt
01:24:55
durch die Klimaanlage, so dieses Klimaanlagenkalt.
01:24:58
Dieses Morgen ist es kühl,
01:25:00
aber morgen bin ich halt krank.
01:25:01
Ja, genau.
01:25:03
Super schlimm ist halt beim Schlafen,
01:25:05
weil es ist zu warm
01:25:07
für Fenster auf,
01:25:10
aber mit Klimaanlage schlafen
01:25:12
ist halt einfach,
01:25:13
also man fühlt sich einfach
01:25:15
immer so ganz kurz vor der Kippe zum
01:25:17
krank werden an.
01:25:19
Vor allem, wenn du das Fenster zu der Klimaanlage ankennst,
01:25:22
das ist ein ganz komisches Milieu,
01:25:23
wenn man dann nachts pinkeln geht.
01:25:25
Ja, so kaltfeucht.
01:25:25
Ja, und du gehst wieder rein
01:25:27
und es ist dann so muffig,
01:25:31
aber irgendwie
01:25:33
aber halt kalt.
01:25:34
Das passt halt nicht zusammen.
01:25:36
Frischkalt, feucht.
01:25:38
Das gibt es in der Natur nicht.
01:25:40
Außer vielleicht so im Bereich,
01:25:42
wo Moos ist.
01:25:44
Ja, genau.
01:25:45
Also Höhlen.
01:25:47
Ja, Höhlen, genau.
01:25:49
Dann riecht es ja,
01:25:50
man schlaft riecht ja irgendwie.
01:25:53
Ja.
01:25:56
Moos ist übrigens
01:25:57
sehr gut gewordet auch.
01:25:58
Moos ist extrem gut gewordet.
01:26:00
Mir hat neulich jemand geschrieben,
01:26:00
dass alle Verben mit K sehr gut gewordet sind.
01:26:03
Knacken, kacken, kaufen.
01:26:05
Das stimmt auch ein bisschen.
01:26:07
Boah, fällt mir spontan ein viertes Verb ein mit K.
01:26:10
Knacken, kacken, kaufen.
01:26:12
Kleben auch sehr gut.
01:26:14
Kleben perfekt gewordet.
01:26:17
Aber mehr gibt es nicht.
01:26:18
Mehr gibt es nicht, ne?
01:26:20
Schreibt uns bitte auch keinen.
01:26:21
Es gibt nicht mehr.
01:26:23
Kicken.
01:26:27
Kämpfen.
01:26:28
Ja, so was.
01:26:30
Ja, mein Bruder macht das.
01:26:30
Ein Tennistrainer von mir hat immer den Witz erzählt,
01:26:33
der überhaupt nicht witzig ist,
01:26:34
aber als Kind, das ist Peak Comedy.
01:26:38
Mein Hobby ist Kicken
01:26:38
und ich habe einen Sprachkehler.
01:26:42
Also als 13-Jähriger,
01:26:44
Junge, du liegst auf dem Boden.
01:26:45
Wirklich, das ist das allerbeste.
01:26:46
Als Grundschüler,
01:26:48
mein alter Sportlehrer.
01:26:50
So, drei Packen weniger, zwei Packen.
01:26:53
Einpacken!
01:26:55
Unfassbar.
01:26:56
Als ich das erste Mal Otto geguckt habe
01:26:58
und Otto, ich glaube Otto der Liebesfilm,
01:27:00
läuft ja durch die USA
01:27:01
und dann liegt da Geld auf dem Boden
01:27:03
mit einem Gummiband rum.
01:27:06
Irgendwie sinngemäß, was für ein Glück.
01:27:08
Nimmt das so, schmeißt das Geld weg
01:27:10
und hat das Gummiband in der Hand
01:27:12
und sagt, ein Gummiband, kann man immer noch gebrauchen.
01:27:14
Das dachte ich auch so,
01:27:16
wow, ich habe Ironie verstanden in dem Moment.
01:27:21
Letzte Frage.
01:27:23
Nee.
01:27:25
Doch.
01:27:26
Es passt sehr gut
01:27:28
jetzt zum Abschluss.
01:27:30
Was wirst du nie aufhören lustig zu finden?
01:27:36
Ein
01:27:38
unterbewusst moderative Brücke gebaut,
01:27:41
ohne es zu wollen.
01:27:42
Stimmt.
01:27:42
Ich wollte eigentlich vorhin doch bei einer Sache reingehen.
01:27:46
Bei deiner Sorge.
01:27:48
Bei diesem Therapie-Chat-Thema.
01:27:51
Können wir vielleicht gleich noch machen.
01:27:55
Da habe ich nämlich auch eine,
01:27:57
wenn du das noch sagst,
01:27:58
da habe ich nämlich auch noch eine andere Meinung zu,
01:28:00
weil wenn man sieht, wie wenig Therapieplätze es nur noch gibt,
01:28:04
ist es für viele natürlich auch die einzige Möglichkeit,
01:28:07
überhaupt mit jemandem
01:28:08
über die Probleme zu sprechen.
01:28:09
Insofern ist das ja auch schon irgendwie,
01:28:11
ich weiß nicht,
01:28:13
ob es eine Errungenschaft ist,
01:28:14
aber vielleicht hilft es ja auch Leuten.
01:28:18
Ich habe eine Freundin,
01:28:19
die mir wirklich wörtlich gesagt hat,
01:28:21
dass ihr ChatGPT
01:28:23
so als Gesprächspartner in Anführungszeichen
01:28:25
wirklich durch ihre Trennung geholfen hat.
01:28:28
Ja.
01:28:29
Emotional.
01:28:32
Und genau,
01:28:33
was da noch ein zusätzliches Problem ist,
01:28:35
es ist natürlich irgendwie,
01:28:36
also ich glaube,
01:28:37
so als erster Ansprechpartner,
01:28:38
bevor man sich die Gedanken,
01:28:41
oft geht es ja gar nicht darum,
01:28:42
was die KI antwortet,
01:28:45
sondern darum, dass man sich Sachen
01:28:46
so von der Seele schreibt.
01:28:51
Schreiben ist ja oft auch einfach
01:28:52
Gedanken sortieren
01:28:54
und so auf den Punkt bringen.
01:28:55
Und Therapie ist auch ganz viel
01:28:58
Gedanken entheddern.
01:29:00
Und so auseinanderfimmeln
01:29:03
und so.
01:29:04
Und ich kann mir schon vorstellen,
01:29:05
dass wenn da einfach so schematisch
01:29:07
so Sachen gefragt werden,
01:29:08
dass man dann so ein Knäuel an Kacke
01:29:10
so ein bisschen entheddert bekommt
01:29:12
und so eine Übersicht da zumindest mal reinbringt,
01:29:14
dass einem das und dann zusätzlich noch,
01:29:16
dass man sich mal was von der Seele schreiben konnte,
01:29:18
dass das schon irgendwie so ein Gefühl vermittelt von,
01:29:21
ah ja, mir geht es jetzt gerade erstmal so kurz besser.
01:29:23
Aber natürlich ist das nicht zu vergleichen
01:29:25
mit einer professionellen
01:29:28
Gesprächstherapie.
01:29:28
Was aber gerade eine richtig drastische Sache ist,
01:29:30
es gibt irgendwie so einen neuen Beschluss
01:29:32
oder so einen Beschluss, der so auf dem Weg ist,
01:29:35
wo die Vergütung von
01:29:37
Psychotherapeuten irgendwie
01:29:39
auf vier bis fünf
01:29:41
Prozent oder sowas gekürzt werden soll.
01:29:43
Da gibt es gerade einen großen Aufstand gegen,
01:29:45
weil wir haben ja jetzt schon viel
01:29:46
zu wenig Psychotherapeuten.
01:29:51
Und da sind so eine Negativanreize
01:29:53
wie, ach übrigens, ihr kriegt jetzt
01:29:54
auch noch weniger Geld.
01:29:56
Natürlich das Dümmste, was man machen kann.
01:29:59
Aber das ist irgendwie so
01:30:00
ein Vorschlag, der glaube ich von so einer Krankenkassenvereinigung
01:30:03
kommt oder sowas, die wollen halt Geld
01:30:05
sparen. Und das haben irgendwie mal ein paar
01:30:06
kluge Leute ausgerechnet, dass das halt
01:30:08
auch über, also nicht mal diesen Zweck so
01:30:10
richtig erfüllt, also dass man da
01:30:12
in Summe irgendwie so 0,00
01:30:14
Prozent mit einsparen
01:30:17
kann, aber halt auf der anderen Seite
01:30:19
riesige Kosten halt hat.
01:30:21
Dass einfach noch
01:30:22
weniger Leute irgendwie Therapieplätze
01:30:24
bekommen und weniger
01:30:26
Leute irgendwie überhaupt
01:30:28
erst diesen Weg einschlagen,
01:30:30
sich eine Ausbildung in die
01:30:32
Richtung zu leisten.
01:30:34
Also im wahrsten Sinne des Wortes.
01:30:38
Da gibt es gerade auch so eine Petition
01:30:40
glaube ich gerade gegen.
01:30:42
Müsst ihr mal googeln.
01:30:44
Das Thema ist gerade heiß.
01:30:46
Ich habe das jetzt mehrmals
01:30:48
gelesen zuletzt. Finde ich irgendwie crazy.
01:30:50
Also in einer Welt, die sich so darstellt,
01:30:52
wie sie sich darstellt und glaube ich hier
01:30:54
wirklich für
01:30:55
Überforderung sorgt und
01:30:58
ich weiß gar nicht,
01:31:00
was ich dazu sagen soll. Also alles, was
01:31:01
in dem Bereich gekürzt wird, ist
01:31:03
langfristig Harakiri. Ganz klassisch
01:31:05
am falschen Ende gespart.
01:31:07
Und weil es kurzfristig gedacht ist.
01:31:09
Bildung und Carearbeit ist wirklich nichts, woran man sparen sollte.
01:31:12
Korrekt.
01:31:14
Aber was willst du nie
01:31:15
lustig zu finden?
01:31:18
Es sind wirklich so Klassiker wie
01:31:20
es ist einfach
01:31:21
immer lustig, wenn einer sich mault.
01:31:23
Also wenn einer hinfällt.
01:31:24
Das Hinfallen, wahnsinnig witzig.
01:31:27
Hinfallen auch so fast lustig.
01:31:29
Noch lustiger als Hinfallen finde ich fast,
01:31:31
wenn man fast hinfällt.
01:31:33
Wenn man so diese lauten Ausfallschritte
01:31:35
die einen so gerade noch so retten.
01:31:38
Die aber so richtig Aufsehen
01:31:39
erregen.
01:31:40
Das ist fast noch geiler
01:31:43
als das
01:31:45
operative Hinfallen.
01:31:47
Weil bei Hinfallen ist ja auch immer noch die Gefahr,
01:31:49
jetzt hat er sich, ohne Scheiße,
01:31:51
jetzt hat er sich richtig verletzt.
01:31:52
Dann ist es auf einmal gar nicht mehr lustig.
01:31:54
Aber man muss trotzdem noch lachen, weil man dieses Bild vor Augen hat.
01:31:57
Wie der Typ sich da gerade bis auf die Knochen
01:31:59
blamiert hat leider.
01:32:03
Diese Mischung
01:32:03
ist natürlich immer sehr funny.
01:32:05
Wenn Menschen aussehen wie ihre Tiere
01:32:07
finde ich das sehr lustig.
01:32:09
Das ist so ein süßes lustig irgendwie.
01:32:11
Ich weiß nicht, was du meinst.
01:32:12
Ich muss immer schmunzeln zumindest.
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An der Tankstelle stand ich, Autobahn.
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Dann war so ein Typ, der hat auch geraucht,
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hatte so einen gelben Schneuzer.
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Der hatte einfach ein West Highland Terrier auch mit einem gelben Schneuzer.
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Das ist so ein Typ,
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der hat so richtig gewirkt,
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als sei ihm das gar nicht bewusst.
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Das finde ich so lustig.
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Guck mal, ich sehe aus wie mein Hund.
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Der weiß das gar nicht.
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Umgekehrt,
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Leute sind ja am schönsten, wenn sie gar nicht wissen, dass sie schön sind.
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Das ist halt so.
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Keine Ahnung,
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ich muss dann einfach immer lachen.
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Und furzen finde ich immer witzig.
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Wenn ein Kumpel mit mir furzt, muss ich immer lachen.
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Echt?
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Furzhumor hat mich nie,
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wirklich nie gekriegt.
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Fand ich nie lustig.
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Ich finde noch so lustige,
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Dialekt, wenn jemand einen komischen Dialekt spricht,
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finde ich es einfach witzig.
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Ja.
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Da habe ich so ein Meme gesehen
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von so einem Ostkind mit der Ostmutter.
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Und das Kind hat dann so vorgelesen,
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Eimer?
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Was ist denn ein Eimer?
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Na ein Eimer.
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Ach ein Eimer.
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Das ist ja quasi das hochdeutsche Wort.
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Eimer mit
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Na ein Eimer.
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Ja stimmt.
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Wie dieser alte Lady-Kracher-Sketch,
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Christoph und Maria Herbst noch gespielt.
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Da kommt er nach Hause und dann verlegt so ein Typ
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überall so lange Brote auf den Boden.
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Und dann hat er gesagt,
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Was ist denn das?
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Das ist ja Brokettböden, ich wollte doch Brokettböden.
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Das fand ich auch damals einfach wahnsinnig lustig.
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In dem Moment.
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Aber Dialekte kann ich mir auch
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Es ist immer so ein bisschen
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süß, wenn man einfach so
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kurz nachmacht.
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Das ist einfach immer lustig.
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Gut, das waren fünf Fragen an dich, Felix.
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Fünf Fragen an mich.
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Vielen Dank dafür.
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Willst du zum Abschluss noch jemanden grüßen?
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Keine Füllerfragen.
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Vielen Dank.
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Und zwar liebe Grüße an Radio Kohli.
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Da warst du ja auch schon mal zu Gast.
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Das ist ein inklusives Radioprojekt
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von Mosaik in Kreuzberg.
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Da war ich zu Gast, hat richtig Spaß gemacht.
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Das wird live.
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Ich glaube, das kommt einmal im Monat bei Radio Alex.
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Wird aber auch
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gibt's bald on demand, sag ich dann Bescheid,
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wenn das Interview raus ist. Deins ist da ja auch.
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Aber liebe Grüße.
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Ich hab da noch den Stiftosaurus geschenkt bekommen, warte.
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Sehr gut.
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Ich hab ein Fußballtrikot geschenkt bekommen, richtig geil.
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Den Kollegen.
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Aus Pappmaché, ein Stiftosaurus.
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Mega gut.
01:34:37
Aber liebe Grüße.
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Ganz tolle Organisation,
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Einrichtung.
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Richtig mit Spaß
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und auch inhaltlich top bei der Sache.
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Also richtig cool, hat richtig Bock gemacht.
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Liebe Grüße.
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Folgt alle Radio Kohli bei Instagram.
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Kohli, geschrieben K-O-H-L-I.
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Richtig.
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Leute, komm, wir machen den Sack zu hier.
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Schon wieder so verquatscht,
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aber hat auch Spaß gemacht.
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Es macht einfach grad Bock,
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zu quatschen, sorry.
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Wir haben eigentlich vorher ins Fest vorgenommen,
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komm, heute machen wir ja eine schnelle Stunde.
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Jetzt ist es doch wieder bedeutend länger geworden.
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Aber es macht uns einfach Spaß.
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Wir hoffen, euch macht es auch nach wie vor so viel Spaß.
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Wir hören uns auf jeden Fall
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nächste Woche Mittwoch wieder. Mittwoch ist und bleibt
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haktakt, ihr wisst doch Bescheid.
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Kurze Werbung in eigener Sache.
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Wenn ihr auch, so wie Tommi Schmitt,
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meine Show gut finden wollt,
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die einzige Show im Frühling,
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für die es noch Tickets gibt,
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ist Bremen am 23.04.
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Das sind auch nicht mehr viele.
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Das ist die vorletzte Show
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von dem Frühlings-Tour-Blog.
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Checkt die Tickets aus auf felixlobrecht.de
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oder auf eventim, gibt es auch
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einzelne Tickets, checkt das aus.
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Ansonsten vielen Dank an alle, die bisher
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bei den beiden Berlin und Leipzig-Arena-Shows waren.
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War richtig geil.
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Ich danke dir, Tommi Schmitt,
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für diese tolle Folge Gemischtes Hack.
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Ich danke dir, Felix Lobrecht.
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Donnerstag, YouTube Stand-Up 44,
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kommt der erste Videoblog
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zur Tour, also Berlin-Leipzig.
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Wird auch geil.
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Nächste Woche Mittwoch kommt wieder Hack.
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Bleibt gesund, bleibt stabil.
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Seid doch bitte lieb zueinander.
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Mein Name ist Felix Lobrecht.
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Die letzten Worte hat wie immer
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der wunderbare Tommi Schmitt.
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Danke, wollte ich dir auch sagen.
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Mach weiter so.
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Was sich eben untergegangen ist,
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kann sehr stolz auf dich sein.
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Hör doch auf.
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Ist aber so.
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Und jetzt noch der Fakt zum Schluss.
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Krause ist auf Platz 39
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der meisten Nachnamen Deutschlands.
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Platz 39. Tschüss.
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Greenback, tschüss.