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#352 TOSKISCHE MÄNNLICHKEIT
00:00:06
Es ist mal wieder an der Zeit für eine Folge S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-S-Sommerhack.
00:00:16
Leute, Tommi und ich sind immer noch in der Toskana.
00:00:19
Oh, das gibt's doch gar nicht.
00:00:19
Mittlerweile seit 9,2 Monaten.
00:00:22
Ich träume schon auf Italienisch.
00:00:23
Ich träume schon auf Toskanisch.
00:00:25
Ja.
00:00:25
Toskische Männlichkeit.
00:00:26
Toskische Männlichkeit.
00:00:27
Toskische Männlichkeit.
00:00:28
So nennen wir die Folge jetzt schon.
00:00:29
So nennen wir die Folge jetzt schon.
00:00:30
Wir sind noch in der Sommerpause, aber wie ihr seht, sind wir nicht in der Sommerpause,
00:00:34
sondern für euch im Dienst.
00:00:36
Wir dienen Deutschland.
00:00:37
Wir sind quasi die Bundeswehr der guten Laune.
00:00:41
Wir sind eigentlich immer, wir sind kurz davor, so wie El Matewissen, hinten auf dem Schirm
00:00:46
bei Lanz zugestaltet zu sein, aber aus der Toskana.
00:00:48
Ja.
00:00:49
Einfach so, wir sind Auslandskorrespondenten aus Italien.
00:00:52
Nur, dass wir keinerlei Expertise haben.
00:00:53
Meloni soll irgendwas machen, damit wir von hier berichten können.
00:00:56
Ja.
00:00:58
Ich könnte nichts über Italien sagen, merke ich gerade.
00:01:00
Hauptstadt?
00:01:01
Rom.
00:01:02
So.
00:01:04
Sind Sie bei der WM dabei gewesen?
00:01:06
Ne.
00:01:08
Ne.
00:01:09
Richtig?
00:01:10
Hätte ich gemerkt.
00:01:11
Diesen Holzbein-Fußball wäre mir aufgefallen.
00:01:13
Sag ein italienisches Gericht, außer Bolognese, Lasagne, Pizza.
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Carbonara.
00:01:20
Na gut.
00:01:20
Da hört es auf.
00:01:21
Nenne drei vegetarische Pasta-Gerichte.
00:01:24
Vegetarische Pasta-Gerichte.
00:01:25
Aglio e Olio.
00:01:28
Dann so eine ganz klassische Sugo-Tomato.
00:01:32
So eine Arrabiata.
00:01:33
Arrabiata, Sugo-Tomato nenne ich die meistens.
00:01:37
Vegetarische.
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Ah, hier, und so eine Cacio e Pepe.
00:01:40
Ja.
00:01:41
Hätte ich jetzt auch noch auf dem Schirm.
00:01:41
Mag ich aber nicht so.
00:01:42
Echt nicht?
00:01:44
Ganz selten.
00:01:45
Bist du jetzt in so einem, Dinge sind zu süß, auch Dinge sind zu mächtig, Alter.
00:01:50
Ist mir zu mächtig, zu viel Käse.
00:01:52
Ne, das ist nicht das Problem.
00:01:54
So eine gute Carbonara ist ja, obwohl ist gar nicht so viel Käse,
00:01:56
da ist auch viel Parmesan drin.
00:01:58
Ja.
00:01:58
Ne, es schmeckt einfach ein bisschen nach gar nichts.
00:02:01
Ach doch, ist schon geil.
00:02:03
Einen geilen Pfeffer.
00:02:06
Ich hasse Leute, die sowas machen.
00:02:08
Wir lösen wieder Probleme.
00:02:09
Ja.
00:02:10
Von Hackenden, weil egal ob Winter, ob Sommer, ob Frühling, ob Herbst,
00:02:14
dem Volk geht es schlecht.
00:02:16
Unsere Hörer haben Probleme, muss man sagen.
00:02:18
Unsere Hörer haben Probleme und wir haben hier einen Sack voller Probleme
00:02:21
von Hörerinnen und Hörern.
00:02:23
Und da greifen wir abwechselnd rein und lösen das mal.
00:02:25
Ebenso im Vorbeigehen.
00:02:26
Bitte.
00:02:27
Und falls ihr uns nur hört, wir sitzen hier gerade in unserem Fanhaus
00:02:30
in der Toskana.
00:02:31
Ja.
00:02:31
Wenn ihr rascheln hört, Vogelgezwitscher, das ist alles authentisch.
00:02:35
So ist es.
00:02:36
Das sind authentische Naturgeräusche.
00:02:39
Bin gespannt jetzt.
00:02:40
Guck mal, was der Sack hier zu bieten hat.
00:02:43
Zwölf Leuten haben wir ja schon geholfen.
00:02:45
Wir haben das Leben verändert.
00:02:46
Ja.
00:02:48
Bin sehr gespannt.
00:02:51
Rascheln, sehr gut gewordet.
00:02:53
Rascheln ist sehr gut gewordet.
00:02:55
Ich hatte neulich was, was extrem schlecht gewordet ist.
00:02:58
Ah, Serpentinen.
00:02:59
Ja.
00:03:00
Wir sind hier auf so einem Berg, man muss hier so Serpentinen hochfahren.
00:03:03
Klingt wie eine Inselgruppe.
00:03:05
Klingt wie eine Inselgruppe.
00:03:06
Man holt auf den Serpentinen.
00:03:07
Oder wie Krankenhauskeimen.
00:03:09
Ja, da hat sich Serpentin...
00:03:10
Boah, der hat so Serpentinen in so einer offenen Wunde.
00:03:12
Das muss ab, das Bein.
00:03:13
Ja, oder irgendwie so, der wurde mit Serpentinen betäubt.
00:03:16
Kann auch so ein Betäubungsmittel sein.
00:03:17
Stimmt.
00:03:19
Hat der Täter Chloroform oder Serpentin benutzt?
00:03:22
Das stimmt.
00:03:23
Aber was wäre denn ein gutes Wort für Serpentin?
00:03:25
Weil das ist ja, das zu kritisieren ist einfach.
00:03:27
Aber sag mal einfach einen neuen Begriff.
00:03:28
Hat man damals ja schon gemerkt, als der Duden ausgeschrieben hat,
00:03:31
was ist denn das Wort für, ich hab keinen Durst mehr.
00:03:34
Also das Äquivalent zu satt.
00:03:36
Und dann wurde ja SIT erfunden.
00:03:37
Und wir wissen, wie dermaßen sich das durchgesetzt hat.
00:03:40
Das sagt man ja nur noch.
00:03:41
Wir hatten das sauber gelöst.
00:03:42
TAP.
00:03:42
TAP.
00:03:43
Hast du das jemals gesagt?
00:03:45
Eben.
00:03:45
Neue Begriffe.
00:03:46
Also du kannst ja Serpentinen jetzt nicht irgendwie so Wommeln nennen.
00:03:50
Wir müssen die Wommeln noch hochfahren.
00:03:51
Erstmal schon kann man, aber ich kann es auch begründen.
00:03:54
Weil irgendwie dieses Gefühl, satt mit Trinken zu sein,
00:03:58
das hat man halt total selten.
00:04:01
Also deshalb benutze ich das nicht.
00:04:02
Also dafür gibt es nicht so richtig ein Need.
00:04:05
Wofür es ein Need gibt, ist irgendwie,
00:04:08
dass man in der Schriftsprache ein weiches S schreiben kann.
00:04:13
Nochmal.
00:04:14
Wir brauchen irgendwie, dass man schriftlich,
00:04:21
manchmal will ich ja so aus Spaß, in einem Dialekt schreiben.
00:04:24
Okay.
00:04:26
Und da ist es nicht möglich, das so zu schreiben,
00:04:29
dass man das so liest, wie ich es will,
00:04:32
dass der andere es in seinem Kopf hört.
00:04:34
Dafür gibt es ja die Lautschrift.
00:04:35
Ja genau.
00:04:36
Aber die kann keiner.
00:04:38
Weiß nicht.
00:04:41
Soße?
00:04:43
Anfasse.
00:04:44
Achso, okay.
00:04:45
Und wenn du es mit einem S schreibst, dann ist es Anfase.
00:04:48
Wenn du es mit Doppel-S schreibst, dann lesen die es Anfasse.
00:04:52
Ah.
00:04:52
Und da fehlt irgendwie sowas, lass mal mache.
00:04:54
Weil so F-Laute kannst du in W nehmen.
00:04:56
Ja.
00:04:56
Und so.
00:04:58
Verstehst du das Problem?
00:05:00
Also wir sind hessisch.
00:05:01
Was habt ihr denn heute Gäse?
00:05:03
Was habt ihr denn Gäse?
00:05:04
Lass mal mache.
00:05:05
Bei uns hat es Hingelgelb.
00:05:06
Hingelgelb.
00:05:06
Ja okay, alles verstehe.
00:05:08
Ja stimmt.
00:05:09
Da nochmal drüber Deutschland.
00:05:10
Aber was ist deins?
00:05:11
Meinen sie Wommeln für Serpentin?
00:05:12
Was ist deins?
00:05:14
Schlängelstraße.
00:05:15
Wir müssen die Schlängelstraße noch hochfahren?
00:05:16
Ja.
00:05:17
Die Schlängeln.
00:05:18
Schlängeln.
00:05:18
Ne Schlängelstraße.
00:05:19
Ganz niedrigschwelliges Wort.
00:05:21
Wie gibt es das?
00:05:22
Benutzen das sogar Menschen, die das Wort Serpentin nicht kennen?
00:05:25
Schlängelstraße.
00:05:25
Ja.
00:05:27
Oder eigentlich muss man das gar nicht benennen.
00:05:29
Es ist einfach eine Straße.
00:05:31
Ja, aber eine kurvige Straße im Berghoch.
00:05:33
Es ist ja nicht wichtig.
00:05:34
Wir benennen ja eine gerade Straße auch nicht anders.
00:05:39
Ja, aber es ist schon was Besonderes.
00:05:41
Meinst du die Leute, die hier leben, für die ist es einfach eine Straße?
00:05:44
Ja.
00:05:45
So.
00:05:45
Aber es ist glaube ich generell auch für Italiener was Besonderes.
00:05:49
Egal ob die jetzt am Brenner oder hier so Richtung Südtirol oder so wohnen oder hier irgendwo.
00:05:54
Es ist schon was Besonderes auch Serpentin zu fahren, oder?
00:05:57
Wenn jetzt aus...
00:05:58
Schlängelstrazizio.
00:06:00
Slängeli.
00:06:01
Slängeli.
00:06:01
Ja okay.
00:06:02
Ich bin für Wommeln.
00:06:03
So, was wurde jetzt eingesendet da?
00:06:06
Geil.
00:06:06
Kein Hallo, kein nüscht.
00:06:07
Geht direkt los mit einem Verb.
00:06:09
Arbeite in einem Büro mit insgesamt nur drei Männern.
00:06:12
In Klammern Chef Abteilungsleiter Icke.
00:06:15
Unser Chef hat sein eigenes Klo.
00:06:17
Dementsprechend teile ich mir das Männerklo mit meinem Abteilungsleiter.
00:06:21
Leider passiert es regelmäßig, dass einerseits das Pissoir voll mit Schamhaaren ist.
00:06:25
In Klammern so zehn lange Haare.
00:06:28
Oder in der Toilette Streifen hinterlassen werden.
00:06:31
Ich bin 27, er ist circa 40.
00:06:34
Kann man sowas ansprechen oder nehme ich das einfach hin?
00:06:37
Zusatzfrage.
00:06:38
Fallen einem im Alter die Schamhaare aus oder reißt er sich die raus?
00:06:43
Ey, das habe ich mich schon so oft gefragt.
00:06:45
Warum in jeder öffentlichen Toilette wirklich so drahtige, gelockte Unmengen an Schamhaaren immer liegen?
00:06:55
Ich kenne nur das Phänomen, ähnlich wie diese eine Feder in den Bio-Eiern,
00:06:59
dass immer in jedem Sanifair-Steklo muss so ein Schamhaar drapiert sein.
00:07:04
Und ich glaube mittlerweile, dass das die Sanifair-Mitarbeiter machen müssen.
00:07:07
Die legen das dann mit einer Pinzette so rein, damit man so aus Spaß das so wegpinkeln kann.
00:07:12
Weil es ist immer eins.
00:07:13
Die Beobachtung, dass das so Unmengen sind, gehe ich nicht mit.
00:07:16
Naja, Unmengen im Sinne von, es ist immer eins.
00:07:20
Weil mir ist, glaube ich, noch nie ein Schamhaar ausgefallen.
00:07:24
Nee.
00:07:25
Das meine ich ja.
00:07:31
Zumal, das ist eine Mischung aus Ekelfolge, aber auch irgendwie urologischer Folge,
00:07:36
der Hodensack hängt doch nicht über dem Steklo beim Pinkeln, oder?
00:07:40
Naja, vielleicht kommt es von oben.
00:07:41
Aber jetzt mal ernsthaft, man steht doch so leicht davor, hat den Schwenkeli in der Hand und dann pinkelt man.
00:07:51
Und der Penis hängt ja in dieses Steklo hinein, aber der Hodensack hängt ja davor.
00:07:57
Genau, und der Pimmel an sich ist ja nicht behaart.
00:07:58
Den lasse ich manchmal sogar ganz draußen, also vor der Tür.
00:08:03
Aber deswegen, kann es auch sein, dass das Haare sind, die vom Kopf runterfallen?
00:08:07
Nein, nein, nein.
00:08:07
Leute, die irgendwie Haarausfall haben?
00:08:10
Das muss irgendwie im Runterziehprozess, muss das irgendwie...
00:08:14
Also ich kann es mir auch nicht erklären und mich würde mal interessieren an unsere weiblichen Hackenden,
00:08:17
ob das da auch ein Phänomen ist.
00:08:19
Ob das bei Frauen auch irgendwie so ein Thema ist.
00:08:21
Aber um aufs Problem zurückzukommen, eindeutig ansprechbar.
00:08:24
Gerade bei der geringen Anzahl an Menschen, weil ich glaube, dass da eh so ein familiäres,
00:08:27
muss kein schönes familiäres, aber ein familiäres Verhältnis vorherrscht,
00:08:30
wenn man jeden Tag acht Stunden miteinander verbringt.
00:08:33
Ich war auch schon mal, hab in Büros gearbeitet, wo auch der Chef mal zu so einem sogenannten Townhall-Meeting alle zusammen getrommelt hat,
00:08:42
hat auch gesagt, Leute, achtet mal ein bisschen, wie ihr euch auf dem Klo und in der Küche verhaltet
00:08:47
und dass das bitte ein bisschen in Ordnung hat und so.
00:08:50
Muss ja nicht sein, wir verbringen hier mehr Zeit als zu Hause.
00:08:53
Das war ein absolutes Ablängungsmanöver.
00:08:55
Weil er es selber war?
00:08:56
Ja.
00:08:57
Der will einfach nur den Verdacht...
00:08:58
Alles vollgeschissen in der Küche.
00:09:00
Ja, der will den Verdacht, weil er hat gemerkt, dass sich die Schlinge langsam in seine Richtung zuzieht.
00:09:05
Ja.
00:09:06
Hat er einfach das...
00:09:06
Hat mich auch gegäst leitet.
00:09:07
Dass er das Scheißschwein ist.
00:09:09
Ja.
00:09:11
Der Chef ist das Scheißschwein.
00:09:13
Er ist die Scheißsau.
00:09:14
Ja.
00:09:15
Hat er gehört auf dem Flurfunk.
00:09:17
Ja genau und dann ist er in den Angriff gegangen und hat gesagt, ich muss jetzt sofort von mir ablenken.
00:09:21
Ein bisschen mal aufpassen hier, ne?
00:09:23
Ein bisschen Ordnung, wir wollen hier alle so auf den.
00:09:25
Ah, ja kann so sein.
00:09:26
Aber, ich meine, hier ist auch ein Altersunterschied von 13 Jahren.
00:09:31
Wahrscheinlich auch ein Hierarchieunterschied.
00:09:35
Genau, der Abteilungsleiter.
00:09:36
Er teilt sich das mit seinem Abteilungsleiter.
00:09:39
Stell dir mal vor...
00:09:40
Also du musst quasi deinem Chef sagen...
00:09:42
Genau, genau.
00:09:43
Und jetzt stell dir nämlich mal vor, du bist irgendwie, als du noch Studio Schmitt gemacht hast.
00:09:47
Ja.
00:09:47
Oder Neo Ragazzi.
00:09:49
Dann kommt da auf einmal so ein Kabelatze zu dir.
00:09:52
Ja.
00:09:52
Und sagt, Tommi, kannst du das Klo mal bitte nicht so voll scheißen?
00:09:54
Ja.
00:09:55
Ja, nee, das geht...
00:09:56
Ja, stimmt.
00:09:57
Den hätte ich rausgeschmissen.
00:09:58
Nein, Quatsch, aber...
00:09:59
Ja, das stimmt schon.
00:10:00
Ich glaube, ich würde als allererstes mit einem passiv-aggressiven Ausdruck arbeiten.
00:10:05
Ja.
00:10:07
Wir scheißen nicht alleine.
00:10:09
Ja.
00:10:09
Vielleicht einen kleinen Reim.
00:10:12
Ey, oder...
00:10:13
Nee, warte mal.
00:10:13
Das wird ja...
00:10:14
Das Klo wird ja eindeutig anonym verdreckt.
00:10:17
Wie wär's denn mit einem anonymen Hinweis?
00:10:21
Sag mal.
00:10:22
Ja, einen Zettel hinhängen.
00:10:24
Das kann ja jeder sein.
00:10:25
Nur die Person, die es liest, weiß, ich war es nicht.
00:10:28
Und wenn du einen Zettel hinhängst und sagst, Leute, ein bisschen drauf achten.
00:10:35
Auf die Hygiene achten und so ein bisschen nicht benehmen wie die Axt im Wald hier auf dem Klo.
00:10:38
Das Problem ist nur, wenn dann aber, dass ein Selbstbewusster liest, den Zettel abmachen und ins Büro kommen.
00:10:42
Wer war denn das hier, Leute?
00:10:43
Lass doch einfach mal drüber reden.
00:10:44
Ja.
00:10:45
Wenn sich dann keiner meldet, das ist Klimatod.
00:10:47
Ich hätte ja in meinem Szenario, hätte ich da eigentlich mit einem Namen unterschrieben, den Zettel.
00:10:51
Genau, ich glaube, ich würde einen Zettel reinhängen.
00:10:56
Vielleicht mit einem kleinen...
00:10:57
Scheiße.
00:10:57
Dass es noch so ein bisschen lustig ist, dass es noch nicht so direkt gemein ist.
00:11:00
So, wir scheißen hier nicht alleine.
00:11:04
Ja.
00:11:04
So, achtet auf eure Beine, weiß ich nicht.
00:11:06
Aber irgendwie, dass man irgendwie das sauber macht.
00:11:12
Dass man irgendwie ein bisschen drauf achtet.
00:11:15
Das Pissoir bitte treffen und aufs Scheißhaus bitte setzen.
00:11:21
Was weiß ich was.
00:11:22
Der Arbeitstag wird nicht genossen, ist das Klo zugeschossen.
00:11:30
Ja, oder du lädst einen selbstbewussten Freund ein.
00:11:33
Ah, und der soll einfach das ansprechen.
00:11:35
Der sagt das, gleich kommt mein Kumpel Manuel vorbei, der holt mich zum Eisessen ab.
00:11:42
Und dann ist er so ein bisschen zu früh.
00:11:43
Ah, Manuel, es ist ja zu früh.
00:11:44
Und dann zwinkerst du ihm so zu.
00:11:45
Jetzt, hier, let the show begin.
00:11:47
Dann geht er aufs Klo und kommt wieder und sagt, bah, ist das ekelhaft.
00:11:52
Oder noch besser.
00:11:52
Wer war das denn?
00:11:53
Noch besser.
00:11:55
Du holst keinen Kumpel dazu, sondern eine wunderschöne Frau.
00:11:58
Ja.
00:12:00
Und dann sagt die, kann ich hier mal kurz auf Toilette gehen?
00:12:03
Und dann sagst du, ja, kein Problem.
00:12:05
Oder, Kollege, und dann ist nämlich der Abteilungsleiter, da siehst du mal, wie der rot anläuft.
00:12:09
Sagt der, nee, gar kein Problem, ich muss nur selber noch mal ganz kurz.
00:12:12
Dann geht's aber, wissen wir, dann schrubbt.
00:12:13
Ja, wirklich.
00:12:14
Da wird aber das Febrez, das gurgelt er aber vorher.
00:12:16
Ja, ey.
00:12:17
Also, um es mal ehrlich zu sagen, ich würde es wirklich einfach ansprechen.
00:12:20
Ich würde es mit einem Aushang prasseln.
00:12:20
Ich würde es ansprechen.
00:12:21
Ich würde es mit einem Aushang probieren und dann ansprechen, wenn es nicht hilft.
00:12:24
Ich würde es ansprechen.
00:12:24
Oder zum Chef gehen.
00:12:26
Ach ja, Abteilungsleiter ist ja nicht ... also es gibt ...
00:12:28
Na, warte.
00:12:30
Arbeite in einem Büro mit insgesamt drei Männern.
00:12:31
Chef, Abteilungsleiter, ich.
00:12:34
Ah, er ist ganz unten in der Kette.
00:12:35
Er ist ganz unten in der Kette.
00:12:36
Es gibt noch einen über ihn.
00:12:39
Weil, weißt du, was das wäre?
00:12:40
Ja.
00:12:40
Das wäre redensartliches Anscheißen.
00:12:45
Scheiße, ich hab' wieder das Klo.
00:12:47
Ja, aber ...
00:12:48
Dann den Elefanten im Raum ansprechen.
00:12:50
Den Leuten irgendwie Honig ums Maul spielen.
00:12:52
Ey, Leute, ich weiß, ihr seid mir einen Vorgesetzten und das ist mir voll unangenehm.
00:12:55
Und da soll sich auch nichts dran ändern, weil ich mir ...
00:12:58
Ich geh' schon ...
00:12:59
Die Formulierung find' ich so eklig.
00:13:00
Ich geh' mit dem Gedanken schon sehr lange schwanger.
00:13:02
Jetzt, als wenn Leute das sagen.
00:13:05
Das mal anzusprechen.
00:13:06
Und ich muss jetzt einfach mal machen.
00:13:07
Wollen wir nicht mal ein bisschen drauf achten?
00:13:09
Sorry, dass ich das jetzt so sage.
00:13:10
Ein bisschen viel entschuldigen.
00:13:12
Aber lass mal bla bla bla.
00:13:13
Und dann achten die, glaub' ich, drauf.
00:13:15
Oder die halten ihn fest und scheißen ihn an.
00:13:19
Hol' noch einen Dritten dazu, den scheißen wir jetzt komplett zu.
00:13:22
Oder wir machen so ein bisschen was Ähnliches, wie du einmal da so psychomäßig in diesem ...
00:13:27
Als wir das Pärchen gerettet haben, wo der Typ da das Hühnchen geklaut hat.
00:13:31
Dass du vielleicht den Abteilungsleiter so in so eine Richtung Gas leitest, dass er Angst haben muss, dass du kündigen willst.
00:13:37
Also du musst bis dahin richtig guten Job machen.
00:13:39
Ja klar, du musst halt unverzichtbar sein.
00:13:42
Du musst unverzichtbar sein, ja.
00:13:44
Also aber um's ehrlich zu sagen, ich würde ...
00:13:45
Ich würde es ansprechen, aber auf eine sehr nette Art, die man ...
00:13:49
Das muss so eine Situation sein, wo der Chef am Ende sagt, eigentlich kann ich den dafür nicht kritisieren.
00:13:54
Das ist ja sehr fair vorgetragen.
00:13:55
Das ist ja richtig, aber du musst halt auch mal denken, was das impliziert ist.
00:13:58
Heißt dafür dein Chef ...
00:14:00
Okay, mein Vorgesetzter hat meine Kacke gesehen.
00:14:05
Ja, aber du musst halt vorher wissen, wenn er die Klobürste nicht benutzt.
00:14:10
Ja, ey, ich kann ... Mann, ey, ich bin auch wirklich ...
00:14:12
Ey, nee, noch schlimmer.
00:14:13
Ich hab' ne Idee.
00:14:15
Nee, es ist ne Idee, er macht's einfach noch dreckiger.
00:14:17
Bis einer von denen das anspricht.
00:14:18
Nee, das ist so ein Race to the Bottom.
00:14:21
Da verlieren alle.
00:14:22
Das dauert nicht lange, dann hast du ne Wurst im Waschbecken.
00:14:28
So ne richtig saftige Abteilungsleiterwurst.
00:14:31
Wollen wir doch mal sehen, wer hier mehr Dreck verursachen kann.
00:14:34
Das wird immer doller.
00:14:35
Ja, das mein' ich ja.
00:14:36
Deswegen, das darfst du gar nicht anfangen, sowas.
00:14:37
Dann kriegst du die Tür gar nicht mehr auf, ohne Schlieren auf dem Boden.
00:14:40
Aber ich muss auch wirklich, ich hab' das schon oft gesagt, aber ich werd' nicht müde, es zu sagen.
00:14:45
Weil es mich wirklich erschüttert.
00:14:47
Wie oft ich auf öffentlichen Toiletten beobachte, wie wenig Leute sich die Hände waschen.
00:14:52
Das ist unglaublich.
00:14:54
Ja, vor allem, sehr oft, muss ich sagen, nach dem Scheißen.
00:14:59
Ja, nach allem.
00:15:00
Also, gerade so am Flughafen.
00:15:01
Und das sind dann so Leute, das sind alle Frauen, die das ja nicht sehen.
00:15:05
So Leute im Anzug.
00:15:05
Das sind anormale Menschen.
00:15:07
Irgendwie da so, ich flieg nach Zürich mit Laptop und so.
00:15:10
Die haben grad geschissen zwischen dreckigem Arschloch.
00:15:13
Ich muss, sorry für diese eklige Ausdrucksweise, aber man muss es so ansprechen.
00:15:16
Zwischen dreckigem Arschloch und Haut war nur so ein ganz billiges BER-Flughafenpapier.
00:15:23
Das hat das davon getrennt.
00:15:24
Und dann tun die das rein, spülen ab und gehen einfach raus und kaufen sich irgendwie so ein,
00:15:29
ich hätt' gern noch hier so ein Bio-Wasser und Karte und drücken da drauf rum und so.
00:15:34
Und wundern sich alle, dass sie dann morgens...
00:15:35
Ja, und das sind wirklich nicht Leute, wo man von vornherein denkt, die sind eklig.
00:15:39
Das sind alles Leute oder größtenteils Leute, denen würde man in einem Kontext,
00:15:45
wo das geboten wäre, die Hände geben.
00:15:48
Ja, voll.
00:15:49
Das ist der Herr.
00:15:51
Ah, guten Tag, Lobrecht.
00:15:52
In dem Moment hast du die Kacke von dem an.
00:15:53
Ja.
00:15:54
So Spuren.
00:15:54
Ja.
00:15:56
Also ich sag Zettel und dann Chef.
00:15:58
Tommi sagt Zettel und dann direkt.
00:16:01
Oder sagst du direkt ansprechen?
00:16:02
Ich würd's ansprechen.
00:16:04
Wahnsinn.
00:16:04
Ja.
00:16:05
Na gut.
00:16:06
Dann, warte.
00:16:07
Wir holen noch mal einen raus, ne?
00:16:07
Wir haben heute kein Feuer.
00:16:10
Feuer ist aus, aber wir verbrennen es später.
00:16:12
Jetzt werfen wir gut.
00:16:13
Jetzt war's ein guter Wurf.
00:16:14
So Tommi, jetzt greif du mal hier in den Sack.
00:16:17
Geh mal her.
00:16:19
So.
00:16:21
Hi, ich bin Paula und mein Problem kann man als Verlust der Muttersprache benennen.
00:16:25
Hui.
00:16:26
Ich lebe seit über dreieinhalb Jahren nicht mehr in Deutschland.
00:16:29
Erst Amsterdam, Amsterdam jetzt Australien und spreche einfach kaum noch Deutsch.
00:16:34
Mein Freund ist Australier und manchmal fragt er mich nach dem deutschen Wort
00:16:36
und ich merke einfach, dass ich seit fünf Minuten versuche das Wort Schneebesen zu umschreiben.
00:16:41
Und jedes Telefonat mit meiner Mutter endet basically damit,
00:16:44
dass sie mir sagt, wie schlecht mein Deutsch geworden ist.
00:16:47
Paula, es heißt DAS Apfelmus.
00:16:49
Mir fallen Wörter nicht mehr ein, ich baue komplett komische Sätze
00:16:52
und rede mittlerweile wie eine deutsche Influencerin im Auslandssemester.
00:16:55
Wie behält man bitte seine Muttersprache, ohne irgendwann komplett auszusehen wie jemand,
00:16:59
der so guys vor jedem Satz sagt.
00:17:02
Please help a girl out.
00:17:05
Erstmal fühle ich. Ich fühle das.
00:17:09
Checkst du auch?
00:17:10
Ich fühle, ich checke, weil, also ich finde, dass wir alle gemeinsam sehr, sehr respektlos
00:17:20
und fahrlässig mit unserer schönen deutschen Sprache umgehen.
00:17:26
Und wir gehen auch alle fahrlässig mit unseren Dialekten um.
00:17:30
Ey, ich finde das, wir reden gleich darüber, aber ich finde das,
00:17:33
muss ich kurz sagen, ich finde das so traurig, dass Berlinern beispielsweise
00:17:38
einfach sukzessive ausstirbt.
00:17:40
Ja.
00:17:41
Also in meiner Generation Berlinern schon nicht mehr sonderlich viele
00:17:48
und darunter fast gar nicht mehr.
00:17:50
Und dann stirbt es aber aus, das ist dann einfach weg.
00:17:53
Und das ist doch total schade.
00:17:55
Das ist Kulturgut.
00:17:57
Und ich finde das cool, wenn sich eine Sprache erweitert
00:18:00
und dann kommen irgendwie türkische Slangbegriffe und das mischt sich alles
00:18:04
zu was Neuem, Geilen, so super.
00:18:07
Aber ich finde schon Lokalkolorit in Sprache total wertvoll.
00:18:12
Ich auch.
00:18:13
Kennst du das, wenn Leute aus allem eine Begründung, zu allem eine Begründung
00:18:16
haben wollen, ja, aber warum ist das wertvoll?
00:18:18
Warum?
00:18:18
Weil ich immer denke, ja, ist doch, warum findest du einen Weihnachtsbaum?
00:18:22
Wofür ist das jetzt genau wichtig?
00:18:23
Ich hasse so Gespräche, wenn man so WG-Küchen-mäßig so acht Stunden
00:18:27
darüber debattieren muss.
00:18:28
Nee, aber das ist wirklich total nervig.
00:18:30
Find ich auch schade, ja.
00:18:32
Ja, durch diese, also das Internet ist ja so ein Gleichmacher auf eine Art, ja.
00:18:38
Also Leute aus Hamburg reden wie Leute aus Köln, wie Leute aus Hof,
00:18:42
wie Leute aus Reutlingen, nichts gegen Reutlingen,
00:18:46
wie Leute in Berlin, alle sehen gleich aus, alle hören dasselbe,
00:18:49
machen dasselbe.
00:18:50
Also das ist doch geiler, wenn es Sachen auch so besonders sind,
00:18:57
wenn es so Eigenheiten gibt, oder?
00:19:00
Absolut, kann ich nur unterschreiben.
00:19:02
Ja, also da müssen wir als Gesellschaft dran, aber jetzt müssen wir uns
00:19:05
um wie?
00:19:06
Paula.
00:19:07
Um Paulas Problem.
00:19:07
Die Paula ist ne Kuh, die macht nicht einfach.
00:19:10
Hast du auch immer früher gesungen?
00:19:11
Nein.
00:19:11
Immer wenn jemand Paula hieß?
00:19:12
Das fand ich richtig kacke.
00:19:13
Ja, aber das war ja einfach so ein Ohrwurm.
00:19:15
Und wann war das nochmal?
00:19:17
Monte von Zott?
00:19:18
Ja.
00:19:19
Nee.
00:19:20
Doch.
00:19:21
Ja, ne?
00:19:22
Weiß ich nicht.
00:19:23
Egal.
00:19:23
Ich glaub das war ein extra Produkt.
00:19:25
Egal.
00:19:26
Ja, also.
00:19:26
Also Paula macht ja schon mal eine Sache richtig.
00:19:28
Paula hat einen australischen Freund und hat in Amsterdam gewohnt
00:19:30
und wohnt jetzt in Australien und ärgert sich darüber,
00:19:33
dass sie nicht mehr so gut Deutsch spricht.
00:19:33
Also Paula macht ja eine Sache schon mal richtig, sie hört Hack.
00:19:36
Ja.
00:19:36
Das heißt sie hat zumindest mindestens anderthalb Stunden die Woche
00:19:39
Deutsch auf dem Ohr.
00:19:40
So ist es.
00:19:40
Oder das was wir dafür halten.
00:19:42
Ja.
00:19:42
Aber jeder weiß, zum Beispiel wenn man jetzt sein Englisch verbessern will
00:19:47
und ich gucke jetzt alle Serien nur noch auf Englisch und ich sonst was
00:19:51
und lese auf Englisch und so.
00:19:53
Das sorgt total dafür, dass man viel besser Englisch versteht.
00:19:56
Aber das verbessert das Sprechen nicht ungemein, würde ich behaupten.
00:20:00
Das aktive Sprechen nicht.
00:20:01
Genau.
00:20:01
Und das ist ja ihr Problem, weil sie wird glaube ich noch sehr viel
00:20:03
deutsche Medien konsumieren.
00:20:05
Sie wird das alles noch verstehen.
00:20:06
Aber wie kommen sie ins deutsche Sprechen?
00:20:09
Naja, also ich glaube, was vielleicht sowieso eine ganz gute Idee wäre,
00:20:13
einfach um auch so Freundschaften und sowas zu halten.
00:20:17
Ich weiß ja nicht, was Paulas Lebensplan ist, ob die jetzt für immer da bleibt.
00:20:20
Ja.
00:20:21
Aber, also die wird ja Freunde gehabt haben in Deutschland.
00:20:25
Und um die nicht zu verlieren, sorry ich hab hier was nerviges.
00:20:28
Und um die nicht zu verlieren, ist es ja eh wichtig, dass man irgendwie
00:20:31
im Kontakt bleibt.
00:20:33
So, das heißt man könnte einfach dafür sorgen, dass man irgendwie relativ
00:20:37
regelmäßig mit seinen Leuten in Deutschland irgendwie FaceTime,
00:20:42
also irgendeine Form von Kontakt hat, wo man spricht, nicht wo man schreibt.
00:20:46
Ja.
00:20:46
Ja, kann ich nur unterschreiben.
00:20:47
Ich hab zum Beispiel in der Pandemie, in irgendeinem, in der Merkel,
00:20:53
bei der Merkel-Grippe.
00:20:55
Bei der Merkel-Grippe hab ich irgendwann in irgendeinem Lockdown,
00:20:58
da hat man ja so Sachen gemacht, wo man sich nachgefragt,
00:21:00
warum mach ich das eigentlich nicht weiter?
00:21:01
Sag mal.
00:21:02
Da hab ich einfach aus Langeweile und weil ich dachte, es wäre irgendwie
00:21:07
interessant, genau das gemacht.
00:21:08
Ich hab mit so einem Privatlehrer gefacet, also geskypt und Englisch
00:21:16
einfach mit dem gesprochen, eine Stunde die Woche.
00:21:18
Echt?
00:21:18
Einfach nur gesprochen, so.
00:21:19
Dann fing er aber, der war auch total cool, aber er fing dann irgendwann
00:21:22
an mit so Übungen und so.
00:21:24
Mhm.
00:21:24
Und dann hat er mir so ein Buch zugeschickt und so.
00:21:26
Dann wurdest du technisch.
00:21:26
Ja, da hatte ich keinen Bock mehr.
00:21:27
Ja, kann ich verstehen.
00:21:28
Du wolltest einfach nur sprechen.
00:21:29
Dann war auch der Lockdown irgendwann so vorbei und dann hab ich auch
00:21:31
nicht mehr alles so ausgefaded.
00:21:33
Aber das war am Anfang richtig geil, weil du hast auch total gemerkt,
00:21:36
weil ich gucke halt Serien vor allem wirklich auf Englisch und so was,
00:21:40
wie du das dann einfach so einsetzen kannst.
00:21:42
Weil ich weiß nicht, wie es bei dir im Job ist, wahrscheinlich sehr ähnlich
00:21:45
wie bei mir, es ist nicht notwendig, Englisch zu sprechen.
00:21:48
Nein, ich spreche kein Englisch.
00:21:49
Also ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal beruflich Englisch sprechen musste.
00:21:52
Ich musste einmal.
00:21:53
Oder auch privat, außer jetzt irgendwie, wenn du dich mit Leuten,
00:21:56
die nur Englisch können, mit Natives mal so bei einem Bier unterhältst,
00:21:59
zwei Stündchen in einer Bar oder so, das ist klar.
00:22:02
Aber so irgendwie, du musst jetzt hier irgendwie,
00:22:05
wir sind ins kalte Wasser geschmissen, ganz selten.
00:22:07
Also mein Englisch ist erbärmlich.
00:22:09
Und ich muss glücklicherweise auch so gut wie nie Englisch sprechen.
00:22:14
Aber ich hatte eine Idee gerade.
00:22:17
Es gibt ja, was eine total simple, aber geniale Idee ist.
00:22:21
Kennst du Tandem Sprachlernen?
00:22:25
Nee.
00:22:27
Das ist...
00:22:27
Ich kann mir auch vorstellen, was das ist.
00:22:28
Ja genau, du hast zwei Leute.
00:22:30
Du hast beispielsweise einen Deutschen und einen Türken.
00:22:33
Und der Deutsche will Türkisch lernen und der Türke will Deutsch lernen.
00:22:36
Ja.
00:22:37
Und dann gibt es so Plattformen, auf denen sich diese Leute connecten können.
00:22:42
Und dann macht man irgendwas, geht spazieren, unternimmt was,
00:22:45
geht pumpen, Fußball spielen, was essen, was auch immer.
00:22:49
Und eine Hälfte des Dates, in Anführungszeichen,
00:22:52
redet man die eine Sprache und die andere Hälfte die andere.
00:22:55
Ja.
00:22:56
Sodass man ins Sprechen kommt.
00:22:57
Ja.
00:22:58
Und Paula könnte sich ja einfach eine Tandem-Partnerin,
00:23:02
Tandem-Partner in Australien suchen.
00:23:03
Da gibt es auch Leute, die Deutsch lernen wollen.
00:23:06
Und dann hat sie die Sprechpraxis.
00:23:10
Kann da quatschen.
00:23:10
Ja, das ist super.
00:23:12
Oder?
00:23:12
Man braucht ja auch nur dieses...
00:23:14
Das ist ja immer der Fehler, wie bei mir dann da während Corona,
00:23:19
dass man dann immer denkt, man muss jetzt die perfekte Zeit formen und alles.
00:23:22
Braucht kein Mensch.
00:23:22
Seitdem brauchst du jetzt Beruflich- und Business-Englisch und so.
00:23:25
Aber so wie wir Englisch verwenden,
00:23:27
brauchst du einfach nur quatschen.
00:23:28
Ja, ja.
00:23:29
Und ja, finde ich gut.
00:23:30
Also Paula, ich verschreibe dir jetzt wie ein Arzt einen Tandem-Partner,
00:23:34
Tandem-Partnerin.
00:23:35
Stunde die Woche.
00:23:36
Reicht schon.
00:23:38
Und natürlich Hack jede Woche.
00:23:40
Ja.
00:23:42
Und ein deutsches Buch im Quartal.
00:23:44
Ja.
00:23:45
Oder?
00:23:47
Ja.
00:23:47
Im halben Jahr.
00:23:48
Ja.
00:23:49
Ein deutsches Buch in einem halben Jahr.
00:23:51
Ja, ja.
00:23:53
Und zweimal im Monat mit irgendwem von deinen Freunden aus Deutschland FaceTime.
00:23:59
Das ist eh gut, weil das...
00:24:02
Ja, du willst ja...
00:24:03
Du willst ja auch...
00:24:04
Je älter man wird, desto wertvoller sind die Freundschaften, die man hat.
00:24:08
Ja.
00:24:09
Und komischerweise, obwohl sie wertvoller werden, behandelt man sie schlechter.
00:24:14
Also ich rede jetzt, schließe jetzt sehr von mir auf alle anderen,
00:24:18
aber ich beobachte schon, dass man kümmert sich einfach nicht um seine Freundschaften.
00:24:22
Alle machen so ihr Ding, haben Familie, haben einen Job, haben...
00:24:26
Zirpentermin.
00:24:26
Zirpentermin plötzlich.
00:24:26
Ja, genau.
00:24:28
Und das ist aber totale Scheiße.
00:24:30
Da muss man echt drauf achten.
00:24:31
Und was ich Paula noch mitgeben möchte, ist, auch wenn charmant wie Boomer-Eltern immer so sind,
00:24:38
so, dass sie die einfach kritisiert dafür, die Mutter, sind so Akzente, die man hat.
00:24:44
Äh, Dialekt.
00:24:45
Ne, was ist das?
00:24:45
Ich hab's bis heute nicht verstanden.
00:24:47
Akzent ist ausländisch, Dialekt ist inländisch.
00:24:49
Was hat sie dann?
00:24:50
Ach so.
00:24:50
Sie spricht jetzt wahrscheinlich Deutsch mit einem australischen Akzent.
00:24:53
So, das finde ich immer alles sehr charmant.
00:24:56
Also ich muss jetzt nicht denken, dass sie sich schämen muss dafür oder so,
00:24:59
sondern es ist natürlich wahnsinnig charmant, wenn jemand so spricht.
00:25:02
Ähm, aber Boomer-Eltern neigen halt dazu.
00:25:05
Wie so Eltern, wenn man irgendwas ganz Wichtiges den Eltern sagen will,
00:25:08
oder gerade ein liebes Gespräch hat und dann merkst du, wie die so ein bisschen passed out sind
00:25:12
und dann so, schlecht siehst du aus.
00:25:14
Und man hat irgendwie gerade so gesagt, so, ich hab fast einen Unfall, blablabla.
00:25:18
Schlecht siehst du aus.
00:25:19
Und ähm, so ist es wahrscheinlich auch.
00:25:21
Ja, das ist aber gutes Feedback.
00:25:22
Ja.
00:25:23
Das ist manchmal ein bisschen übergriffig, aber das ist so sehr ehrlich.
00:25:27
Ja, ist es auch.
00:25:27
Bist ein bisschen dünn geworden, großer.
00:25:29
Ja, aber Eltern neigen auch dazu, dass, bei mir war das zum Glück nicht so oft der Fall,
00:25:35
aber ich hab's von Freunden auch gehört, dass auch in so, in so neuralgischen Phasen
00:25:40
wie Pubertät und so auch ihren Kindern zu sagen.
00:25:43
Mhm.
00:25:44
So irgendwie, und da ist nicht so gut so das Äußerliche.
00:25:46
Gibt ja eh diese Regel, die find ich gar nicht schlecht.
00:25:49
Nichts ansprechen, was die Person nicht in fünf Minuten verändern kann.
00:25:52
Sei denn, man macht sich irgendwie gesundheitliche Sorgen oder so.
00:25:55
Also schlecht siehst du aus oder mach mal mehr Sport oder so, weil das geht aufs Herz.
00:25:59
Nichts ansprechen, was man nicht in fünf Minuten ändern kann.
00:26:01
Ja, was das Äußerliche angeht.
00:26:03
Weil das ist ja nur verletzend sonst.
00:26:05
Mhm.
00:26:07
Hat mal jemand gesagt, so bezogen auf Internet-Kommentare, das find ich nicht schlecht.
00:26:12
Warum soll man irgendwo drunter kommentieren, so irgendwie, du hast aber komische Augen.
00:26:16
Ja, nee.
00:26:17
Oder deine Ohrläppchen sind so strange.
00:26:19
Ja, ja, ja, das ist ja komisch, aber ich, also wir sind ja, also ich bin grad noch quasi
00:26:24
in ner Face-to-Face-Situation und dann auch noch mit jemandem, der einem wichtig ist,
00:26:28
wie die Eltern.
00:26:29
Ja, aber ich würd auch nem Freund, also dafür sorgen, dass man nem Freund jetzt auch nicht sagt,
00:26:34
wieso hast du nur so große Augen?
00:26:37
Nein, aber so, aber ich find schon, dass man...
00:26:39
Oder was ist denn das für ein kleiner Zeh?
00:26:40
Ja, nein.
00:26:41
Einfach nicht machen.
00:26:41
Ja, aber das ist ja offensichtlich komisch, aber ich finde, dass man...
00:26:43
Ja, aber es gibt Leute, die sowas einfach raushauen.
00:26:44
Ja, aber ich find, dass man zum Beispiel nem guten Freund, wenn der so, wenn einem auffällt,
00:26:49
war ja ganz schön zugenommen.
00:26:50
Ja, das mein ich ja.
00:26:50
Wenn du sagst, schlecht ist das Herz und so, mach mal ein bisschen Sport und so.
00:26:54
Das ist ja alles völlig in Ordnung, wenn man dem das so unter vier Augen so, aber in
00:26:56
ner Gruppe so oder auch alleine irgendwie so Dinge, die eine Person nicht verändern kann,
00:27:02
ist es unnötig.
00:27:02
Ja, aber das macht ja auch keiner.
00:27:05
Doch, doch, doch.
00:27:06
Das machen viele Leute.
00:27:08
Also würd ich schon behaupten.
00:27:10
Mehr Komplimente machen.
00:27:12
Und Paulas Akzent ist schön.
00:27:14
Dialekt?
00:27:15
Akzent.
00:27:15
Akzent.
00:27:17
Aber ich find, als deutscher Muttersprachler, also find ich, muss man akzentfrei Deutsch
00:27:24
sprechen können.
00:27:25
Findste nicht?
00:27:26
Jaja, die wird das auch wieder hinkriegen.
00:27:28
Wie lange läuft der da noch mit dem Ranger da unten?
00:27:31
Ey, heute.
00:27:32
Wenn der da eine Bombe hat, da komm ich jeden Tag mit dem Opossum nach Hause, will nur surfen
00:27:38
und Fosters trinken.
00:27:38
Ich hätt voll Lust, mich mit Paula zu unterhalten.
00:27:41
Ich hab voll viele Fragen.
00:27:42
Ich auch.
00:27:42
Ich will voll gerne wissen, was machst du da?
00:27:43
Ich kicke auch nach ner sehr spannenden Vita am Saddam und dann Australier, auch so für
00:27:50
den dann nach Australien ziehen.
00:27:51
Oder mit ihm, keine Ahnung.
00:27:52
Der hat den wahrscheinlich bei so nem Surfkurs, hat er die.
00:27:55
Ja klar, mit seiner Eizahnkette.
00:27:57
Einmal auf links gedreht.
00:27:58
Musst halt mit mir nach Perth.
00:28:00
Und der heißt Chris.
00:28:02
Oder?
00:28:02
Die heißen alle Chris.
00:28:04
Jaja.
00:28:05
Also Paula, du weißt, you know what to do.
00:28:09
Übrigens, ich kann, wenn ich irgendwas mit Untertitel gucke, also ich guck auch die meisten
00:28:14
Sachen auf Englisch, aber bei so manchen Sachen, wo es so potenziell komplizierter ist, mach
00:28:20
ich da meistens Untertitel an.
00:28:22
Ja.
00:28:22
Deutsche oder Englische?
00:28:23
Da mach ich Deutsch.
00:28:24
Ich auch.
00:28:25
Ähm, aber selbst wenn ich was Deutsches mit deutschem Untertitel gucken würde, ich würd,
00:28:31
also ich kann, ich muss dann immer dahin gucken.
00:28:34
Selbst wenn ich das grad gar nicht brauch, die Übersetzung, les ich die ganze Zeit,
00:28:38
deswegen mag ich Untertitel eigentlich nicht.
00:28:40
Ich würd gern mal an so Rezeptoren, so an, oder wie heißt so Dinger, Neuronen, so Dinger,
00:28:46
weiß schon, angeschlossen werden, weil ich glaube auch Untertitel gucken ist für mich
00:28:50
gar nicht entspannend.
00:28:52
So dieser Beriesel-Effekt von Serien gucken ist dann weg.
00:28:55
Weil das schon unglaublich anstrengend ist, so fürs Hirn so neuronal immer so runter,
00:29:00
hoch, runter, hoch.
00:29:02
Und dann gab's auch so Serien, die ich irgendwann auf Deutsch sogar umgestellt hab, deswegen,
00:29:07
weil ich die schöne Landschaft sehen wollte, wie Yellowstone.
00:29:09
Die hab ich auf Englisch geguckt und irgendwann so, war mir bei manchen Charakteren so, was
00:29:13
hat der jetzt gesagt?
00:29:14
Und dann hab ich Untertitel angemacht und dann hab ich da runter und dann hab ich diese
00:29:16
wunderschöne Landschaft.
00:29:18
Hast du mal geguckt, Yellowstone?
00:29:19
Das ist schon sowas für dich, weil das ist so, mehr Natur geht nicht.
00:29:22
Das hat mir mein Bruder auch schon mal gefallen.
00:29:22
Und zu angeln an so einem kleinen Bach und so im Hintergrund diese Berge von Utah wahrscheinlich
00:29:27
oder was weiß ich was.
00:29:30
Nee, welcher Staat ist das?
00:29:31
Das ist völlig egal.
00:29:32
Ja, aber das ist schon wichtig.
00:29:32
Yellowstone-Nationalpark.
00:29:33
Ja, aber es ist einfach richtig schön.
00:29:37
Ich finde trotzdem erstaunlich, wie gut das dann doch funktioniert.
00:29:40
Montana wahrscheinlich, Entschuldigung.
00:29:41
Wie gut das dann doch funktioniert mit Lesen und Gucken und weißt du so.
00:29:46
Und bei manchen Sachen, wo es irgendwie so ein bisschen egal ist, ob man jetzt den Original
00:29:51
schaut.
00:29:52
Also ich guck meistens Sachen auf Englisch, die irgendwie was mit Humor zu tun haben,
00:29:57
weil da geht übertrieben viel verloren so in der Übersetzung.
00:30:00
Und bei so Sachen, wo so in so ein Milieu eingetaucht wird, weil du willst ja die optimal
00:30:08
für authentische Milieusprache wirklich hören und nicht das, was deutsche Übersetzer daraus
00:30:13
machen.
00:30:13
Ja.
00:30:14
Dem trete ich in den Arsch.
00:30:15
Gib mir meine 50 Mäuse.
00:30:17
Weißt du so diese.
00:30:18
Bei The Wire oder so.
00:30:19
Ja genau.
00:30:21
Während drei Teufelsnamen schießt er auf uns.
00:30:23
Ja genau.
00:30:25
Ja, da ist es wichtig, aber manchmal so bei Yellowstone, das würde ich jetzt auch wahrscheinlich
00:30:29
einfach auf Deutsch gucken.
00:30:30
Ja.
00:30:31
So.
00:30:32
Chef, Sie sollten sich das hier vielleicht mal ansehen.
00:30:34
Habe ich dir aber erzählt, dass die.
00:30:35
Wir haben Gesellschaft.
00:30:36
Ja, ich habe, kennst du American History X?
00:30:39
Ja, klar.
00:30:39
Krasser, geisteskranker Film.
00:30:41
Leute, guckt euch unbedingt an.
00:30:41
Musst dich mal wieder gucken.
00:30:42
Ja, habe ich neulich.
00:30:44
Ich habe den neulich mal wieder gesehen.
00:30:46
Gut gealtert?
00:30:47
Sehr gut gealtert und ich habe den das erste Mal auf Englisch geguckt.
00:30:50
Ja.
00:30:52
Und da gibt es ja diese einen, also da geht es im Wesentlichen um einen Nazi in Los Angeles,
00:30:59
in Venice Beach, der in den Knast kommt und dann lernt er da so einen Schwarzen kennen,
00:31:05
den er eigentlich hasst, weil er ein Rassist ist, aber dann freut ihn sich halt mit der
00:31:08
Zeit an.
00:31:11
Und der Schwarze redet halt wie so ein Hood-LA-Schwarzer redet.
00:31:19
Und früher habe ich das immer nur auf Deutsch gesehen.
00:31:20
Das habe ich das erste Mal auf Englisch gesehen.
00:31:22
Dann ist mir aufgefallen, ey, ich hatte viel mehr in Erinnerung, dass dieser Schwarze viel
00:31:28
öfter die N-Bombe droppt.
00:31:29
Ja.
00:31:30
Und dann habe ich mir, dann war es aber halt nur so hier und da mal.
00:31:33
Nein, das haben die nur reingeschrieben.
00:31:34
Genau.
00:31:35
Und dann habe ich es mir nochmal auf Deutsch angeguckt.
00:31:36
Wie oft habt ihr denn die N-Bombe hier reingeschrieben?
00:31:39
Unnötig.
00:31:40
Unnötig.
00:31:40
Einfach in der deutschen Synchro einfach mindestens dreimal so oft.
00:31:45
So völlig.
00:31:46
Ne, da machen wir auch nochmal N-Bombe.
00:31:48
Aber der bestellt doch nur einen Burger.
00:31:49
N-Wort.
00:31:51
Naja.
00:31:51
So, ich greife hier nochmal in den Problemsack.
00:31:56
Damit die Leute auch wissen, dass ich wirklich gerade was raushole.
00:31:59
Ja.
00:32:00
Wird abgeraschelt.
00:32:01
Abgeraschelt.
00:32:07
Guck mal, Tommi.
00:32:09
Wenn du das nächste Mal wieder auf der Suche bist nach irgendwie so Paddeln fürs Wildwasserrafting
00:32:14
oder einer Nachttischlampe mit Kippschalter, bist du ja eh schon auf tschibo.de.
00:32:21
Und schon Schlafanzug.
00:32:22
Und Schlafanzug.
00:32:24
Und da kannst du jetzt nochmal drei Buchstaben eingeben, nämlich QBO.
00:32:29
Was ist denn das?
00:32:29
QBO, das ist die neue Kapselkaffeemaschine von tschibo.
00:32:32
Ach ja, stimmt.
00:32:33
Ja, und machen wir uns nichts vor, Tommi.
00:32:35
Wir brauchen hier nicht lügen.
00:32:36
Nee.
00:32:37
Der beste Kaffee auf der Welt, der wird immer gemacht sein von irgendeinem Italiener, der
00:32:41
deiner weiblichen Begleitung irgendeinen unangenehmen Kommentar drückt, den man zum Glück nicht
00:32:45
versteht.
00:32:45
Den man nicht versteht.
00:32:47
Aber der macht den besten Kaffee auf der Welt.
00:32:48
Machen wir uns nichts vor.
00:32:50
Jetzt ist es so, so einen hast du ja nicht immer dabei.
00:32:52
Die sind unhandlich, die sind laut, die sind teuer.
00:32:57
Die Flugtickets werden auch immer teurer.
00:32:58
Genau.
00:32:59
Und jetzt ist die Frage, wie kriegt man dieses Gefühl in seinen Alltag integriert?
00:33:02
Mit QBO wahrscheinlich.
00:33:03
Und genau da setzt der QBO an.
00:33:05
Ja.
00:33:06
Da kannst du nehmen, kennst du das, wenn du so, du willst ja auch nicht zu jeder Tageszeit
00:33:11
denselben Kaffee haben.
00:33:12
Nee, das ist eh, also wie trinkst du Kaffee?
00:33:14
Ich brauche morgens, brauche ich viel.
00:33:16
Also eine richtige Tasse, so ein Pot, wie man in Norddeutschland sagt.
00:33:19
Und dann wird das aber immer kleiner.
00:33:21
Je länger der Tag geht, werden die Getränke kleiner, die Kaffeegetränke.
00:33:24
Ist bei dir auch so?
00:33:24
Ja, genau.
00:33:25
Und jetzt stell dir vor, dass du das alles mit einer Maschine erzeugen kannst.
00:33:30
Eiderdaus.
00:33:30
Eiderdaus.
00:33:30
Und dann auch noch nicht mit irgendeinem Rattenkaffee, sondern mit dem guten Chibo-Kaffee.
00:33:37
Ich gehe übrigens auch, wenn ich in der Stadt bin, ganz gern mal dahin.
00:33:40
Also man sagt ja immer, es gibt ja gerade in Berlin, Köln und sonst wo Tausende Kaffees,
00:33:44
aber die wissen halt, wie es geht.
00:33:45
Also ernsthaft, da sitzt du da manchmal, trinkst es schon aus dem Porzellan, das kann ich sehr
00:33:48
empfehlen, aber darum geht es nicht.
00:33:49
Es geht um QBO, die Kapselkaffeemaschine und brauche ich.
00:33:54
Braucher, gerade auch so Leute wie du, die tendenziell eher so ungeschickt sind.
00:33:59
Die ist platzsparend handlich.
00:34:01
Die ist platzsparend handlich, man kann es nicht verkacken.
00:34:04
Die hat wirklich eine Gelinggarantie.
00:34:06
Jeder Kaffee damit klappt.
00:34:08
Das brauche ich.
00:34:09
Es gibt 17 verschiedene Sorten, Tommi, du kannst da einfach rumspielen, es ist immer
00:34:13
geil und wir empfehlen den Leuten, sich das mal reinzufahren.
00:34:17
17 ist viel.
00:34:18
17 ist wirklich deutlich mehr als 13.
00:34:21
Aber wirklich, große Empfehlung.
00:34:23
Große Empfehlung.
00:34:24
Also Leute, jetzt die QBO, Q-B-O, Kapselmaschine von Chibo auschecken.
00:34:27
Chibo.de slash QBO.
00:34:31
Da gibt es guten Kaffee.
00:34:32
Versprochen.
00:34:38
Der war aber nicht von QBO, oder?
00:34:40
Der schmeckt so, der war nicht ganz so lecker.
00:34:49
Moin!
00:34:50
Also ich hätte gerne Hilfe, wie ich meinen WhatsApp-Chaos beseitige.
00:34:56
Ich auch.
00:34:57
Ich auch.
00:34:58
Ich habe gefühlt immer so 45 Chats offen und wenn ich in Klammern in einem hellen Moment
00:35:04
allen antworte, antworten die ja auch wieder zurück.
00:35:07
Es ist also ein Teufelskreis.
00:35:10
Wie komme ich da raus, ohne sämtliche Freundschaften oder Arbeitsverträge zu gefährden?
00:35:15
Gali Grü und Rüssel Rebecca.
00:35:18
Rebecca, das ist das Problem, was glaube ich viele, gerade freiberufliche Menschen auch haben.
00:35:24
Warum?
00:35:25
Überhaupt nicht einfach mal, weil alles mittlerweile über WhatsApp läuft.
00:35:29
Und freiberufliche Menschen haben meistens mehr mit Projekten zu tun, lernen noch mehr
00:35:33
neue Leute im beruflichen Kontext kennen, haben immer wieder eine Nummer.
00:35:36
Meinst du nicht?
00:35:36
Nein.
00:35:37
Aber wenn du jetzt ganz normal einen Bürojob hast, dann bleiben die Nummern doch die gleichen.
00:35:42
Es geht ja nicht um irgendwelche wilden Nummern, sondern es geht einfach um viele Chats.
00:35:46
Ja, aber die ja mehr werden sukzessive im beruflichen Kontext, wenn du mehr Leute kennenlernst.
00:35:51
Weißt du?
00:35:52
Ich glaube, das ist unwichtig.
00:35:53
Es ist unwichtig.
00:35:55
Das Problem ist vor allem, das kenne ich auch, wenn du dann diesen Moment dir nimmst und
00:35:59
allen antwortest, antworten sie auch wieder sofort.
00:36:03
Und man denkt, ich habe dann immer so zwei Herzen in meiner Brust.
00:36:06
Auf der einen Seite bin ich so, natürlich, oh nee, also so eine Art von genervt.
00:36:11
Auf der anderen Seite denke ich, wie eklig das eigentlich ist, gerade von mir, dass ich
00:36:15
genervt davon bin, dass sich Menschen bei mir melden.
00:36:18
So wird es Rebecca ja wahrscheinlich auch gehen.
00:36:22
Das ist der Stress der modernen Kommunikation eben, weil du hast Zugriff auf jeden.
00:36:28
Mein Vater meinte auch mal zu mir, das finde ich einen ganz schönen Gedanken, dass er
00:36:34
meinte, was ich krass finde, auch an der jüngeren Generation, womit er mich mitmeinte,
00:36:39
dass ihr Freundschaften gar nicht ausfaden lassen könnt.
00:36:44
So einfach, er hat nicht ausfaden gesagt.
00:36:46
Aber so einfach auslaufen lassen könnt.
00:36:48
Früher war das so, wenn du dann weggezogen bist, dann hattest du ja nur noch Kontakt
00:36:54
zu der Person aus der Stadt vorher, wenn dir wirklich richtig viel daran lag,
00:37:02
diesen Kontakt weiterzuhalten.
00:37:04
Und das heißt nicht, dass die anderen Leute, denen ich auch total am Herzen liege,
00:37:07
aber man kann nicht mit so vielen Menschen einfach gerecht werden
00:37:12
in einem beruflichen Alltag, es geht kaum.
00:37:14
Und das ist eben das Problem, dass du dann immer, das ist ja auch ein Grund dafür,
00:37:18
dass Freundschaften zu Terminen werden, weil man sagt, ich muss denen allen
00:37:21
irgendwie gerecht werden, weil ich mag die ja auch.
00:37:23
Es ist ja nicht so, dass du sagst, jetzt muss ich mich mit dem Idioten treffen,
00:37:26
sondern stimmt, wir müssen ja auch mal wieder einen Kaffee trinken.
00:37:30
Und das ist ja, das menschliche Hirn und vor allem der menschliche Kalender
00:37:33
ist dafür ja gar nicht gemacht, eigentlich allen gerecht zu werden.
00:37:36
Und du gehst dann ja mit so einem sehr sozial schlechten Gewissen durchs Leben.
00:37:39
Ich habe das Zauberwort.
00:37:42
Sag.
00:37:43
E-A. Etapiertes Antworten.
00:37:46
Jetzt bin ich gespannt.
00:37:48
Wenn man einmal diesen Haufen Scheiße
00:37:51
sich ins Handy geholt hat und man so 80 ungelesene Chats hat,
00:37:59
dann ist man genau in der Situation, was Rebecca da beschreibt,
00:38:03
wenn sie jetzt allen antwortet, dann kriegt sie 80 Nachrichten auch wieder zurück,
00:38:07
dann kommt man nie raus.
00:38:09
Deshalb E-A. Etapiertes Antworten.
00:38:11
Man clustert das.
00:38:13
Zum Beispiel macht man aus 80, macht man 8 10er Gruppen
00:38:20
und dann antwortet man mal 10 und dann mal ein paar Tage später wieder 10.
00:38:25
Weißt du, dass du das so?
00:38:26
Sorgt aber dafür, dass dieser, ich nehme mir mal einen Moment zum Antworten,
00:38:29
wird dann auf 4 mindestens, wenn du jetzt 20er machst.
00:38:33
In meinem Szenario auf 8 sogar.
00:38:35
Aber dann streckt sich das so über die Zeit weg
00:38:39
und es hat noch einen zweiten Effekt.
00:38:41
Es zeigt, aha, Rebecca ist eine Person, die antwortet,
00:38:45
aber die ist nicht so ein Sofortantworter.
00:38:47
Das heißt, es verändert die Erwartungshaltung,
00:38:52
wenn du einfach mal so 5 Tage später eine Antwort bekommst.
00:38:55
Du bekommst deine Antwort, aber du bekommst sie 5 Tage später.
00:38:57
Das heißt, du legst es erstmal selber bei dir nicht mehr so hoch
00:39:01
auf den Prio-Stapel wie mit deiner Antwort.
00:39:03
Du hast eine zeitliche Entzerrung und du lernst,
00:39:06
ja, die Rebecca, das dauert noch ein bisschen, bis sie antwortet.
00:39:09
Ich finde es nicht perfekt, aber ich habe keine andere Lösung.
00:39:12
Nee, perfekt ist es nicht.
00:39:14
Es ist, das, damit müssen wir halt umgehen heutzutage jetzt.
00:39:18
Das gehört halt dazu.
00:39:18
Also ich habe das Problem insofern.
00:39:21
Wie viele Chats hast du offen?
00:39:23
Ohne Befehl, warte.
00:39:25
Ich habe 68.
00:39:26
Ja, warte.
00:39:29
68 und 70 SMS.
00:39:32
Ich habe 80 Chats offen und das wird sich auch nicht mehr ändern.
00:39:37
Genau, das ist so ein Grundrauschen.
00:39:38
Das ist ein Grundrauschen.
00:39:39
Aber davon ist bei mir die Hälfte beruflich.
00:39:42
Weiß ich nicht.
00:39:43
Wahrscheinlich, das will ich jetzt aber überhaupt nicht, keine Ahnung.
00:39:45
Bei mir definitiv nicht.
00:39:47
Ich habe trotzdem halt den Leuten gegenüber ein schlechtes Gewissen.
00:39:51
Ja, aber man, also ich habe, ich finde es auch nicht schlimm,
00:39:55
wenn es jetzt nicht gerade was Akutes, Wichtiges ist,
00:39:58
wenn man da mal nicht antwortet, dann kann ich das total verstehen.
00:40:00
Also ich habe total Empathie mit allen Leuten, die mir nicht antworten,
00:40:04
weil ich auch oft einfach nicht antworte.
00:40:05
Ja, aber trotzdem ist es ja ...
00:40:07
Man muss mal davon wegkommen, sich so verpflichtet zu fühlen,
00:40:11
auf so Belanglosigkeiten immer antworten zu müssen.
00:40:14
Aber manche Sachen sind ja nicht belanglos.
00:40:15
Nee, manche Sachen sind auch nicht belanglos.
00:40:15
Die rutschen dann aber im Stress einfach nur runter und dann so,
00:40:18
ach fuck, der hat mir das und das gefragt.
00:40:19
Das ist dann die Aufgabe, dass man halt nach Prioritäten irgendwie ...
00:40:23
Kann man vielleicht in Zukunft, dass der Sendende,
00:40:27
dass man irgendwie so ein Important,
00:40:30
dass die direkt beim Anderen schon als rot ankommt.
00:40:33
Ja, das Problem ist ja, dass jeder ...
00:40:34
So, es geht um das weiß ich nicht was, weißt du?
00:40:36
Ja, klar, aber dann ist die Frage, können die Leute damit umgehen?
00:40:40
Weil Leute neigen ja dazu, auch ihre Anliegen in ihrer Wichtigkeit
00:40:43
ein bisschen zu überschätzen oft.
00:40:45
Weil dann ist auf einmal alles wichtig.
00:40:48
Beziehungsweise ich würde mir dann so einen Spaß daraus machen,
00:40:50
das so als wichtig zu framen und dann einfach nur so ein Bild von Pimmel.
00:40:55
Ja, okay.
00:40:57
Ach man, ey, das ist wirklich ein Problem.
00:41:00
Nee, ich finde ehrlich gesagt nicht.
00:41:02
Also ich finde nicht, dass man verpflichtet ist,
00:41:04
allen Leuten irgendwie ständig antworten zu müssen.
00:41:06
Nein, das nicht, aber es gehen ja auch einfach wichtige Dinge einfach unter.
00:41:09
Das finde ich schon ein Problem.
00:41:10
Naja, aber dann muss man sich ...
00:41:11
Okay, dann würde ich sagen, wichtige Sachen sofort beantworten.
00:41:15
Wichtige Sachen sofort beantworten.
00:41:16
Aber du liest ja nicht alles direkt, das ist ja das Problem.
00:41:18
Wie meinst du?
00:41:19
Achso, wenn du so diese ...
00:41:23
Die Anzahl öffnet von mir, die ich gerade gesagt habe.
00:41:26
Ich weiß gar nicht, was da drin steht.
00:41:28
Naja, meistens staut sich ja sowas so an, wenn man Geburtstag hat zum Beispiel.
00:41:34
Das mache ich dann aber ...
00:41:35
Das umgehe ich dann, da antworte ich dann.
00:41:37
Dann nehme ich mir den Tag ab und mache schnell.
00:41:39
Weil damit genau das nicht passiert.
00:41:41
Aber das staut sich ja einfach so auf.
00:41:44
Also ich würde dann eher so reingucken ...
00:41:45
Liest du immer alles direkt und antwortest dann später?
00:41:48
Nee, ich würde halt gucken so im Dings,
00:41:51
da kannst du ja immer so die ersten paar Worte lesen.
00:41:53
Hey, alles Gute zum ...
00:41:54
Dann weiß ich, alles klar, es ist ein Geburtstagsgruß.
00:41:57
Da muss ich mich jetzt nicht drum kümmern.
00:41:58
Oder wenn einfach nur so ...
00:42:00
Also man sieht ja so zwei Zeilen, da weiß man schon,
00:42:02
ist das jetzt wichtig oder nicht?
00:42:04
Wenn ja, dann lese ich es und dann antworte ich auch drauf.
00:42:06
Wenn es jetzt einfach nur so ein Ha-Ha-He-He-Ding ist,
00:42:09
dann komm, hau ab.
00:42:11
Lese ich irgendwann und antworte irgendwann.
00:42:13
Oder vielleicht auch nicht.
00:42:14
Aber man darf dann halt im Gegenzug nicht sauer sein,
00:42:17
wenn andere einem auch mal nicht antworten.
00:42:19
Genau, das ist halt wichtig.
00:42:20
Aber bin ich nicht.
00:42:21
Ich auch nicht.
00:42:22
Ich habe dir schon oft Sachen geschickt,
00:42:24
du hast nie darauf reagiert, ist okay.
00:42:27
Lasse ich dich dann auch manchmal einfach am ausgestreckten Anfang.
00:42:30
Aber wenn es wichtig ist ...
00:42:31
Einmal hast du es mir aber gesagt,
00:42:33
da hast du so Real Talk, da hast du mich angerufen und hast es gesagt.
00:42:35
Worum ging es?
00:42:36
Das ist noch vor ein paar Jahren.
00:42:37
Ja, da hast du gesagt, ich finde, ich kommuniziere,
00:42:41
also aus deiner Sicht, ich kommuniziere irgendwie sehr viel
00:42:43
und es kommen zu wenig Antworten
00:42:45
und wenn ich dich anrufe, gehst du nicht ans Telefon
00:42:46
und so, das hast du mir mal im Zielgespräch gesagt,
00:42:49
dass sich das stört.
00:42:49
Ja, aber den Anruf, das fand ich nervig.
00:42:51
Und dann habe ich das aber auch verbessert.
00:42:53
Weil da wusste ich, okay,
00:42:55
weil du meintest dann so, ey, wenn ich anrufe,
00:42:57
ist es dann auch wichtig und so.
00:42:58
Dann fange ich an zum Quatschen.
00:43:01
Na du, Timmy, der ist ja wie tot jetzt.
00:43:06
Ja, das habe ich auch verbessert.
00:43:07
Ich würde sagen,
00:43:10
also ich würde sagen,
00:43:11
entweder etapiertes Antworten
00:43:13
oder halt wirklich so
00:43:15
ein bisschen nach Wichtigkeit
00:43:16
irgendwie absuchen, was ist wichtig,
00:43:18
das beantwortet man.
00:43:19
Also ich finde als Faustregel,
00:43:21
wichtige Sachen sofort beantworten,
00:43:23
alle anderen Sachen nicht von stressen lassen.
00:43:25
Und vielleicht noch eine Idee,
00:43:27
einmal eine Woche, also erstmal diese jetzt alle beantworten,
00:43:29
die es da gibt, da muss ich ja jetzt einmal durch,
00:43:30
vielleicht sehr geschlossen antworten,
00:43:32
dass es keine Rückfragen gibt bei der Hälfte der Nachrichten
00:43:34
und in Zukunft mal eine Woche testen,
00:43:36
wie es wäre, weil ich weiß nicht,
00:43:37
wie viele da reinkommen bei ihr,
00:43:40
wirklich direkt mal zu antworten.
00:43:41
Vielleicht ist das ja gar nicht so,
00:43:43
vielleicht ist es gar nicht so,
00:43:45
dann lässt sie sich doch voll in diesen Stressstrudel reinziehen.
00:43:47
Aber vielleicht ist weniger Stress langfristig,
00:43:49
weil das stresst sie ja auch.
00:43:50
Aber es gibt so Leute,
00:43:52
die einfach so ein Gespräch nicht zu Ende gehen lassen können,
00:43:56
die immer weiterschreiben,
00:43:58
auch wenn es dann gar nicht mehr weht,
00:43:59
die hören einfach nicht auf.
00:44:01
Die selbst irgendwann diese beiden Haken machen,
00:44:03
die so lachende Augen sein,
00:44:04
wie bei IQ früher.
00:44:05
Ja wirklich, es hört einfach nicht auf.
00:44:09
Ja, okay.
00:44:10
Dann hast du alles so,
00:44:12
cool, was machst du nächste Woche?
00:44:13
Ist doch egal, was ich nächste Woche mache.
00:44:16
Ja, aber es ist irgendwie auch,
00:44:17
es ist doch eigentlich voll eklig,
00:44:19
dass man das sagt, weil es ist doch voll nett,
00:44:21
das ist ja eine Anfrage, eine indirekte,
00:44:23
wollen wir nicht was zusammentun?
00:44:26
Kommunikation ist leider Stress geworden.
00:44:28
Ja, und man darf sich...
00:44:29
Weil alle jetzt alle ein Handy haben.
00:44:31
Ja, aber jetzt ist ja alles noch CD-ROM.
00:44:33
Und ich würde mich da einfach
00:44:35
nicht so mitreißen lassen von.
00:44:37
Mich stresst diese 80, die da steht,
00:44:39
null.
00:44:41
Ich finde auch geil, dass es immer noch
00:44:43
journalistische Texte gibt, die so teilweise
00:44:45
beinhalten in Zeiten von Social Media.
00:44:48
Das finde ich so geil.
00:44:50
Teilweise haben Leute hier
00:44:51
Bildschirmzeiten von drei Stunden am Tag.
00:44:53
Ja, so Leute, die jetzt sagen, so Generation Facebook.
00:44:55
Ja, ja.
00:44:57
So Tommi, greif nochmal an den Sack hier.
00:44:59
Also Rebekka, alles Gute dir.
00:45:02
Und antworte mir endlich.
00:45:08
Ehekrieg am Wasserhahn.
00:45:09
Geil.
00:45:10
Vorhin ging es mit Werblos, jetzt mit einer Überschrift.
00:45:13
Ehekrieg am Wasserhahn.
00:45:15
Moin Felix.
00:45:16
Gute Überschrift, weil ich bin sofort hookt.
00:45:18
Ich auch.
00:45:20
Emoji, Welle, Gabelteller, Messer.
00:45:24
Spannend.
00:45:24
Moin Felix und Tommi, ich brauche Hilfe,
00:45:26
bevor meine Ehe weggeschwemmt wird.
00:45:29
Meine Frau hat einen extremen
00:45:31
Vorspülfetisch.
00:45:32
Sie wäscht jeden Teller so klinisch rein vor,
00:45:34
dass die Spülmaschine danach eigentlich
00:45:36
nur noch zum Trocknen da ist.
00:45:38
Letztens ist es eskaliert. Ich habe die Maschine
00:45:40
ausgeräumt, weil alles blitzblank war.
00:45:42
Als sie heimkam, gab es riesen Stress.
00:45:44
Das Geschirr sei noch, Zitat,
00:45:45
noch dreckig, Zitat, Ende gewesen.
00:45:48
Und hätte erst den Hauptgang in der Maschine gebraucht.
00:45:51
Ich stand da mit einem
00:45:52
sauberen Teller und habe an meinem Verstand gezweifelt.
00:45:54
Ich bin nicht geizig, aber dieser Wasserverbrauch
00:45:56
triggert mich massiv. Selbst die Intervention
00:45:58
der Schwiegermutter und ein extra
00:46:00
Spültopf haben nichts gebracht.
00:46:02
Der Topf ist jetzt Deko, der Hahn läuft
00:46:04
weiter wie die Niagarafälle.
00:46:07
Witzig.
00:46:08
Wie bringe ich sie dazu, der Technik
00:46:10
zu vertrauen, ohne dass die Nebenkostenabrechnung
00:46:13
uns ruiniert? Beste Grüße.
00:46:15
Erst dachte ich, der Mann übertreibt,
00:46:16
aber als dann so die Schwiegermutter
00:46:18
noch jetzt so,
00:46:19
dass es jetzt so richtige Interventionen von Dritten gab.
00:46:22
Aber Schwiegermutter, muss man sagen,
00:46:24
ist ja dann seine Mutter.
00:46:26
Also wenn es ihre Schwiegermutter ist,
00:46:28
dann ist es ja seine Mutter, oder?
00:46:30
Selbst die Intervention der Schwiegermutter,
00:46:33
ja, dann hat er seine Mutter
00:46:34
mit ins Spiel genommen.
00:46:35
Er hat sich Verstärkung geholt.
00:46:37
Das ist nicht cool, oder?
00:46:40
Die ist ja eh immer auf seiner Seite.
00:46:43
Also Eltern sind im Zweifelsfall
00:46:44
immer auf der Seite von den Kindern.
00:46:46
Ja, ein Stress bezüglich Küche und dann sagt er zu seiner
00:46:48
Frau, meine Mutter hat das immer so gemacht.
00:46:50
Uncool. Aber egal, hat er jetzt das Kind
00:46:52
im Brunnen, die Schwiegermutter ist im Brunnen gefallen.
00:46:53
Ich muss dir jetzt Rückfragen stellen,
00:46:56
weil ich mir nicht sicher bin, ob ich das Problem richtig
00:46:57
verstanden habe.
00:46:59
Also, sie
00:47:02
wäscht vor.
00:47:03
Bevor sie es in die Spülmaschine tut.
00:47:06
Aber in der Spülmaschine,
00:47:08
mich hat dieser Satz verwirrt,
00:47:09
mit diesem eigentlich nur noch zum Trocknen.
00:47:12
Er will damit
00:47:14
sagen, es wäre eigentlich nicht nötig,
00:47:15
die in die Spülmaschine zu tun.
00:47:17
Okay, aber sie läuft trotzdem ganz normal
00:47:19
drei Stunden waschen, mit Wasser und
00:47:20
allem Pipapo und trocknet da auch noch.
00:47:22
Die Frau spült quasi
00:47:24
wie von Hand, packt es dann aber noch mal
00:47:27
in die Spülmaschine.
00:47:28
Ja, das ist wirklich Wasserverschwendung.
00:47:32
Man kann sich halt
00:47:32
eine Sache dann offensichtlich sparen.
00:47:36
Ich würde sagen,
00:47:36
ich würde klare Regeln festlegen,
00:47:39
welche Sachen vorgespült
00:47:41
werden müssen. Das sind
00:47:42
Töpfe nach dem Kochen, wo noch so
00:47:44
Zeug ranbappt.
00:47:46
Alles, was so hart werden kann,
00:47:48
was dann in die Spülmaschine wieder wegkriegt.
00:47:49
Machst du das aber auch immer einfach so,
00:47:51
wo du dir selber Arbeit vorspielst,
00:47:53
abends noch irgendwas einweichen,
00:47:54
Pennen gehen mache ich morgen?
00:47:57
Entweder meistens direkt danach oder nie.
00:48:00
Neuen Topf kaufen?
00:48:01
Habe ich teilweise schon gemacht, ja.
00:48:03
Ich habe die Maschinen ausgegangen,
00:48:04
als sie heimkamen, gab es riesen Stress.
00:48:07
Erst dachte ich, es ist so ein süßes, kleines
00:48:09
Eheproblem.
00:48:11
Aber dass er sagt, es gab
00:48:12
riesen Stress, das finde ich auch
00:48:14
von ihr uncool.
00:48:16
Weil das Geschirr sei noch dreckig gewesen.
00:48:19
Das ist ja
00:48:20
nicht wahr.
00:48:22
Ich habe die Maschine ausgegangen, weil alles blitzblank war.
00:48:24
Als sie heimkam.
00:48:25
Okay, letztens ist das eskaliert.
00:48:27
Ich habe die Maschine ausgegangen, weil alles blitzblank war.
00:48:29
Das heißt, da hat er nicht vorgespült.
00:48:32
Ne, sie hat vorgespült,
00:48:34
aber er hat es dann nicht mehr gewaschen
00:48:36
mit der Spülmaschine. So verstehe ich das.
00:48:38
Aber als sie heimkam,
00:48:39
gab es riesen Stress, das Geschirr sei noch dreckig gewesen.
00:48:43
Weißt du,
00:48:43
was ich an seiner Stelle machen würde?
00:48:45
Scheidung.
00:48:46
Ne, der muss irgendwie so eine Situation erzeugen,
00:48:48
wie so
00:48:52
früher, als
00:48:53
Fleischersatzprodukte neu waren.
00:48:55
Wo dann irgendwelche
00:48:57
Bauarbeiter, die dann
00:48:59
so, niemals würde ich
00:49:01
irgendwie eine Veggiewurst essen.
00:49:03
Wenn die dann einfach so
00:49:07
scheinbar
00:49:08
eine Bratwurst
00:49:09
serviert bekommen haben.
00:49:11
Aber das war dann so ein Fleischersatzprodukt.
00:49:13
Und sie haben es aber gar nicht geschmeckt.
00:49:14
Weißt du, wie ich meine?
00:49:16
Boah, das war aber echt eine geile Wurst.
00:49:19
Sehr gut.
00:49:20
Und dann kommt jemand und sagt, ja, war eine Veggiewurst.
00:49:23
So, und der muss quasi
00:49:24
so ein Szenario erzeugen,
00:49:26
wo sie mit dem Waschergebnis
00:49:29
total zufrieden ist,
00:49:31
aber er eigentlich
00:49:32
nur mit der Spülmaschine gewaschen hat.
00:49:35
Sehr gute Idee.
00:49:37
Wie man das genau macht,
00:49:38
das würde ich ihm jetzt überlassen.
00:49:40
So eine Schwiegermutter soll ich ausdenken.
00:49:41
Aber er muss das irgendwie so machen, dass sie sagt,
00:49:44
guck mal, wie sauber das geworden ist. Und dann sagt er,
00:49:46
aha, das war nur die Spülmaschine.
00:49:50
Oder noch was?
00:49:51
Jetzt Vorschlag zur größten Güte.
00:49:53
Sag mal.
00:49:54
Akzeptiere sie so, wie sie ist.
00:49:57
Und bezahle die Wasserrechnung
00:49:58
so hoch, wie sie ist.
00:50:00
Kostet Wasser was?
00:50:02
Mit Kosten?
00:50:03
Drei Euro kostet Wasser.
00:50:05
Also ist es wirklich teurer?
00:50:06
Ja, klar.
00:50:07
Aber ja,
00:50:10
mal in sich gehen und überlegen,
00:50:13
wie groß ist das Problem wirklich?
00:50:15
Also es ist wahnsinnig nervig,
00:50:16
es kostet auch, aber ist es notwendig,
00:50:19
da so einen Krieg aufzumachen?
00:50:21
Oder zu sagen, dafür
00:50:23
fahre ich gerne immer 180
00:50:25
und die Spritkosten sind auch nicht günstig.
00:50:27
Oder dafür
00:50:29
lüfte ich immer gerne durch im Winter
00:50:31
und schlafe mit offenem Fenster und Heizung an.
00:50:32
Keine Ahnung.
00:50:35
Entweder kann man das mit einer eigenen Macke weghebeln.
00:50:37
Ja, so mental, fuck, ich bin da ein Idiot.
00:50:40
Ja, aber auch ihr gegenüber,
00:50:41
dass man dann sagen kann, okay,
00:50:43
du bist zwar ganz schön scheiße,
00:50:45
aber dafür will ich dann auch
00:50:47
nichts mehr hören, wenn ich
00:50:50
entweder so oder halt
00:50:51
meinen Vorschlag
00:50:53
mit dem sie da reintüfteln.
00:50:55
Wenn das das einzige Problem ist,
00:50:57
was sie mit in die Ehre bringt,
00:50:58
dann geht es ihr dann ja gut.
00:50:59
Das Geschirr ist halt sehr sauber,
00:51:01
so kannst du es auch sehen.
00:51:02
Boah, ich hasse meine Alte, das Geschirr ist immer so sauber.
00:51:06
Ich glaube, ich brauche die Schneidung.
00:51:08
Kannst du schon essen.
00:51:10
Bei uns kannst du vom Teller essen.
00:51:13
Ja, okay.
00:51:15
Also, kriegst du hin.
00:51:16
Wir haben zwei Lösungsvorschläge.
00:51:19
Da kannst du eine von aussuchen.
00:51:20
So, haben wir noch einen?
00:51:24
Was würdest du sagen,
00:51:25
ist im Haushalt deine größte Macke?
00:51:29
Also, was ist dein Gaga?
00:51:33
Falls es einen gibt,
00:51:34
so ein Pendant.
00:51:36
Ich hasse Wettbeziehen
00:51:38
und zögere das so weit wie möglich raus.
00:51:40
Das muss ich ganz ehrlich sagen.
00:51:42
Aber ich kann dir jetzt nicht sagen,
00:51:43
wenn du die nächste Frage stellst, wie oft wechselst du,
00:51:45
kann ich gar nicht sagen.
00:51:47
Manchmal so, manchmal so.
00:51:48
Aber ich hasse das so dermaßen.
00:51:53
Wirklich.
00:51:53
Warum?
00:51:55
Ich brauche da einfach länger für als andere.
00:51:58
Ich brauche dafür
00:51:59
so ein Wettbeziehen mit allem.
00:52:01
Ich habe jetzt nicht so ein,
00:52:02
wie in so einem amerikanischen Hotel,
00:52:03
so 46 Kissen da drin,
00:52:05
aber ich habe schon so
00:52:08
fünf Kissen.
00:52:09
Und wie viele davon sind Leistungsträger?
00:52:12
Anderthalb.
00:52:14
Eben.
00:52:15
Ne,
00:52:16
anderthalb ist eins so,
00:52:18
manchmal zwischen die Knie
00:52:20
und ein Teil der anderen Birne.
00:52:23
Aber ich brauche wirklich, glaube ich,
00:52:24
für Wettbeziehen so über 15 Minuten.
00:52:27
Aber da musst du ja nicht,
00:52:29
da musst du ja die Kissen
00:52:30
gar nicht so oft wechseln zum Beispiel.
00:52:32
Ne, ich weiß.
00:52:34
Bei mir ist das Problem,
00:52:35
ich habe so eine Spezialanfertigungsmatratze,
00:52:40
beziehungsweise einfach
00:52:40
kein gängiges Format.
00:52:42
Ja.
00:52:43
Die ist einfach zweimal zwei Meter,
00:52:45
aber die ist sehr hoch, die Matratze.
00:52:47
Das heißt, man kriegt dafür keine Laken von der Stange.
00:52:50
Ja.
00:52:50
Und ich habe mir damals, als ich mir diese Matratze geholt habe,
00:52:54
dann halt direkt, ich glaube,
00:52:56
vier, ne, sechs Laken
00:52:57
dazu gekauft.
00:53:00
Das ist aber jetzt auch schon ein paar Jahre her
00:53:01
und diese Firma gibt es nicht mehr.
00:53:04
Das heißt, ich laufe
00:53:05
sehenden Auges in eine Lakenkatastrophe.
00:53:08
Ja, wirklich?
00:53:09
Aber wirklich?
00:53:10
Ja.
00:53:12
Und ich weiß nicht, wo man sonst,
00:53:14
also ich wusste generell nicht, dass man sich Laken schneidern lassen kann.
00:53:17
Das habe ich von dieser Firma gelernt,
00:53:18
aber jetzt gibt es diese Firma nicht mehr.
00:53:20
Aber es gibt doch bestimmt eine andere Firma.
00:53:23
Ja, wahrscheinlich, aber ich kenne sie nicht.
00:53:24
Aber sechs ist auch schon ganz schön viel.
00:53:26
Findest du nicht?
00:53:27
Ja, sechs ist viel, aber ich habe
00:53:30
zwei davon sind aus einem Material, was ich nicht mag.
00:53:33
Die benutze ich nie.
00:53:34
Die sind wirklich absolute Notfalllaken?
00:53:36
Absolute Notfalllaken.
00:53:38
Und das heißt, ich habe nur vier
00:53:39
und davon ist eins hinü,
00:53:41
das heißt, ich habe nur noch drei.
00:53:42
Aber ganz theoretisch braucht man ja nur zwei.
00:53:45
Eins in der Wäsche, eins benutzt.
00:53:47
Das ist richtig, dann darf aber auch nichts passieren.
00:53:48
Ja, dann brauchst du ja ein drittes für so,
00:53:51
wie wenn man Pizza bestellt und richtig Hunger hat,
00:53:53
lass doch so eine Notmager-Ritter,
00:53:55
eine Nomagi dazu holen.
00:53:58
Ja, eine Nomaga.
00:53:59
Das ist direkt ein politisches Statement.
00:54:01
Ja, stimmt.
00:54:02
Eine Nomaga in die Mitte.
00:54:06
Und so ist es mit dem dritten Laken.
00:54:09
Also Leute, gerne mal Bezug nehmen
00:54:11
hier in den Kommentaren.
00:54:12
Aber Wortwitz, ich mache keinen,
00:54:14
weil es so einfach ist, gerne mal Bezug nehmen zu dem Thema.
00:54:17
Ah, sehr gut.
00:54:19
So, ich habe hier noch eine Frage aus dem Sack.
00:54:26
Langer Text.
00:54:27
Hello, hello.
00:54:28
Ich komme direkt zu meinem Problem.
00:54:29
Ich mache unheimlich gerne Sport
00:54:32
und habe schon echt viel ausprobiert.
00:54:34
Das Problem ist nur,
00:54:35
ich bin in jeder einzelnen Sportart
00:54:38
verhältnismäßig schlecht.
00:54:39
Ist das sympathisch,
00:54:41
dass er das so sagt oder sie?
00:54:43
Nicht so, dass ich gar nichts kann,
00:54:45
aber ich bin halt in nichts wirklich gut.
00:54:48
Ein Beispiel.
00:54:50
Ein paar Beispiele.
00:54:51
Ich habe zwölf Jahre Tennis gespielt,
00:54:54
war aber nie herausragend.
00:54:56
Ich spiele seit Jahren Fußball,
00:54:57
aber meine Technik ist bodenlos.
00:54:59
Beim Reiten war ich irgendwann zu gut
00:55:01
für die Anfängerpferde,
00:55:02
aber zu schlecht für die Fortgeschrittenen.
00:55:05
Beim Beachvolleyball geht der Ball
00:55:07
selten öfter als zweimal übers Netz
00:55:09
und meine Laufpace ist auch weit weg
00:55:11
vom Profi.
00:55:12
Letztens beim Surfen mit Freunden
00:55:14
war ich wieder einer der Schlechtesten in der Gruppe.
00:55:16
Auf Dauer ist das echt deprimierend
00:55:18
und kratzt ganz schön am Ego.
00:55:20
Ich würde von mir selbst gerne behaupten,
00:55:22
dass ich sportlich bin,
00:55:22
aber im Gespräch mit anderen muss ich
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immer direkt hinterher schieben.
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Ja, ich mache das zwar,
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aber gut bin ich darin nicht.
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Könnte mir da irgendwie helfen.
00:55:32
Sehr sympathische Nachricht.
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Reiten, surfen,
00:55:38
direkt abziehen
00:55:38
und Beachvolleyball auch,
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das sind schon relativ schwierige Sportarten,
00:55:43
würde ich behaupten.
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Die Eintrittsbarriere ist auch doll.
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Beachvolleyball nicht.
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Wenn du das richtig gut...
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Ja, okay, gehe ich mit.
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Aber surfen und reiten,
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das spricht für einen sehr coolen Charakter.
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Das scheint ja jemand zu sein,
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der so sehr agil sagt,
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ich versuche neue Sachen,
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fährt dann einfach zu so einem Reiterhof,
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hallo, ich würde gerne reiten.
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So Leute muss es ja geben.
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Ich würde immer behaupten,
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die meisten Sportarten,
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das ist so wie politische Meinungen,
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die werden so vererbt.
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Reiten muss man doch irgendwie...
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Ein Reiter wirst du nicht, ein Reiter bist du.
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Oder es gibt so Eltern, die dann sagen,
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der hat Bock auf ein Pferd.
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Also wenn die Kohle da ist und so,
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der muss zum Reiten.
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Oder Tennis und sowas.
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Aber jetzt einfach so jemand, der so,
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ich glaube ich reite,
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und fährst du zum Bauernhof und sagst, kann man hier reiten?
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Ich glaube die Person ist aber so eine.
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Das scheint eine Frau zu sein
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und die wirkt so...
00:56:40
Gehen wir mal inhaltlich ran.
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Welcher Therapeut würde ich sagen,
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aber hast du denn Spaß?
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Und wenn die dann sagt ja,
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dann sage ich, da ist die Tür.
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Muss heute auch nichts zahlen,
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weil das ist doch wunderschön.
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Scheinbar nagt es aber an ihr.
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Es nagt ein bisschen an ihr, wahrscheinlich.
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Aber man muss auch mal ein bisschen genauer lesen.
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Ich habe zwölf Jahre Tennis gespielt,
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war aber nie herausragend.
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Das kann schön viel herausragend sein.
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Ja eben, ich glaube die Person
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ist dann doch sehr ehrgeizig.
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Ich bin sehr ehrgeizig.
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Ich spiele seit Jahren Fußball,
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aber meine Technik ist bodenlos.
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Beim Reiten war ich...
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Beim Beachvolleyball geht der Ball selten ab.
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Aber hier nochmal,
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meine Laufpace ist auch weit weg vom Profi.
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Du musst kein Profi sein.
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Du musst nicht herausragend sein.
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Beim Sport, wenn es nicht dein Beruf ist,
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geht es primär um den Spaß.
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Und darum sich zu bewegen.
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Das war der einzige Moment in der Nachricht,
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wo ich so ein Störgefühl hatte,
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weil dieses, ich spiele zwölf Jahre Tennis,
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bin ich herausragend.
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Das sind ja die wenigsten.
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Die meisten Leute sind nicht herausragend.
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Selbst wenn sie lange Sport machen.
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Was gar nicht vorkam,
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sind so Modesportarten.
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Das heißt Mode,
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aber sehr beliebte Sportarten
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wie Fitness.
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Pilates, solche Sachen.
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Würde ich mir, wenn sie jetzt hier säßt,
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fragen, ob sie nicht daran auch Spaß hat.
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Da muss man jetzt nicht irgendwie
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außer jetzt den
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außer Spaß oder
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den Körper zu definieren, hast du jetzt keine
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riesen Ziele dabei.
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Weißt du?
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Also außer deine Leistung zu steigern.
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Aber jetzt nicht irgendwie so, ich muss den Ball
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Das ist nicht kompetitiv.
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Du musst nicht gegen andere das machen.
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Ich glaube, dass sie,
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gut beim Reiten weiß ich es jetzt nicht,
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aber das sind sonst alles kompetitive Sportarten.
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Und vielleicht
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wäre es mal ein Versuch wert,
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einfach irgendeinen Sport zu machen,
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den man nur für sich macht.
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Du kannst ja trotzdem kompetitiv sein, aber mit dir selbst.
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Kompetitiv mit dir selber.
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Das ist generell auch was fürs Leben,
00:58:41
dass es ab einem gewissen Punkt
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gar keinen Sinn mehr macht, sich mit anderen
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Leuten zu vergleichen, sondern immer nur mit sich selber.
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Wie stand ich vor einer Woche,
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vor einem Monat, vor einem Jahr, vor zehn Jahren da?
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Und wie stehe ich jetzt da?
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Weil mit anderen Menschen vergleichen macht eh keinen Sinn.
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Die haben ganz andere Füße.
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Aber das ist doch die Möglichkeit.
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Sie sagt ja, ihre Pace ist nicht gut und so.
00:59:00
Aber da wundere ich mich,
00:59:02
dass sie da den Ehrgeiz nicht an den Tag legt,
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der sich sonst komplett aus dieser Nachricht herausliest,
00:59:07
die zu verbessern.
00:59:08
Ja.
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Also da doch eigentlich so, okay.
00:59:11
Also ich glaube, wenn du...
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Ich glaube, sie muss lernen,
00:59:18
ihr eigener Gegner zu werden
00:59:20
und nicht jemand anderes.
00:59:21
Wie kann sie sich Druck machen?
00:59:23
Einen positiven Druck?
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Vielleicht einen Instagram-Kanal eröffnen?
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Hi, ich bin Marie, ich will jetzt
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Marathon laufen in einem Jahr.
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Also wenn die Welt eins nicht braucht, dann ist es noch
00:59:31
ein Instagram-Kanal.
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Das würde ich...
00:59:34
Die muss das für sich machen.
00:59:37
Die muss das einfach für sich machen
00:59:39
und vielleicht mal ein paar Sportarten ausprobieren,
00:59:41
wo es von vornherein nicht um
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besser oder schlechter sein geht als jemand anderes.
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Ich glaube, das wäre mal cool.
00:59:49
Ansonsten finde ich das
00:59:50
überhaupt super,
00:59:50
dass du so viel Sport machst,
00:59:53
dass du da Spaß dran hast
00:59:54
und dass sie anscheinend reflektiert genug ist,
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sich auch nicht so...
00:59:58
Aber vielleicht ist es schon ein bisschen ins Gegenteil umgedreht,
01:00:01
dass sie sich eher für schlechter hält, als sie ist.
01:00:03
Das ist eine Nachricht, die mich sogar fast
01:00:04
motiviert, weil ich finde so Leute
01:00:06
sehr inspirierend, die immer wieder neue Dinge
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ausprobieren, auch Kumpels.
01:00:10
Zum Beispiel hier, für die Leute
01:00:12
hier in der Toskana, in unserem Fan-Haus,
01:00:15
ist randomerweise
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auf dem Grundstück ein Tennisplatz.
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Ich habe jetzt das erste Mal in meinem Leben
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einen Tennisschläger in der Hand gehabt.
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Und das ist eine Sache, könnte ich mir vorstellen,
01:00:23
dass ich die mal mehr mache.
01:00:25
Wir haben ja ein paar Bälle gespielt.
01:00:27
Da glaube ich, da ist Talent, da könntest du was machen.
01:00:29
Genau, aber nicht mal so auf Talent,
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das hat wirklich Spaß gemacht.
01:00:33
Einfach einen Ball von A nach B schlagen.
01:00:35
Geil.
01:00:36
Ich habe ja von
01:00:39
sechs bis
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achtzehn im Verein gespielt.
01:00:44
Was? Echt?
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Zwölf Jahre?
01:00:46
Ja, so wie Sie.
01:00:49
Und dann war ich noch mal zwei Jahre in Köln
01:00:51
in einem Verein, aber da habe ich nur so, damit ich da
01:00:53
zocken kann.
01:00:53
Was heißt im Verein sein?
01:00:57
Einmal bis zweimal und Mannschaft
01:00:58
auch am Wochenende Spiele gehabt.
01:01:01
Und das macht ja einfach,
01:01:02
das ist so eine geile Sportart im Sommer,
01:01:04
dieses immer draußen.
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Das wäre für dich auch geil.
01:01:08
Ja, so Vereine ist immer ein bisschen blöd,
01:01:10
weil ich halt, du weißt ja selber, das ist in unserem Job
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schwierig, regelmäßige Termine.
01:01:14
Du musst ja im Verein sein, um überhaupt
01:01:16
spielen zu dürfen, quasi.
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Seitdem du gehst ja auch auf öffentliche Plätze.
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Das gibt es in Berlin glaube ich auch sehr oft.
01:01:22
Aber was ich noch sagen wollte,
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also ich kenne das von mir auch,
01:01:26
auf eine Art, bei mir war es
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in den meisten Sportarten so,
01:01:30
dass ich sehr schnell ziemlich gut
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geworden bin,
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aber auch oft sehr schnell
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an meinem Limit an war.
01:01:38
Also ich war oft sehr schnell
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sehr gut für die Zeit, die ich das mache,
01:01:43
aber bin dann
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irgendwie oft nicht weitergekommen.
01:01:46
Das war beim Breaken
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auf jeden Fall so.
01:01:50
Beim Kampfsport ging es eigentlich.
01:01:52
Da bin ich eigentlich konstant besser geworden.
01:01:53
Aber beim Fußball war es auch so.
01:01:54
Ich war schnell gut, aber dann
01:01:57
hat es immer aufgehört.
01:01:59
Und dann habe ich oft auch den Spaß an den Sachen verloren,
01:02:02
ehrlicherweise. Eigentlich ist Comedy
01:02:03
die einzige Sache, bei der ich
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das Gefühl habe, je länger ich die mache,
01:02:07
desto besser werde ich auch.
01:02:10
Okay.
01:02:11
Irgendwann erreicht man
01:02:13
sein Limit.
01:02:15
Ich weiß zum Beispiel, was beim Fitness mein Limit ist.
01:02:17
Weiter komme ich irgendwie nicht.
01:02:19
Zum Beispiel Gym ist so was bei mir auch,
01:02:21
wo ich denke, im gewissen Punkt
01:02:23
müsste man sein Leben, welches mir
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keinen Spaß macht,
01:02:27
also
01:02:29
komplett die Ernährung und sonst
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was, alles irgendwie zu verändern.
01:02:34
Oder jetzt
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am Wochenende, wenn du vorher das gemacht hast,
01:02:38
jetzt vielleicht am Wochenende mal kein Bierchen
01:02:39
oder so und dann denke ich mir so, nee, das ist mir aber auch
01:02:41
genauso wichtig im Leben.
01:02:43
Also bei Fitness war ich auf jeden Fall schon mal
01:02:45
an einem Level
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deutlich über dem, was ich jetzt habe.
01:02:49
Aber weiter als das komme ich auch nicht
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und je älter man wird, desto schwerer wird es auch.
01:02:53
Da habe ich jetzt irgendwie so meinen Frieden
01:02:55
damit gemacht, dass ich einfach so
01:02:57
das Level so
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ungefähr halten will und dann ist gut.
01:03:01
37, Alter.
01:03:02
Ja.
01:03:04
Aber so, aber ja, ey, such dir
01:03:06
eine nicht-kompetitive Sportart
01:03:08
und wir glauben, dass du auch ein bisschen
01:03:10
übertreibst. Wahrscheinlich bist du voll gut.
01:03:12
Ja, ich glaube auch.
01:03:14
Vielleicht so ein bisschen so, oh, ich habe bestimmt
01:03:15
fünf geschrieben und dann, oh, zwei plus, na gut.
01:03:18
Wie konnte das denn passieren? Muss ich verschrieben haben.
01:03:20
Ich bin beim Cello.
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Aber wir mögen dich. Danke für die Nachricht.
01:03:25
Wollen wir noch eine schnelle machen?
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Gib mir noch mal her das alte Weizenglas.
01:03:30
Boah.
01:03:30
So.
01:03:34
Problem, großgeschrieben.
01:03:37
Mein Vater klatscht zu laut.
01:03:39
Immer wenn ich mit meinem Vater
01:03:40
auf einer Veranstaltung bin, das kann von einer Comedy-Show
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bis zu einem privaten Geburtstag
01:03:44
reichen, schäme ich mich, weil der Mann zu laut
01:03:46
und auch zu lange klatscht.
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Das führt so weit, dass sich dann teilweise Leute zu uns umdrehen
01:03:51
wegen des lauten Klatschens
01:03:52
oder der Hund meines Cousins
01:03:54
bei Familienfeiern komplett am Rad dreht.
01:03:57
Ich habe ihn schon darauf hingewiesen,
01:03:58
aber er scheint es danach
01:04:00
direkt wieder vergessen zu haben.
01:04:02
Ich weiß auch nicht, ob es an der Form seiner Hände liegt,
01:04:04
in Klammern, welche ganz normal ist,
01:04:06
aber ich bin verzweifelt
01:04:09
und weiß nicht, wie ich das Problem
01:04:10
behandeln kann. Also bitte helft mir.
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Rüssel Cedric, in Klammern, 20.
01:04:14
Okay, Rüssel Cedric, 20.
01:04:17
Witziges Problem.
01:04:21
Schämt sich Cedric wohl mit 20
01:04:22
noch für sein Ver-
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Anscheinend schon.
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Ja, aber so wie mit 16 so? Papa, peinlich.
01:04:29
Väter
01:04:30
haben, also
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ich bin ja selber in einem Alter, wo ich
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mehrfacher Vater sein könnte,
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aber dadurch, dass ich keiner bin,
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habe ich keine Väterhände.
01:04:40
Weil Väter haben andere Hände.
01:04:43
Wenn ich mir die Hand von meinem Vater
01:04:44
angucke, dann ist
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die doppelt so massiv wie meine.
01:04:50
Klar, mein Vater hat auch auf dem Bau gearbeitet,
01:04:52
sein Leben lang und so, das wird da auch noch
01:04:54
mal mit reingespielt, aber ich habe ja auch viel Sport
01:04:56
gemacht und also
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ich habe jetzt keine Bürohände.
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Hast du auch so Schwielen?
01:05:01
Ich kann dir unsere Schwielen zeigen.
01:05:03
Ich habe eine okaye Hand,
01:05:06
aber weit weg von der Vaterhand.
01:05:09
Und Väter werden halt
01:05:10
nicht nur Väter, ich glaube Männer
01:05:13
von Jahr zu Jahr lauter.
01:05:15
Ja.
01:05:16
Aber Väter mehr.
01:05:17
Ich glaube, man ist vorher schon laut,
01:05:20
aber ist rücksichtsvoller.
01:05:22
Mein Vater kommt ja, wenn ich irgendwie zu Besuch
01:05:24
in Dettmold bin, auch einfach so da,
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wo ich schlafe, rein und macht was an der Heizung.
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Einfach so, ohne zu klopfen, einfach so
01:05:29
als wäre ich nicht da.
01:05:32
Und geht einfach so
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pennen.
01:05:35
Und genauso ist es mit dem Klatschen, die ziehen einfach durch.
01:05:39
Ich meine, an sich
01:05:40
ist es ja was Positives, der Mann
01:05:41
will zeigen, mir gefällt
01:05:44
das, der macht da.
01:05:46
Ja, voll.
01:05:47
Gleichzeitig könnte ich jetzt auch was sehr Emotionales
01:05:49
sagen, nämlich irgendwann, wenn der Mann
01:05:51
irgendwann mal nicht mehr sein sollte, lieber Cedric,
01:05:53
dann ist das, was ihr beim Leichenschmaus,
01:05:55
ich hasse das Wort, aber das ist nun mal,
01:05:57
mit Tränen in den Augen und lachend besprechen
01:05:59
werdet, weißt du noch, wie laut er mal geklatscht hat?
01:06:01
Dann werdet ihr ganz laut klatschen alle.
01:06:03
Genau, das laute Klatschen
01:06:05
und dann wird jeder für sich
01:06:07
denken, wahrscheinlich nicht aussprechen,
01:06:09
wie gern würde ich das jetzt nochmal hören.
01:06:11
Man müsste halt
01:06:13
eigentlich Cedric fragen,
01:06:16
aber
01:06:18
das Doofe
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ist vom Papa, Cedric hat ja eindeutig
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ihm schon gesagt, es stört nicht.
01:06:23
Das wäre die Frage, das müsste man
01:06:25
Cedric mal fragen, ob er es schon mal angesprochen hat.
01:06:27
Also es fällt, ja doch,
01:06:29
hat er. Hat er gesagt? Oder, warte.
01:06:31
Ich glaube, das stand da nicht.
01:06:33
Ja, ich glaube, warte,
01:06:34
ich habe ihn schon darauf hingewiesen, aber es scheint
01:06:37
es danach direkt wieder vergessen zu haben.
01:06:39
Aber es ist ja eh eine Boomer-Krankheit.
01:06:41
Oder eine Alterskrankheit, das werden wir auch
01:06:43
haben, dass quasi Leute, man
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überzeugt Menschen und wenn man sich zwei Wochen später
01:06:47
wieder sieht, haben die gleiche Meinung wie vorher.
01:06:50
Und das ist vielleicht bei dem
01:06:52
beim Klatschen auch
01:06:53
so. Also vom Vater auch,
01:06:55
wir coolten das gerade so ab, aber irgendwie auch nicht
01:06:57
cool.
01:06:58
Ja, aber auch nicht schlimm. Nein, schlimm natürlich nicht.
01:07:01
Man bräuchte irgendwas,
01:07:04
was bei einem
01:07:05
gewissen Klatschdruck
01:07:07
wehtut.
01:07:09
Also weißt du, man bräuchte quasi so eine Nadel
01:07:11
oder so was. Ja, genau.
01:07:13
Man bräuchte so ein Gehäuse für
01:07:15
eine Reißzwecke, was wenn man normal klatscht,
01:07:17
einfach die Reißzwecke
01:07:20
blockiert.
01:07:21
Aber wenn man zu laut klatscht, dann
01:07:22
blutet dein Vater.
01:07:24
Okay. So, weißt du,
01:07:26
dass er selber so ein Gespür dafür kriegt.
01:07:28
Das wird er ja ablehnen.
01:07:30
Ja, genau, sowas gibt es auch, meines Wissens nicht.
01:07:33
Wahrscheinlich auch besser.
01:07:35
Wie ein Business Case,
01:07:37
komisch, weil jetzt mit ganzem Geld
01:07:39
da reingehen.
01:07:41
Was ich aber herauslese, ist,
01:07:43
dass diese beiden Menschen sich lieben.
01:07:45
Ja, na klar.
01:07:47
Worauf man sich dann verlassen kann, ist ja,
01:07:48
dass so ein Vater nur das Beste für einen will.
01:07:51
Was ist mit einer Krankheit ausdenken?
01:07:53
Also wenn wir jetzt wirklich,
01:07:54
wir sind jetzt wieder die Anwälte, nicht, dass das moralisch korrekt ist,
01:07:57
aber wir wollen das Problem lösen.
01:07:58
Dass er eben sagt, Papa, ich war beim HNO,
01:08:01
ich hab irgendwie... Ich hab was am Ohr.
01:08:03
Ich hab was am Ohr, es ist ein Gleichgewichtsproblem,
01:08:05
ich kann eh nicht so laute Sachen...
01:08:07
Das musst du dann aber auch durchziehen, dein ganzes Leben.
01:08:08
Wenn du mal sagst, das ist mein Lieblingslied, musst du es leise hören.
01:08:10
Will ich sofort abwürgen, finde ich geschmacklos.
01:08:12
Ja, natürlich ist es geschmacklos.
01:08:14
Aber ich finde es nicht das lustige geschmacklos,
01:08:16
dem Vater eine Krankheit vorgaukeln.
01:08:18
Schlimme Krankheit.
01:08:19
Ich hab eine Idee.
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Dem Vater nochmal ansprechen und sagen,
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Papa, das ist zu laut, wie du klatschst.
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Und er sagt, ja, mach ich weniger,
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macht er aber nicht. Und dann einfach
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put your money where your mouth is.
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Das heißt irgendwie, wenn du zu laut...
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So wie wenn man so, hier,
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ich hab wieder irgendwas gesagt, was ich nicht sagen soll,
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fünf Euro in die Kaffeekasse.
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Und dann gibt es einfach eine Klatschkasse.
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Und immer wenn der Vater zu laut klatscht, dann hier, Fünfer.
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Aber ihn scheint das ja gar nicht zu interessieren.
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Naja, aber wenn er jedes Mal einen Fünfer bezahlen muss,
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dann schon.
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Aber dann wird er sagen, mach ich aber nicht.
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Das wird er ja schon machen.
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Er muss ja, wenn er...
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Ja, oder Vater-Sohn-Ding. Davon gehen wir
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am Ende des Jahres irgendwie ins Stadion,
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machen einen schönen Männertag.
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Irgendwie sowas.
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Und wenn der Vater,
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der wird ja nicht einfach so sagen,
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ist nur scheiße Arbeit.
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Ich klatsch dir auch gleich einen.
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Der muss ja quasi Kooperationsbereitschaft
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simulieren.
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Und deshalb muss er sich auch auf diesen Deal einlassen.
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Weil es ja überhaupt nicht
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schlimm ist, fünf Euro für was zu bezahlen,
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von dem ich so tue, als wenn ich
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das einfach abstellen kann.
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Und dann wird er sagen, ja, machen wir.
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Und dann wird er immer mal drauf achten.
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Dann wird es auch mal wieder vergessen.
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Dann Papa, fünf Euro in die Klatschkasse.
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Ja, ist ja gut. Zack. Und irgendwann achtet er drauf
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und fährt es ein bisschen runter.
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Wir nutzen das aber, wir geben das zusammen aus.
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Genau, und dann wird ein Jahr gesammelt
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und davon gehen wir schön zusammen in den Puff.
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Ja.
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Da klatscht es.
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Machen wir so?
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Ja, geh ich mit.
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Aber nicht in den Puff gehen.
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Wo gehen sie hin?
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Stripclub.
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Nee, einfach Fußball gucken.
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Fußball gucken.
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Oder das, was sie gerne zusammen machen.
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Sportwetten.
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Hausverwetten.
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Nee, aber das ist eine gute Möglichkeit.
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Weil ich glaube nur so, es ist Bestrafung
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und aber auch eine schöne Bestrafung.
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Genau, es stärkt den Zusammenhalt
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und es hat trotzdem diesen konditionierenden Effekt.
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Cedric, so musst du es machen.
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Cedric, so machst du es.
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Tommi wirft den Zettel symbolisch weg.
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Wir haben wieder Leben verbessert, würde ich sagen, heute.
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Ja, sechs Stück.
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Du scheißt so schlecht heute.
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Leute, das war gemischtes
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Sommerhack.
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Für diese Woche.
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Wir hören uns nächste Woche ganz normal wieder.
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Aber noch nicht eine normale Folge,
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sondern noch eine Sommerfolge.
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Aber macht auch Spaß. Uns macht sehr viel Spaß.
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Wenn es euch auch so viel Spaß macht,
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lasst Liebe in den Kommentaren da,
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damit die Spotifynden uns mehr Geld geben
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und wir auch nächstes Jahr wieder
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ins Sommerbootcamp gehen.
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Wir hören uns nächste Woche wieder mit, Leute.
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Bleibt gesund, bleibt stabil, seid bitte lieb zueinander.
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Mein Name ist Felix Dobrich,
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let's water, wie immer der wunderbare Tommi Schmitt.
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Das war die Radioshow mit Hack.
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Das war der Morning-Felix und der Morning-Tommi.
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Jetzt noch vorsichtig fahren auf der A2.
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Kommen dir dann falsche Jahre entgegen.
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Und das ist Tina Turner, simply the best.
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Ciao.